Devastatiön – Drink with the devil

https://www.facebook.com/devastation.be

Erscheinungsjahr:30.11.2017

Empire Records / MCD – MLP / Thrash Metal / Belgian / 5 songs / 15:24 Minuten

Die belgischen Ö sind wieder zurück In Metalbereich gibt es ja zig Bands, die sich Devastation nennen. Der Name ist geil, machen wir es mit einem Ö. Okay, geht auch und kann man sich dann sogar auch merken. 2004, als alles begann, nannte man sich noch “Black Fuel”. Zockte allerdings als Teenie Heavy Metal und so musste ein Namenswechsel her. Seit 2006 zockt man jetzt unter diesen Namen und brachte bis dato 2 Full Length ans Tageslicht.
Ende 2017 nun wieder ein Lebenszeichen in Form dieser EP.

Jo, Thrash Metal ist angesagt und zwar der zügigen und zackigen Sache. Mitt Volldampf und dem Teufel geht es los zum Höllenritt. Mit wem trinkt man lieber als mit Satan persönlich. Den passen Trinksong liefern sie gleich zu Beginn.” Dance with the devil”. Voll auf die Zwölf und der Name Thrash kommt hier zu Geltung. Die Gitarren
werden durchaus “verdrescht”. Dazu kommen die typischen Thrashscreamigen Vocals und fertig ist der Höllenspaß. Laune hoch zehn mit garantierten Abgehfaktor.

Auch Freudne der blackigen Klängen können sich über diese EP freuen, denn der Thrash ist durchaus mit schwarz-metallischen Elementen versehen worden.

Jeder Song geht quasi in die selbe Richtung und viel Neues erfährt man auch nicht, aber eins ist sicher. Die Band nimmt das mit dem Teufel nicht so ernst und haben beim musizieren absoluten Spaß und dieser trägt sich auf dem Hörer. Ich liebe es, wenn ein thrashiges Riff mit einer fixen Doublebass versehen wird. Und immer wieder
hauen sie dann richtig geile Riffs heraus, so wie z.B beim Rausschmeisser:” Society will die”, der für Devastatiön Verhältnisse schon richtig “ruhig” klingt, aber absolute Laune macht. Fettes Teil, definitiv.

Diese 15 Minuten kann man ruhig durch das drücken der Repeattaste auf 45 Minuten erhöhe. Der Spaßfaktor bleibt gleich. Hinzu kommt noch der auf old school getrimmte Sound, der so richtig Laune verbreitet. Und über allen 5 Songs schwebt das gute alte Rock`n Roll Feeilig.

Motörhead beienflußter Thrash Metal mit blackigen Anleihen und fetten Sound und bratenden Gitarren. Jo, ich bin dabei und Daumen hoch!.

Tracks:
1.Drink with the devul
2.Defillement
3.Reborn through fire
4.Raped by god
5.Society will die

Posted in Reviews | Leave a comment

Atomwinter – Catacombs

Erscheinungsjahr: 09.02.2018

www.facebook.com/atomwinter

Trollzorn Records / Death Metal / CD – LP / Deutschland / 10 Songs / 40:00 Minuten

Seit 2010 ist dieses Vernichtungskommando aus Göttingen bereits unterwegs und wir in Ostfriesland durften die Burschen auch schon auf unseren Brettern begrüßen. Stetig verbessert und hart an sich arbeiten und dran und verkörpern, was man macht. Bringt das heutzutage noch wasß Aber hallo!. Während man 2012 mit “Atomic Death Metal”
schon einmal einen ordentlichen Start hinlegte, ließ man es 2015 mit “Iron Flesh” so richtig krachen. Mittlerweile konnte man auf dem Party San zocken und ist bei Trollzorn Records gelandet. Album Nummer drei liegt mir nun vor und Holland die Waldfee, eine absolute Abrißbirne.

Back to the Roots knallt es aus allen Ecken und Kanten. Fängt an mit dem typischen Death Metal Cover, geht weiter über die old schoolige, aber absolut druckvolle Produktion, über die Spielzeit von 40 Minuten und natürlich darf auch das kurze, aber bedrohlichen Intro im Celloformat nicht fehlen.
Death Metaller wie ich stehen auf so einen Clichescheiß und kommen hier voll auf ihre Kosten.

Dann geht es los mit “Catacaombs” und irgendwie sind die 40 Minuten vorbei und man denkt. Schöne Bescherrung. Vorbei. Und Zack. Repeattaste.

So muss Death Metal laufen. Sicherlich bieten die Burschen und nichts Neues oder Bahnbrechendes. Wäre auch nicht wünschenswertes, innovativ sollen andere arbeiten.
Dabei gehen sie definitiv nicht stumpf vor. Hier sind einfach Liebhaber am Werk. Death Metal Liebhaber , die Death Metal machen. Helden müssen geehrt werden. Hinzu kommen aber noch eigene Ideen. Der Opener mit seinem Uftata und Argh am Anfang und dann Midtempogeholze hoch 10 und fetten Riffs machen einfach absolut Laune.

Hier ist alles überlegt und vorhanden, was ein Death Metal Fan alter Schule liebt. “Dark Messiah” mit der schwedischen Kante ist ein Beispiel dafür, dass sie auch mit Abwechslung dienen kann. Besonders die Uftataparts liebe ich, dazu kann man so schön bangen. Aber das Riffing ist einfach auch geil und auf dem Punkt. Die dreckigen
Death Metal Vocals mit den “dunklen” Screams passen wir aufs Auge. Die Tempiwechsel machen so richtig Laune.

Dann folgt ein Brett namens “Sadistic Intent”. Groovig und schleppig und absolut bedrohlich tanzt man sich durch die Botanik, Scream, Ankündigung, old school Geholze, mit markanten Riffing. Lecker. Tempiwechsel, Refrainpart.Soli. Passt alles. Stimmung!

So geil geht es bis zum Ende weiter.

Über allen schwebt die von mir oben schon angesprochene geile Produktion. Schön auf old getrimmt. Hinzu kommt die Atmosphäre, die über das ganze Album schwebt.

Morbidität musikalisch vertont. Geilomat.

Atomwinter 2018 klingen wie ein Bastard aus Asphyx und Bolt Thrower. Morbide und doomige Klänge gehen Hand in Hand mit thrashigene Elementen und schnellem Parts. Hier und da muss natürlich auch Schweden dran glauben, wie z.B. bei “Ancient Rites”, auch so ein Vernichtungssong.

Wie schreibt doe Promotionfirma so schön:”Die Songs reißen dem Hörer Stück für Stück hinab in die Katakomben des menschlichen Bewußtseins.” So sieht es aus.

Jeder, der den old school Death mag, wird dieses Album lieben, da bin ich mir ganz sicher. Auf dem Song gibt es keinen schlechten Song. Heutzutage kann das kaum noch eine Band von sich behaupten. Geil. Das Jahr ist noch nicht mal ein Monat alt und mit Revolting und Atomwinter habe ich schon zwei fette Death Metal Alben in der Tasche.

Mit “Catacombs” sind die Burschen auf dem Weg, zuammen mit Desert Fear, Endseeker und Revel in Flesh die deutsche Szene noch ein Stück weiter nach vorne zu treiben. Definitiv. Absolute Bang – und Kaufempfehlung.

Tracks:
01. Intro
02. Catacombs
03. Dark Messiah
04. Sadistic Intent
05. Ancient Rites
06. Gathering Of The Undead
07. Carved In Stone
08. Necromancer
09. Morbid Lies
10. Funeral Of Flesh

Posted in Reviews | Leave a comment

Shambles – Primitive Death Trance

https://www.facebook.com/Shambles-635468059850975/

Erscheinungsjahr: 16.01.2018

Blood Harvest Records / CD-MLP / Doom-Death / Thailand / 4 Songs / 25:47 Minuten

Bei Shambles handelt es sich um eine 5 Mann Kapelle, die sich in den Jahren ihrer Existenz nicht so richtig entscheiden konnte, was sie machen möchte. Angefangen hat man als Brutal Death Metal, ging dann um Black Metal über und nun zum Death-Doom. Seit 1997 sind sie am Start und haben noch 2 Urmembers dabei und stammen aus Thailand. Metalmäßig ja immer noch “Exotenland”, zumindestens für uns. Viele Kapellen kommen hier ja auch nicht an. In 2015/2016 hat man einige Members getauscht und seit dem sind sie ziemlich fleißig. Nach dem Debut “Realm of Darkness Shrine” und einer gleichnamigen Compilation aus dem Jahre 2016 folgt nun also diese EP.

Puh, ob gewollt oder nicht, Abstriche muss man beim Sound machen, definitiv. Leider, denn so richtig was rauszuhören ist hier nicht und die 4 Songs sind vom Aufbau und Klang relativ gleich gelagert. Die Songs sind auch fast alle 7 Minuten lang, wobei mir “Illusions of the Void” am besten gefällt.

Das Riffing ist leider sehr schwer bis gar nicht wahrzunehmen.Teilweise hört man nur Geschrabbel. Die Burschen versuchen, über die Schiene zu kommen:”Mischen von Brutalität und Atmosphäre” . Dazu verwenden sie eben schnellen Death Metal und doomige Parts. Der Sänger begibt sich in den ganz tiefen und unverständlichen Keller, so wie ich es mag. Autopsy als Einflüsse für die Morbidität zu benennen ist ja quasi Pflicht und Disembowlement für die Mischung aus Krach und Doom ebenfalls.

Vergleicht man aber diese Songs mit dem Material von den geilen Blood Incantation oder Sepuchral Voice, hängen sie aber hinterher. Während die ersten beiden Songs spurlos an mir vorbeiziehen, bin ich beim genauen hinhören der Songs “Illusion of the Void” und “Prinitive Death Trance” doch recht begeistert.

Leider ist durch den schlechten Sound das Riffing, gerade in den schnellen Passagen, kaum wahrzunehmen. Ein bißchen Differenziertheit wäre gut gewesen. Das man eine dreckige Prduktion verwendet, ist ja Voraussetzung für den Sound.
Wirklich schade.
Der Rauschmeißer “Primitiv…” klingt recht geil, da der Drummer relativ lang das gleiche Tempo spielt und verschiedene Riffs darüber gespielt werden. Gute Idee und ohne Gesang. Späteres kriechen und Tempowechsel kommen auch geil rüber. Zieht einen irgendwie runter und dann wird man durch das Geballer zerstört.

Ich glaube, dass das Material live einen so richtig schön runterziehen kann, denn es ist teilweise schön morbide. Auf dieser MCD kann man durchaus mit der Atmosphäre punkten, aber der Sound macht es einen echt schwierig. Für Freunde des morbiden Death / Doom aber durchaus interessant, keine Frage. Ich werde mir das Debut wohl mal reinpfeiffen müssen.

Tracks:
1. Daemon 06:55
2. Dismal Pantheons 04:30
3. Illusion of the Void 06:52
4. Primitive Death Trance 06:47

Posted in Reviews | Leave a comment