Honey, I kill you – Warcunts and backstabbing rituals

http://www.faecbook.com/honeyikjllyou

Erscheinungsjahr: 31.08.2013

Eigenproduktion / CDEP / Melodic Death-Deathcore / Deutschland / 6 Songs / 21:16 min

Da liegt das Teil die ganze Zeit bei mir im Auto rum, tje. Ganz stolz war ich, dass ich alle CD´s reviewt habe und dann findet man nicht diesen Silberling, dem Kollega Schreiberling zugesendet hat. HONEY, I KILL YOU stammen aus der Mental Killing Spree City und zwar aus Wilhelmshaven. Seit 2009 sind die 4 schon unterwegs und lassen sich in keine Schublade zwängen und dass ist auch gut so.Der recht amüsante Auftritt der Band in Wittmund ist mir noch in guter Erinnerung ( naja, waren schon einige Bierchen in meinem Körper) und ab dafür. “Warcunts and backstabbing Rituals” ist die erste regüläre Veröffentlichung der Band. Überzeugend ist schonmal der Druck. Der Sound klingt hervorragend und  braucht sich vor keiner “neueren” Produktion verstecken. Man könnte man, die haben einige Euros vom Bau des JadeWeserports abgezweigt und hier sinnvoller investiert. Wie schon im Vorfeld gesagt, unterliegt der Band keinen Zwängen bzw. legen sich selber auch keine auf. Irgendwie eine Mischung aus Death Metal, Melodie, Deathcore und auch Thrash. Sie selber nennen das Ganze “Jade Bay Death Metal”. Ob sich dieser Stil weltweit fortsetzt, ist fraglich, hehe, aber so hat man zumindestens eine Bezeicchnung für sich gefunden. Die Burschen können sowohl zügig ( Through morbid eyes), als auch tanzend ( Freckless),thrashend ( No Forgiveness)oder auch melodiös ( Hypocrites ). Ein besonderes Merkmal der Band ist der Einsatz eines alteingessenen friesischen Musikinstruments ( naja, beinahe), dem Digeridoo. Dieses verwenden sie aber nicht oft und nicht drückend, bzw. es steht wie bei einigen Bands das Keybord im Vordergrund, sondern ist plaziert und sinnig eingesetzt. Eine feine Idee, die auch passt. Am Ende gibt es noch ein sehr schwarz angehauchtes Instrumentalstück namens “Mein letzter Wille”. Nicht mein Fall, passt aber zur allgemeinen Abwechslung. sicherlich sagt mir als Die Hard Freak nicht alles zu, aber eins ist sicher. Die Jadekiller haben Ideen und scheuen sich nicht, auch links und rechts zu schauen. Langweilig wird es hier nie, denn es bleibt abzuwarten, was als nächstes kommt. Der Spannungsuafbau des Albun ist mehr als gelungen, die Vocals ind schön tief und die Solis sind auch nicht zu verachten. Ein gutes Geamtwerk und man darf abwarten, ob sie dieses Niveau in Zukunft beibehalten können. Wer es schon hart mag, aber sich trotzdem als Open Minder bezeichnet, ja, der ist hier mehr als goldrichtg!

honey

Tracks:
1. No Forgiveness
2. Here comes the six
3. Hypocrites
4. Freckles
5. Through morbid eyes
6. Mein letzter Wille (bonus tracks)

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Immoral Hazard – Convulsion

http://www.facebook.com/immoral.hazard

Erscheinungsjahr: 09.03.2014

Eigenproduktion / CD / Thrash/Heavy Metal / Griechenland / 10 Songs / 45:45 min

Ja, aus Griechenland hört man ja in der letzten Zeit nicht sehr viel positves, da ist es doch schön, dass Musik über den Dingen steht und es egal ist, woher die Musiker kommen. In Falle von IMMORAL HAZARD ist es eben Griechenland, genauer gesagt Thessaloniki. Im Kalenderjahr 2009 haben sich Teo, Angelo, Tolis und Alex zusammengeschlossen, um zusammen zu musizieren und im Jahre 2010 kam auch schon die Ep namens “A minor innovation” dabei heraus, ausserdem einige Touren, u.a. mit Sepultura. Es wurde also Zeit für ein Full Lengt. In knappen 45 Minuten zeigen uns die Griechen, dass sie einiges können. Der Blick geht in die Staaten und eine nicht ganz ujbekannte Band namens Metallica hat diese Band sehr beeinflußt, keine Frage. Der hier vorgetragene Thrash ist auf hohem Niveau und dürfte Freunde von Kirk Hammets Gitarrenspiel begeistern. Der Songsuaufbau ist sehr ausgetüftelt, aber flüssig. Die Burschen bauen immer wieder geile Melodien mit ein und fahren mit leckeren Solis auf. Teo macht einen wirklich guten Job. Die Vocals sind schön aggressiv und einige Screams verbösern das Ganze noch. Die eingebauten Refrains sind nicht von schlechten Eltern und passen ins Gesamtbild. Die Produktion ist sehr druckvoll und so gibt es kaum was verändern. Für meinen geschmack hätte man das Tempo hier und da mal erhöhen können und auch nicht alle Parts knallen, aber für ein Debutalbum wirklich nicht schlecht. Macht echt Laune. Obwohl man hier und da Zitate von Metallica und Megadeth erkennt, sind IMMORAL HAZARD keine Kopie. Die Griechen verwenden einfach alte Stilmittel und transportieren diese in die aktuelle Zeit. Wer auf die beiden genannten Bands abfährt bzw. sich im heavige Thrash zu Hause fühlt, der kann bedenkenlos zugreifen. Die Burschen werden sicherlich bald einen Deal ergattern, da bin ich mir ganz sicher.

Tracks:
1.Pitch Black
2. Reborn
3. Self Enemy
4. Vultures Dance
5. Mentors
6. Dead end trails
7. Eternal exile
8. Alcowhore
9. Haven
10.Last Nerveimmoral

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Order to Ruin – The loss of distress

 

 

 

 

Erscheinungsjahr: 02.05.2014

 

 

Eigenveröffentlichung / CD / Death Metal / Deutschland / 10 Songs / 36:59 min

 

 

Nachdem Ende hat sich einiges getan im Lager der ehemaligen Grimblade Leuten. Seit 2011 zocken die Burschen jetzt schon unter den Banner von ORDER TO RUIN zusammen, sind leidenschaftliche Musiker, sehen die Band aber noch als Projekt, da sie wohl kaum Zeit haben, live spielen zu können, schätze ich mal. Die Burschen aus Münster bringen ihr Krams selber raus und haben wohl ein System. Ep, Album, Ep und nun wieder Album. Ich habe sie alle, vielen Dank nochmals dafür. Die EP aus dem Jahre 2013 war schon recht geil ( I am death) und dieses Weg setzen die Burschen einfach fort. Das Trio verwendet einen Drumcomputer, welcher aber kaum zu hören ist. Sehr gut eingestellt das Dingens. Sofern man keinen Drummer findet, bringt live spielen auch keinen Sinn, dass kann man nachvollziehen. Der Opener macht den Weg frei und zeigt deutlich, wohin die nächste 37 minutige Reise geht und zwar ins Land der Melodien, im Tal des Thrashs und in den Death Metal Ozean. Diese Mischung macht ordentlich Spaß, denn sie kommen mit herrlichen Tempiwechsel aus. Eine Reise die teilweise mit einer Zeitmaschine vollzogen wird, denn man fühlt sich immer wieder in den Neunziger, als Bands wie In Flames, Dark Tranquility, Gates of Ishtar oder Hypocrisy noch ordentlichen melodischen Death Metal gezaubert haben. Hinzu kommen eben thrashigen Parts als Dimension Zero und einige Ideen. In diesem Genre sind Keyboardelemente Pflicht und diese werden auch verwendet, aber dezent und unterstützend, nicht im Vordergrund stehend. Sehr schön. Sicherlich kennt man den ein oder anderen Part schon, aber das macht nichts, denn die Zusammenstellung macht es aus. ORDER TO RUIN überraschen immer wieder mit recht geilen, frischen und eingängigen Melodien, welche Jünger dieser Sparte höherspringen lässt. Die Leadgitarre haut wirklich geile Leads raus, die Drums sind fix und kommen natürlich auch nicht ohne die obligatorischen Doublebass aus. So soll es sein. Ich verstehe eigentlich nicht, warum da noch kein Label zugeschlagen hat. Sei es rum. Für lächerliche 5 Euro könnt ihr euch das Teil bestellen. Schaut mal auf deren Facebookseite nach und ordert das Teil! Es lohnt sich!!

 

 order

 

 

Tracks:

 

1.     Grotesque Voyage

 

2.     Cyber Assassin

 

3.     The Martian Monarch

 

4.     The Loss of Distress

 

5.     The Tale of the Witches

 

6.     Embracing the Coffin

 

7.     Bleeding Heaven

 

8.     Possessed

 

9.     Lifeless Invaders

 

10.     Rockin’ Hell

 

 

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Desecration – Cemetery Sickness

https://www.facebook.com/desecrationuk?fref=ts

Erscheinungsjahr: 26.06.2014

Metal Age Production / CD / Death Metal / Wales / 11 Songs

Michael, Andi und Olli sind zurück, um uns wieder mal zu beglücken und wahrscheinlich wird es kaum wieder einen interessieren, was ich schon immer schade fand. Die Rede ist von DESECRATION aus Wales. Die drei Angestellten der Band zocken oder zockten noch bei Extreme Noise Terror und Amputated. Keine schlechte Vita, würde ich sagen. Seit 1992 sind sie schon dabei und ich hatte das Glück, sie schon in meiner Heimat live zu sehen. Im Jahre 2005 zerstörten sie die Bühne zusammen mit Goratory, Fleshless und Skinned. Knallerabend. Ich war vorher schon Fan dieser Combo, aber danach erst recht. Zugegeben habe ich sie in den letzten Jahren ein wenig aus den Augen verloren, aber nun sind sie wieder zurück. Das letzte Album wurde ja auch schon im Jahre 2008 veröffentlicht und nun folgt das Album Nummer acht und sie haben es immer noch drauf. Gleich der Opener “Cemetary sickness” knallte komplett zerstörerisch aus den Boxen. Der Titel ist passend. So muss brutaler Death Metal mit Grindeinflüssen klingen. Ach ja, herrlich, herrlich. Die Growls mal wieder aus dem Höllenschlund, der Drummer blastet auch den letzten Grabstein aus selber Verankerung und die Riffs klingen schön deathig, teilweise auch screaming. Wie es sich gehört, gehören kleine Intros dazu, Screams werden mit eingestreut und hier und da wird auch das Tempo gedrosselt. Songs 2 “Coffin Smasher” groovt auch schon mal, ebenso wie “Mortuary Debauchery”. Trotz der fixen Angelegenheit werden im Drumbereich einige Spielereien miteingebaut, u.a. eben auch Uftatas. Hier gibt es elfmal was auf die Glocken und DESECRATION standen schon immer für schnellen Death Metal, allerdings qualitativ, nicht stumpf und ideenreich, aber immer auf die Glocke hauend. So auch beim achten Werk. Hoffen wir mal, dass es sie jetzt endlich mal die Ehre bekommen, die ihnen zusteht. Zugreifen!

Desecration

1.     Cemetery Sickness
2.     Coffin Smasher
3.     I, Cadaver
4.     Recipes of Horror
5.     Rotten Brain Extraction
6.     Cunt Full of Maggots
7.     Cabletie Castrator
8.     Mortuary Debauchery
9.     Tactile Necrophile
10.     Cut Up & Fed to the Dog
11.     Grave Secrets

08/10 Punkten

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Gluttony – Beyond the veil of flesh

http://www.gluttony.se

Erscheinungsjahr: 26.05.2014

Vic Records / CD / Death Metal / Schweden / 8 Songs / 29:40 min

Schweden, Schweden, der Eden liebt Schweden. Eden, meinereiner, stellt immer wieder fest, dass aus diesem Land wohl ne gute Kapellen kommen. Wie kann ein Land mit knappen 9,4 Millionen Menschen nur immer wieder geile Kapellen ans Land stürmen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass man nicht in der Nato ist und damit militärisch bündnisfrei. Und so muss man sich halt aggressive Musik als Verteidigung aussuchen. Man weiß es nicht. GLUTTONY wurde als Soloprojekt im Jahre 2009 von Anders gegründet. Der Gittarist ist ansonsten noch bei “My own grave ” zu hören. Alleine Musik machen ist ja auch blöde. So noch die Bandkameraden Henriksson und Bergman dazugeholt und als Sänger konnte man Magnus Ölding gewinnen, der ja auch schon bei “Diabolical” am Werk war und meiner Meinung nach bei “Setherial” ist. Ja, es gibt sie also, diese Musiker, diese Bands, die im Sunlight Studio geboren wurde, dort den Kindergarten und die Schule besucht haben und nun klingt man komischerweise wie die großen Helden. Scheisse ja, im Moment muss man sich um den schwedischen Death Metal keine Sorge machen, logen. Sicherlich gibt es da im Moment sehr viele Kombos, die auf dem Zug aufspringen möchten, keine Frage, aber wenn eben so klingt wie GLUTTONY, ist das völlig legitim. Gleich der Opener kommt so typisch schwedisch um die Ohren geknattert. Welch eine Freude. Mit knappen 30 Minuten hat man sich auch entschieden, nicht zu viel von den Zuhörer zu verlangen, hehe. Die Burschen geben ordentlich Gas und wer Dismember hinterherweint, der ist bei GLUTTONY genau richtig. Sicherlich sind sie kein Ersatz für die Burschen, aber sie kommen an die Intensität der Band schon sehr nah ran.  Hört euch mal den Song “Beyond the veil of flesh” an oder insbesondere das Stück:”Raise the dead”. Kommt einen schon bekannt vor. Bei ” Coffinborn” geht man mal ein wenig vom Tempo runter, aber auch dieser Song ist intensiv und durch die melodischen Leads sehr interessant. “Post Mortem Decapitation” geht dann wieder typisch Dismembermäßig los. Der gute alte Uftata muss her. Ich liebe dieses Teil. Der typische schwedische Gitarrensound, die Produktion und die geilen Riffs machen einen Heidenspaß. Die Vocals sind auch im Kärkistyle. Passt also alles und natürlich hat Dan Swäno diesen Spaß gemixt und gemastert. Herrlich. Schweden haben es drauf. Mir ist egal, ob mittlerweile viel zu viele den old school Stil schwedischer Art spielen, sofern es sogeil klingt, wie bei GLUTTONY. Fettes Teil.

Gluttony
Tracks:
1.     The Revenant
2.     Beyond the Veil of Flesh
3.     Eaten Alive
4.     Raise the Dead
5.     Coffinborn
6.     Post Mortem Decapitation
7.     And Then You Rot
8.     On the Slab

Mr.Deichkot – 8 von 10 Punkten.

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Paganizer – Cadaver Casket ( On a gurney to hell)

https://www.facebook.com/paganizersweden

Erscheinungsjahr: 05.11.2013

Eigenproduktion / CD / Death Metal / 5 Songs / 16:29 min

Death-Metal Tausendsassa Rogga Johansson ist wieder da. Vielen geht der gute Mann ja mittlerweile tatsächlich schon auf den Keks, sieht man sein Konterfei doch sehr häufig auf irgendwelchen Releases. Wie man auch zu ihm stehen mag, eines ist sicher: er kann was. Dieser Tage kommt er mal wieder mit seiner eigentlichen Haupt-Band PAGANIZER um die Ecke und beschert uns einen wirklichen Swe-Death Leckerbissen. „Cadaver Casket (On A Gurney To Hell)“ ist PAGANIZERs 17. Veröffentlichung, wenn ich richtig gezählt habe, und die gefühlt 300. mit Rogga´s Beteiligung.

Aber was soll´s, wenn´s knallt! Von mir aus kann der Typ überall mitspielen, solange es so nach vorne marschiert. PAGANIZER gehen hier sehr in Richtung alter BLOODBATH zu Werke, sogar die Vocals klingen wie die von Mikael Akerfeldt zu glorreichen „Resurrection Through Carnage“-Zeiten. Auf diesem Machwerk durfte übrigens Matthias Fiebig wieder die Schießbude zerschroten, und nicht Ur-Paganisierer Jokke Ringdahl. Eigentlich schade, dass die Scheibe nur sechs Songs aufweisen kann, denn das hier ist Elchtod, wie er sein sollte. Melodiös, leicht crustig, räudig und einfach nur geil. Dazu noch ein wunderbares Cover und fertig ist das kleine Meisterwerk. Einziger Negativ-Aspekt ist wirklich nur, dass der Spaß eben nach knapp 20 Minuten schon wieder vorbei ist. PAGANIZER sollte man für die nähere Zukunft echt auf´m Schirm haben…
Fazit

“Cadaver Casket (On A Gurney To Hell)“ ist ein ganz feines Teil geworden, vielleicht sogar Rogga´s bestes Release bis dato?! Die Scheibe macht Laune und ist wirklich sehr kurzweilig. Ein wirklich leckerer Death-Metal Pausensnack, wenn man so will. Mehr davon!
paganizer
Tracklist:
1. On A Gurney To Hell
2. Rot
3. Souls For Sale
4. Afterlife Burner
5. It Came From The Graveyard

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We are the damned – Doomvirate

http://www.facebook.com/wearethedamned

Erscheinungsjahr: 27.05.2014

Lifeforce Records / CD / Death`n Roll / Portugal / 10 Songs / 33:39 min

Hm, da hat das deutsche Label Lifeforce Records auch mal wieder was für den Papa am Start. lecker. Ich hätte mein drittes Ei darauf verwendet, dass WE ARE THE DAMNED aus Schweden, aber nichts da. Die Jungens stammen aus Portugal und sind auch schon seit 2007 dabei und liefern mittlerweile ihr viertes Album ab. Das ist ein gutes Resultat, ohne Frage. Die ersten drei Alben sind mir nicht bekannt, aber wenn sie ansatzweise so klingen, wie “Doomvirate”, dann sollte man über einen Erwerb dieser Scheibe durchaus nachdenken. Schon vom ersten Ton an gibt mal voll Gas. Irgendwie soll das Death ´Roll sein und ich hatte so ne Befürchtung, dass da so ein Entombed Krams bei rauskommt, aber nein. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, keine Frage! Schöne schwedische Gitarrenriffs werden einem von der ersten Sekunde an um die Ohren geknallt. Herrlich, natürlich der wuchtige Sound dem entsprechend geographisch orientiert. Der Sänger schreit sich die Seele aus dem Leib und wird dabei von Halleffekten unterstützt. Gegrowle darf natürlich auch nicht fehlen. Gleich beim Opener gibt es herrliche Doublebassattacken, die schweinegeil sind. Was ist eigentlich in 2014 los. Da kommen ja nur geile Alben raus. Burner. Das Roll bezieht sich auf die teilweise rockigen Riffs, so wie man es Impaled Nazarene gewohnt ist. Im Gegensatz zu Entombed verwenden die Burschen Crustparts und das klingt herrlich erfrischend. Hier und da verläuft man sich auch ins schwarzmetallische und so bietet man einen bunten Strauß Blumen, der nach 33 Minuten ruckzuck vorbei ist. Mir gefällt das natürlich, da der vorhandene Death Metal schön altschwedisch ist und Fans von Dismember und alten Entombed begeistern dürfte. Dazu die rockige Instrumentalisierung und der große Crustanteil, schön. Alles knallt mich aber auch nicht vom Hocker, aber das Album macht wirklich Laune und dürfte live ordentlich abgehen.

Digipack

1.     Ghastly Humans
2.     Dreams Under Surveillance
3.     Revealing Morality
4.     Rain of Spikes
5.     Soul Entropy
6.     Imposter
7.     The Threshold
8.     Macabre Expedition
9.     Angelsick
10.     Flight of the Phoenix

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Aposento – Aposento

http://www.aposento.es

Erscheinungsjahr: 01.05.2014

Xtreem Music / CD / Death Metal / Spanien / 9 Songs / 37:11 min

“Was länge währt, wird endlich gut”,”Je oller, je doller” oder ” Ole!”. Welch eine Einleitung wieder. Kennt noch jemand die Band APOSENTO? Wahrscheinlich eher nicht, es sei denn, man heisst Dani und arbeit bei Revenge Production, denn der kennt ja alle. Spielt jetzt keine Rolle, macht aber Laue. Oder Dave Rotten, denn der ist ja bekanntlich aus Spanien und der Labelchef von Xtreem Music. Er hat diese Combo wieder ausgegraben. APOSENTO ist eine spanische Combo, die sich 1990 gründete und bis 1997 aktiv war. 2 Demos und eine Ep. Waren in Spanien recht angesagt, aber dann war es vorbei. Nun ja, 2012 kamen sie wieder. Eine neue EP und eine Menge Gewalt im Gepäck. 2014 , 24 Jahren nach der Gründung, kommt das Debut heraus. Andere gehen in Rente, APOSENTO fangen erst so richtig an. Geiles Brett, denn der Death Metal der Spanier lohnt sich definitiv. Die Burschen verbreiten old school Death Metal, der ordentlich nach vorne losgeht, mit richtig geilen aggressiven Growls aufwartet und hier und da Backgroundscreams mit ans Tageslicht zerrt. Verschnaufspausen gibt es kaum, immer schön aufs Maul, aber eben auf die alte Art und Weise. Schöne Uftatas Parts dürfen als Abwechslung nicht fehlen, hier und da mal ein Soli und melodische Leads, aber ansonsten straight nach vorne, auf der old schooligen Art und Weise. Die Songs warten mit richtig geilen Riffs auf. Man schaut eher in Richtung Amerika, bringt aber sehr viel eigene Ideen mit ein. Leckeres Teil, brutal Death Metal mit Seele, nicht auf technische Raffinesse abgesehen. Nicht schneller, höher , weiter. Das Ding hier hat Feeling, hat Seele, hat Atmosphäre und geht direkt ins Mark. Ich liebe es, wenn eine Gitarre ein Riff vorspielt und alle dann einsetzten und das Ding abgeht wie ein Zäpfchen. Und immer wieder Überraschungen im Song, so wie z.B. bei “Hijos del Casto”. Brett – Klingt wie alte Cannibal Corpse, dann ein Soli mit drinne und am Ende wird die Seele rausgeprügelt. Knaller! Mit “Muerta Lenta” hat man mal einen schleppenden Song zwischendurch, der beweist, dass sie es auch anders können.Natürlich wird der Song nur aufgebaut und geht dann in die Vollen. Fans von Cannibal Corpse sollten unbedingt zugreifen. Nach 38 Minuten ist der Spaß vorbei und der Finger drückt vor Freude die Repeattaste! Am Donnerstag abend ( Hamburg , 08,05.2014) war ich bei Massacre und auch diese Band hat APOSENTO wohl beeinflusst. Die Burschen haben aufgrund ihres Alters den old school Death Metal im Blut. Wer ohne Bands wie Cannibal Corpse, Deicide, Massacre oder Monstrosity nicht leben kann, so wie ich, der wird dieses Album lieben. APOSENTO erfinden das Rad sicherlich auch nicht neu, wissen aber verdammt gut, wie sich dieses Rad dreht. Geiler, old school Death Metal amerikanischer Prägung! Yeah und aus!

aposento

Tracks:
1.     Aliens – Seres del Más Allá
2.     Hijos del Caos
3.     Muerte Lenta
4.     La Valla
5.     Mutiladora Genital
6.     Avaricia
7.     Sacrilegio Consumado
8.     Inquisidor de un Falso Profeta
9.     Alma Condenada

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Enthrallment – The voice of humanity

https://www.facebook.com/Enthrallment

Erscheinungsjahr: 14.02.2014

Rebirth The Metal Production / Grindhead / CD / Death Metal / Bulgarien / 8 Songs / 34:39 min

Seit 1998 sind die Burschen aus Bulgarien fleissig dabei, den Underground ordentlich Dampf unter den Hinter zu machen. Bisweilen hat man drei echt ordentlich und anspruchsvolle Alben herausgebracht, aber von ihrer Existenz hat irgendwie keiner so richtig etwas mitbekommen. Tja, dass ist der Nachteil, wenn man nicht aus Schweden oder Florida stammt. Denn die Burschen haben einen feinen Geschmack, wenn es um Death Metal geht. Und dieses beweisen sich auch auf ihren vierten Album, welches via United Gutteral auf die Meute losgelassen wurde. Das Quintett gibt ordentlich Gas und gleich der Opener ” Screams etched within the crags” ist ein Klassesong, der old school amerikanischer Natur mit Technik kombiniert. So geht Death Metal. Sie sind brutal und aggressiv, bieten aber immer wieder auflockernde Parts, so dass keine Langeweile aufkommt. Auffallend ist dieses mal der gut wummende Bass. Kommt gut zur Geltung das Teil und man spürt ihn.  Die Einflüsse sind immer noch amerikanischer Natur, besonders die Freunde von Cannibal Corpse kommen auf ihren Geschmack. ENTHRALLMENT kupfern aber nicht, sondern wurden nur von ihnen beeinflusst. Auch die anderen üblichen Verdächtigen wie Morbid Angel, Deicide,Suffocation, Immolation und Monstrosity müssen natürlich erwähnt werden. Hier und da sind auch schwedische Akzente zu hören. Technisch einwandfrei, gute Leads, aber natürlich auch nichts neues, allerdings wirklich geiles Zeug.

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Trackliste…
1. Screams Etched Within the Crags
2. Rats Before the Worms
3. Mummified Ante Mortem
4. Rove in Hell
5. Stench of Burnt Down Sanctuary
6. Madness Coloured in Light
7. Tones of Gladness
8. Tool of Suicide

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Watch out Stampede – Reacher

http://www.watchoutstampede.com

Erscheinungjahr: 13.06.2014

Noizgate Records / CD / Post Hardcore / Deutschland / 10 Songs / 31:25 Min

Ich liebe es, wenn a) Anschreiben dabei sind und b) diese mit einen originellen Einleitungssatz beginnen. So geschehen bei der Band WATDCH OUT STAMPEDE aus Bremen. Die fünf Burschis aus Bremen gründeten sich im Jahre 2011 und genießen besonders im Livesektor einen guten Ruf. Und deswegen beginnt das Anschreiben des Labels “Noizgate Records” auch wie folgt:” Vorsicht:Massenpanik!”. So soll es sein. Ob es soweit kommt, werden die nächsten vierzig Minuten zeigen. Die Bremer Stadtmusikanten sind allerdings zu fünft unterwegs und machen ordentlich Alarm. Beim Anfang des Opener:” The crucible” habe ich mich erst erschrocken. Was ist denn nun los? Techno, Synthie, Pop – Gedönstke. Doch dann kamen die Gitarren dazu und die Screams. Die Burschen liefern irgendwie eine Melange aus Post-, Hard- und Metalcore, also absolut nicht meine Welt. Ich kann nicht sagen, dass ich damit nicht klar komme, aber ich habe mir der Musikrichtung ansich so meine Schwierigkeit. Ist dann doch eher was modernes und was für die jüngeren. Allerdings muss man sagen, dass WATCH OUT STAMPEDE ihre Sache wirklich gut machen. Das Kontrast ist bei diesen Rat der Mucke wohl ausschlaggebend und diesen bieten sie durchaus, muss man sagen. Vocals, schon mal mein erstes und größtes Problem. Ich komme mit den gut vorgetragenen Cleansvocals nicht zurecht. Als Kontrast gibt es gut gemachte tiefe Shouts. Zu meckern gibt es eigentlich nichts und ähnlich wie die Kollegen von “We came as romans” wartet man mit ständigen Tempo- und Rhythmuswechsel auf, fetten Riffs und gute Melodien. Das Songwriting ist sehr poppig ausgelegt, aber mit einen aggressiven Sound ausgestattet. Die Refrainparts sind mit Wiedererkennungswert versehen und natürlich dürfen die Breakdowns nicht fehlen. Einen Song des Albums kann man locker mal in einer Disco spielen. Hier knallen die Beats ordentlich, aber wie gesagt, nicht unbedingt mein Fall, aber ich bin mir sicher, dass die Bremer Jungs in der Post-Hardcore Szene einen weiten Schritt nach oben machen werden.

watch
Tracks:
1. The crucible
2. Witch trail
3. In Picture
4. Settler
5. Reacher
6. Noble Arch in proud decay
7. We are the branches
8. Monsters
9. Allspark
10. Emiliy

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