Awaking Corpses – Live at Bambi Galore

Erscheinungsjahr: 29.06.2017

Testimony Records / CD – Sampler / Death Metal / Deutschland / 17 songs / 61:04 Minuten

Das Bambi Galore in Hamburg Billstedt hat sich in den letzten Jahren zu einen richtig geilen Szeneclub entwickelt, sofern man auf Undergroundbands, aber auch schon auf bekanntere Acts im härteren Sektor abfährt. Neben meinen Clubs in Ostfriesland ( Lte Post Emden, Juz Moormerland, Schlachthof Aurich) und dem Juz Wermelskirchen ist es für mich die beste Adresse. Des öfteren nehme ich die drei Stunden Autofahrt auf mich, zuletzt am 01.07.2017. Dort zockten Cryptopsy, Sadism und Dehuman Reign,
Nachteil des Ladens – Ich treffe zu viele Leute und das Astra ist zu günstig. Die Leber, sie lässt grüßen…
Die Konzertreihe nennt sich “Revolt” und geht gut ab,

Dabei geht es hier aber nicht, obwohl irgendwie doch. Denn die “Awakening Corpse Reihe ” ist ein Bestandteil der Revolt Reihe und wird zusammen mit dem Daniel vom Incarceration auf die Beine gestellt. Seit 2007 gibt es die Revolt Reihe und zum 10 jährigen haben sie sich was besonderes einfallen lassen. Einen Abend nur mit Hamburger Bands. Der Eintritt war frei und die Bands spielen ohne Gage. So soll es sein. Sehr geile Angelegenheit.
Am 18.03.2017 quillte der Laden über und die Stimmung war auf dem Höhepunkt.
Diese geile Stimmung wurde aufgenommen und ich muss sagen, die Liveaufnahme hat eine sehr gute Qualität. Da die “Awakening Corpses” Reihe sich immer dem Death Metal widmete, gibt es natürlich auch nur Death Metal auf die Ohren.

Torture Gut machten den Anfang, die eigentlich aus Ahrensburg und somit Schleswig Holstein stammen. Seit 2010 verfolgen sie konsequent dem straighten Death Metal Pfad Liegt aber ja nahe Hamburg und zack, sind sie mit dabei. Vom Album Origin of Violence (2016) gibt es den Song ” Turning Extreme” und die anderen beiden Songs dürften unveröffentlicht sein.

Dann kommen schon meine Kollegen von Devastator. Eine Band, die völlig unterbewertet ist, wie ich finde. Absolut geiler Death Metal, der sowohl technisch und brutal daherkommt, mit geilen Riffs und Lenny`s brutalen Vocals. Fett.
Präsentiert wurden neben dem Klassiker “Dread and Horror,washed ashore” vom Album aus dem Jahre 2013 namens “Through Oceans of Flesh” wurden auch Songs von neuem Album “The Throne belongs to us”. Seit 2002 sind die Hamburger nun dabei und konnten mit dem letzten Album auch jeden letzten Zweifler überzeugen.

Part 3 bestritten Morbitory, mit dem ollen Angelgrinder von Rotten Corpse am Gesang. Das Quartett konnte bis dato eine EP (2016) herausbringen, allerdings via Bret Hart Records, Nicht das schlechteste, würde ich sagen. Der Song Angelgrinder von der Ep dürfte dem ein oder anderen bekannt sein. “Possessed by the devil” dürfte ein neues Stück sein, weiß ich aber nicht genau. Geboten wird old schooliger Death Metal, der Laune macht.

Irate Architect ist eine sehr bekannte Band, die seit 2004 bereits herumlärmt und dessen Album “Visitors” hier und da mal in meine Anlage rutscht. So richtig aus dem Quark gekommen sind sie nicht, denn neben dem Album aus dem Jahre 2008 brachten sie noch eine EP, eine Split mit Yacopsae und eine Single heraus.
Die 4 Songs stammen von der EP, der Split und dem Album. Besonders der Song “The Visitor” hat es mir angetan. Brett.Geile Band. Schade, dass da nicht mehr kommt. Guter Death/Grind, technisch anspruchsvoll und brutal.

Und dann kamen meine Heros von INCARCERATION. Es ist ja mittlerweile bekannt, dass ich ein großer Fan dieser Band bin. Diese Dynamik und der D-Zug Death Metal der Brasilien/Hamburg/Wilhelmshaven ist einfach nur geil. Die EP “Sacrifice” ist mit einer der geilsten EP, die je erschienen ist. Sei es drum. 2 Songs von der EP und ein Song vom 2016 erschienen Album “Catharsis” gibt es zu hören. Mittlerweile ist der Basser Björn leider ausgestiegen, echt schade. Leider ist die Aufnahme hier der einzige Kritikpunkt, den ich anzubringen habe. Der Gesang von Daniel, die sehr halllastig ist, klingt sehr screamig und komisch. Die Instrumentenfraktion ist top, nur der Gesang klingt echt komisch. So lange aber “Forsaken and forgotten” dabei ist, ist die Welt für mich in Ordnung.

Ziemlich angesagt sind im Moment die Jungens (rund um Devastators Sänger Lenny) von Endseeker. Kein Wunder, denn der old school Death Metal ist ja gerade angesagt wie vor 25 Jahren und in diese Kerbe hauen sie genau rein und zwar total geil. Die EP „Corrosive Revelation“, die Ende November 2015 bei FDA Records erschienen ist, hat große Wellen geschlagen im Underground. Zurecht, denn die 4 Songs und das Entombed Cover machen Laune ohne Ende. 2 Songs wurden aufgenommen, die ihr abfeiern dürft.

Zusammenfassend muss man sagen, dass man einen guten Einblick über die Hamburger Szene bekommt und das der Laden “Bambi Galore” über einen guten Sound verfügt.
Ich hätte 100 Euro darauf verwettet, dass das Cover von dem ollen Westpfahl (Necromaniac Zine ) stammen würde und so ist es auch.

Ein Sampler, dessen Anschaffung sich lohnt.

Erschienen ist das Teil beim Hamburger Label “Testimony Records “. Passt!

Torture Gut
01.Give up
02.Turning Extreme
03.Atavism

Devastator
04.Dread amd horror washed ashore
05.Reshaping the wothless
06.Crushing Down

Morbitory
07.Possessed by the devil
08.Angelgrinde

Irate Architect
09.Effacement
10.Born blood portrait
11.The Visitor
12. Coronrt Boy

Incaceration
13.Cemetery of lies
14.Devouring Darkness
15.Forsaken and forgotten

Endseeker
16.Deployment of the aroused
17.Consumed by desire

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Everlasting Carnage – Slaughterhouse Rock

https://www.facebook.com/everlastingcarnage/

Erscheinungsdatum: 11.2016

Eigenproduktion / CD / Death Metal / Deutschland / 10 songs / 33 Minuten

Everlasting Carnage ist eine Combo aus Staßfurt, in der Nähe von Magdeburg und bedienen mit ihrem Erstwerk dem absoluten Underground. Da bin ich natürlich mit dabei. Seid 2015 sind die Burschen zusammen. Ansonsten zocken die fünf Schweineköpfe noch bei diversen anderen Bands, dessen Namen aber nicht verraten werden. Muss man in jedem siebten Schweinedarm nachsehen.

“E.C, has entered the Building” – Oha, muss man flüchten? Nee, bestimmt nicht. Die Burschen aus Staßfurt hauen in diesen Song alles rein, was sie an Einflüsse verarbeiten wollen. Death Metal Parts, thrashige Riffs, Melodien und groovige Elemente. Klingt teilweise noch ein wenig “zusammengewürfelt”, rockt aber wohl. Der melodische Part und der groove bleiben hängen. Hinzu kommen de tiefen Vocals.
“Rock`n Growl” hat den Spaß ja schon im Namen, irgendwie. Midtempo und Uptempo geben sich hier die Hand in die Klinge und da geht er hin. Auch hier bleiben die melodischen Riffs hängen und das schleppende Drumming dazu. Vorspieler und so sind auch dabei, damit man weiß, wenn die Zeit zum tanzen ist. Jo, fruchtet ganz gut.
Schweinegeräusche und schleppender Part. Was stimmt denn hier nicht. Ach so, war nur die Vorhölle, denn dann gibt es auf die zwölf und die Hölle bricht aus, yeah. schönes Geholze gibt es bei “Imprint” zu hören. “Der Schweinemann” geht so an mir vorbei. “Track#49” ist schön kurz, Tempo und markantes Riff. Hinzu kommen Stopps. “Rise of Slaughter Joe” bietet ein herrlich, markantes Riff. Tempiwechsel und screamige Vocals. Klingt aber irgendwie ungar, mehr so zusammengewürfelt.Schockt aber trotzdem irgendwie.

“Everlasting Carnage” wühlen sich durch das Schlachthaus, verwenden natürlich auch dementsprechende Intros und rocken den Schuppen ordentlich aus einander. Als Zutaten werden neben Schweine und Kuhkadaver Beigaben aus dem Death Metal, Thrash Metal und Grindcore verwendet, wobei der Death Metal klar im Vordergrund steht. Am besten gefallen sie mir, wenn sie langgezogene Riffs verwenden, so wie bei “Rise of Slaughter Joe”. Lecker Ding.
Die Produktion ist für eine Eigenproduktion echt top und der teilweise dreifache Gesang passt wie die Faust auf`s Auge.Am Songwriting kann man noch ein wenig feilen, wie ich finde und auch am Bandphoto ( wird nicht verraten). Ansonsten machen sie durchaus Laune, sofern man eben Death,Thrash und Grind mag.
Nach 10 Songs und 33 Minuten ist der Spaß auch schon zu Ende.

Der Titel lässt mich immer an meine Brüder von Meatknife denken, davon sind sie aber musikalisch weit entfernt.
Gute Laune Album mit Steigerung nach oben. Grüße aus dem Schlachthaus und vor allen an Nasenbär!!!! fürs Taxifahren, oha. Spaß scheinen die Burschen auch zu verstehen und das ist doch mal was.

1. E.C. Has Entered the Building 02:58
2. Rock’N’Growl 02:48
3. Imprint 04:00
4. Der Schweinemann 04:23
5. Track #49 01:56
6. Rise of Slaughter Joe 02:45
7. Schlachthaus-Faktor 03:52
8. Rockstar 03:22
9. E.C. Has Left the Building 04:06
10. Hello Clitty 02:47
32:57

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Blood of Seklusion – Servants of Chaos

https://www.facebook.com/bloodofseklusion

Erscheinungsjahr: 11.08.2017

F.D.A.Records / CD / Death Metal / Italien / 1o Songs / 40:31 Minuten

Bei der Vorbereitung zu meiner Radioshow Mähdrescher bin ich auf diese Band gestoßen, dessen Namen ich zwar schon gehört hatte, mir aber nicht im Bewußtsein war. Ich

machte ein Party San Spezial und diese Combo spielt da im Zelt. Mal was von gehört, interessant. Gestern nun lag Post von F.D.A.Rekotz im Fach und sieh mal einer guck, ne CD von Blood of Seklusion.

Mit einer kalten Geräuschekulisse arbeitet man sich in den Song “The Desert of Lost souls” . Nach einer Minuten schleicht man in Slow Motion Tour durch die Botanik und ab 2 Minuten nimmt der Songs Fahrt auf, aber weiterhin schleppend , mit Vocals und einen dominanten Riff. Der Song bleibt auf langsamen Tempo, kriecht aber vernichtend aus den Boxen, nimmt mich aber nicht ganz mit auf die Reise.Hat aber was eigenständiges.

“Theatre of Madness” bietet da schon mehr Power und gibt Gas. Alles in Namen des Old School Death Metals. Auch hier regieren die Riffs und besonders die Uftatata Parts machen Laune. Tempiwechsel stehen an der Tagesordnung und ab geht die Post. Absolut bangfähig. Kurzer Stop mitten drin und Gummi. Gefällt mir sehr gut. Schöner old Death Metal mit einer markanten Stimme. Natürlich grooviger Part dabei, mit Tempoverschärfung und melodisches Lead rüber. Passt aufs Auge. Old school wie Sau.

“Unconventional Warfare”, argh, sehr geiler Moment und dann die alte Kerbe mit Vernichtungsgummi. Lecker. Riff sicherlich nicht neu, aber auf die zwölf und richtig lecker. Der teilweise doppelte Gesang begeistert mich ebenfalls. Sicherlich erfinden die Burschen den old school nicht neu und sind auch nicht führend, wenn es um die

nachrückende Bands geht, aber Stimmung wird hier verbreitet wie Sau, dass kann ich euch flüstern. Wer old school mag, wird dieses hier auch lieben, denn alle Zutaten

sind dabei. Sei es eben ein Soli, Groove oder eben diese markanten Riffs. “Unconventional Warfare” beinhaltet auch das alles und Tempowechsel. Herrlich.
Kleine TV Ansage bei “Willie Pete” und zack. Auf die Fresse. Schnell , aber auf der herkömmlichen Weise, kommt der Songs aus der Anlage geballert, so dass man in Deckung gehen muss. Tempiwechsel, schleppender Mitbangpart, der besonders von den Drums beherrscht wird, Soli drauf und ab dafür. Kann man machen und bringt dem Zuhörer durchaus Laune.

Der Song “Servants of Chaos” hält das Aggressionslevel so was von hoch. Wahnsinn. Man kommt kaum zur Ruhe und live wird dieser Song durchgebangt, das steht fest. Gute Riffs.

So kämpft man sich in 40 Minuten durch 10 Songs und mir hat es zur keiner Sekunde leid getan, dass ich die Repattaste gedrückt habe.
Man muss allerdings auch sagen, dass die Burschen sich nicht großartig aus der Menge hervorheben, aber sie machen ihre Sache verdammt geil.

Es ist schon Wahnsinn, welchen Einfluss das kleine Ländle Schweden hat. In Deutschland fröhnen mittlerweile ja auch genügend Band dieses Sound und auch in Italien scheint er angekommen zu sein.

Blood of Seklusion fröhnen den guten, alten Schweden Death, natürlich mit HM2 Sound und sind teilweise schwedischer wie die neuen schwedischen Bands. Besonders auffallend ist das hohe Aggressionslevel, dafür legt man nicht ganz soviel Wert auf Atmosphäre. So muss old school Death Metal klingen. Das Album geht nach dem etwas langsamen Anfang runter wie Öl und jeder , der das Buch “Swedish Death Metal” zu Hause im Schrank hat, sollte sich “servant of Chaos” zulegen. Dismember, Entombed , Nihilist und CO. lassen grüßen.

Tracks:
1. The Desert of Lost Souls
2. Theatre of Madness
3. Unconventional Warfare
4. Willie Pete
5. Servants of Chaos
6. First Blood
7. Lands of Desecration
8. The Sun Shines No More
9. King of Serpents
10. Amen

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