Bölzer – Soma

https://www.facebook.com/pages/B%C3%96LZER/108657105834227?fref=ts

Erscheinungsjahr: 11.08.2014

Invictus Productions / CD EP / black-death / Schweiz / 2 Songs / 18:02 Min

Hm, ja, das ist schon ganz schön bedrohlich, was einem hier in 18 Minuten geboten wird, klare Sache. Und wer hats gespielt? Die Schweizer! Bei Bölzet handelt es sich um ein dynamisches Duo aus Zürich. Die beiden Protagonisten HzR und KzR lärmen seit 2008 zusammen herum, 2012 kam aber erst ein Demo, dann 2012 eine EP und nun 2013 wiederum eine EP. KzR sollte dem ein oder anderen bekannt sein, denn er lärmt noch bei Deathcult und Wirchchrist herum. Invictus Production hat die Klasse erkannt und bringt diese EP heraus. Man darf gespannt sein, denn die Vorgänger EP hat ganz schön reingehauen und unter anderen dafür gesorgt, dass sie auf dem Party San zocken durften dieses Jahr. Warum es noch kein Full Length, weiß ich nicht, muss man eber mit dieser 2 Song EP zufrieden sein. Ja, 2 Songs und 18 Minuten, dass geht und passt. Kann man “Aura” toppen? Weiß ich nicht, zumindestens machen sie so weiter. Gnadenlos, Kompromißlos. Die beiden haben eine eigene Vorstellung davon, wie eine Mischung aus Black und Death Metal zu klingen hat. Diese Mischung muss auf jeden Fall bedrohlich und atmosphärisch sein, soviel ist klar. “Steppes”, der kurze Song der Ep, hat schon alles, was man von ihnen kennt. Düstere Melodien, gute Hooks, geile Riffs und vor allem, bleibt dieser Krams im Kopf hängen. Sechs Minuten, die zu keinem Zeitpunkt langweilig werden. Schön hart. Mit dem zwölfminütigen “Labyrinthian graves” bleibt man teilweise in der Heimat und ehrt Celtic Frost. Der Song ist der längste ihrer Bandgeschichte, was auch an dem epischen Mittelteil liegt. Dieser wird im Midtempo vorgetragen. Der song überrollt einen förmlich und klingt wie eine Mischung aus Behemoth und Celtic Frost. Durch diesen Song erweitert die Band ihren eigenen Horizont und man darf gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Der rohe Sound passt wie die Hörner zum Satan und so klingen die 18 Minuten hart, extrem, atmosphärisch, nicht altbackend, ideenreich und eigenständig. Warten wir mal auf das Debut, bis dahin. “SOMA” hören.

Bölzer

Tracks:
1. Steppes
2. Labyrinthian Graves

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Forever it shall be – Destroyer

http://facebook.com/foreveritshallbe

Erscheinungsjahr: 10.10.2014

Kernkraftritter Records / CD / Melodic Death Metal / Deutschland / 13 Songs / 44:50 min

Seit 2006 sind die fünf Burschen aus Braunschweig bereits im Buisness unterwegs und bekamen gleich ein Deal mit Maintain Records. “Reluming the embers” kam 2007 heraus und wurde durchaus zurecht abgefeiert. Seitdem geistert der Name im deutschen Underground herum und  die Burschen haben sich auch den Arsch abgespielt, u.a. eine Spanientour mit The Haunted. Im Jahre 2010 kam der Nachfolger namens “Sonic death squad” heraus, welcher bei der Presse und den Fans auch gut ankam.Und dann , Shit happens. Das Label löste sich auf, die Promotionarbeit wurde eingestellt und es kam zu bandinterner Differenzen. 2010 war es dann sehr still und es kam zur Auflösung. 2012, wie Phoenix aus der Asche auferstanden, kamen sie mit neuer Besetzung zurück und 2013 kam es zur Reunion Show. Das kleine, aber engagierte Label “Kernkraftritter Records” nahm sie unter ihre Fittiche und nun geht es wieder ab. Musikalisch hat sich bei FOREVER IT SHALL BE nichts geändert. Noch immer fröhnt man dem melodischen Death Metal und die Betonung liegt auf “melodisch”. Die Melodien stehen klar im Vordergrund und wenn man ein Konzept so aufbaut, sollten diese auch sitzen und fruchten. Und yeah, dieses ist auf jedenfall so. Besonders bei “The great Detroyer” und das etwas zügigere Stück” We`re in hell” kommen diese gut zur Geltung. “We´re in hell” gefällt mir sehr gut, da es schön schnell und aggressiv aus den Boxen gekrochen kommt, die Melodie knallt und das sonstige Riffing schön deathmetallisch ist. Macht echt Laune und hat mit 3:17 Minuten genau die richtige Länge. Ansonsten macht das Zuhören sehr viel Spaß. Ihre Liebe zu “Heaven Shal Burn” ist durch einige Ausflüge in den Metalcore zwar noch zu hören, steht aber nicht im Vordergrund und das macht es für mich als Death Metal Fan sehr erträglich. Die Stimme ist deathmetallastig, verbunden mit einigen Screamelemente, die so richtig geil bei “Savages” zur Geltung kommen. Der Drummer produziert ordentlich Druck, vor allem, wenn er die Doublebass schon durchrasseln läßt. Dieses mag ich ohne Ende. Meines Erachtens hätte man hier und da ruhig die Geschwindigkeit so richtig anheben können, aber auch so klingen FOREVER IT SHALL BE Anno 2014 richtig fett .Nicht alle Songs hauen mich um, aber größtenteils ist dieses Album gut und bangkompatibel. Geiler melodischer Death Metal mit Metalcoreanleihen.

Tracks:
01. The End
02. Monolith
03. The great Destroyer
04. We`re in hell
05. Savages
06. Everlasting
07. Iron Sloth
08. Interlude
09. The Ramber
10. Cannibal
11. Crown of fire
12. Black Procession
13. The rapture

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Jig-Ai – Rising Sun Carnage

https://www.facebook.com/jigaigore?sk=wall

Erscheinungsjahr: 24.02.2014

Bizarre Leprous Production / Digi Pack / Grindcore / Tchechei / 22 Songs / 39:05 min

Brain, Buraak und Kaspy, die drei Garanten für Selbstmord. Ja, so sieht es aus, denn JIG-AI ist eben die altjapanische Bezeichung dafür. Die drei lärmem ja seit 2005 zusammen herum, wobei Kaspy, der Drummer, erst 2011 eingestiegen ist. Jig Ai aus der Tschechei konnten mich dieses Jahr beim Party San komplett überzeugen und das zurecht. Wahnsinn.Da ich das aktuelle Album nur mal als Promo gehört hatte, schnell zu Marco Rotten Roll Rex und CD und Shirt gekauft. Mal sehen, ob sie auf Scheibe auch so geil sind. Buraak und Brain sollten man ja kennen, denn die haben schon so alle heimischen Bands durch, u.a. Negligent Colleratal Collapse, Psychotic Despair,CBDS Ahumado Granujo und aktuell zocken sie noch bei Flying Brains, Brutally Deceased, Destructive Explosion of Anal Garland und Eardelete. Viel beschäftigte Jungens. Haben sie denn überhaupt noch Zeit und Ideen, was geiles zu schreiben. Oh ja, auf jeden Fall. Humor haben sie, wie das ganze Booklett beweist. Unbedingt kaufen, um es sehen zu wollen. Musikalisch überfallen sie Dich wie ein D Zug. Du sitzt zu Hause auf dem Sofa , machst die CD auf laut, schaust die Hülle an und auf einmal kommt es aus den Boxen geknallt. Ein D-Zug, der durch dein Wohnzimmer knattert. Bah, welch geiler Goregrind. Aber kein typisch, tanzbater, sondern voll auf die Fresse. Die Jungs geben komplett Hackengas und überrollen Dich förmlich. So muss Goregrind klingen. Schnell und erbarmungslos auf die Fresse. Zur rechten Zeit gehen die Burschen vom Gas runter und bringen Grooves rein und sonstige Spielereien. Was wirklich auffällt, ist die komplett geile Gnadenlosigkeit, mit denen sie auftreten. Kompromisslos ohne Ende. Sofern sie denn das Tempo niedrig halten, überzeugen sie mit absolut geiles Riffs, die auch hängen bleiben. Durch die Tempoveränderung kommt auch ein wenig Abwechslung in die Sache. Keine Sorge, danach knallen sie wieder alles weg. Jig-Ai ist für mich im Goregrind definitiv die Überraschung 2014, sowohl live auch auf CD. Die 22 Songs werden in knappen 39 Minuten runtergerasselt, da bleibt keine Zeit für lange Reden. Die Burschen sehen zwar chaotisch aus und ziehen live auch einige Grimassen, sind aber absolut topfit an den Geräten. Intensover Goregrind auf die Fresse anno 2014. Daumen hoch und den eigenen “Jig-AI” noch hinauszögern.

Jig Ai

Tracks:
1.     Koi Throat Fuck     01:04
2.     Ikebana Body Parts     01:54
3.     Sumo Sex Instructor     01:57
4.     Menstrual Tea Relax     01:29
5.     Ten Seconds in a Cunthole     01:29
6.     Rest in Piss     01:55
7.     Drowned in Budvar     01:39
8.     Human Tofu     01:23
9.     Rising Sun Carnage     02:42
10.     Shitcuntsen     02:08
11.     N.G.S.I.T.S.B     01:34
12.     Yan Zing Butchery     01:38
13.     Ass I Jakta     01:59
14.     Detestation     01:34
15.     Koza Kura     02:04
16.     Hard Cock Cafe     01:36
17.     Tantou Kimono     02:03
18.     Natural Tits Mafia     01:08
19.     March of Jig-ai     02:27
20.     Rice Bombing     01:01
21.     Animal Revenge     03:55
22.     Ejaculation Complete     00:26

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Incantation – Dirges of Elysium

https://www.facebook.com/IncantationOfficial

Erscheinungsjahr: 10.06.2014

Listenable Records / CD / Death Metal / USA / 10 Sogs / 49:25 min

25 Jahre und kein bißchen Müde. Hier liefert eine Legende ihr 10tes Album ab. INCANTATION vorzustellen, würde bedeuten Eulen nach Athen antragen und wieder zurückbringen, wohin auch immer. Aber wir sind mal frei. Seit 1989 ist John McEntee ( Funerus, ex-Mortician, ex-Immolation (live), ex-Goreaphobia, ex-Revenant) dabei, liebt,lebt und atmet Death Metal und hat mir “Onward to Golgoth” ein wahres Meisterwerk fabriziert. Leider hat die Band immer wieder mit Labels Schwierigkeiten gehabt und auch mit den Musikern. Der Basser (Chuck Sherwood Witness to the End, ex-Blood Storm, ex-Namtaruist) jetzt seit 2008 dabei und der Drummer Kyle Severn (ex-Wolfen Society, ex-Acheron, ex-Funerus, ex-Divine Eve (live), ex-Vital Remains (live), ex-Escalation Anger) seit 1994, mit einigen Pausen. Seit 2004 hat John auch das Mikro in der Hand. Hm, das war es. Ich glaube, dass ist das vierte Album, welches Listenable vertreibt und das Label tut alles daran, dass INCANTATION auch endlich die Loorbeerene einfahren kann. INCANTATION selber macht dieses ja von Anfang an und die Band hat so die ein oder andere Death Metal Kapelle beeinflußt. Wie sieht es Anno 2014 bei Ihnen aus, Bestens, würde ich sagen, bestens. Wer hätte gedacht, dass die Burschen nochmal so ein Album raushauen werden. Die Vorgängeralben waren sicherlich nicht schlecht, aber “Dirges of Elysium” ist echt ein mächtiger Tritt in den Arsch. Old school Death Metal der amerikanischemn Art und Weise wird mit doomigen Klänge der Marke Autopsy kombiniert. Und das sowas von geil und zermürbend. Wahnsinn. Nach dem bedrohlichen Instrumentalstück:”Dirges of Elysium” legt man mit “Debauchery” gleich ein zügige Dampfwalze vor. Sehr geiles Riffing. Der Song lädt sofort zum headbangen ein. Geil. Wenn die Band mit dem gleichnamigen Namen auch nur ansatzweise so klingen würde, aber das gehört hier nicht her. Der Oberburner ist der SOng “Carrion Prophecy”, denn hier kommen die Trademarks von INCANTATION so richtig zur Geltung. Schnelle, dann geht man in ein groovigen Part über, der schon beängstigend ist und dann noch in einen doomigen, der so richtig eine düstere Atmosphäre schafft, um später das Temp wieder anzuziehen. Genau diese Mischung macht die Sache genial. Immer wieder Mörderriffs, die hängen bleiben und McEntee`s höllischer Gesang. Death Metal Seele, was willste mehr. So richtig toben sie sich dann beim Rausschmeisser “Elysium” aus, ein 16 minütiger Trip in die dunkle Seit der menschlichen Seele. Knaller. Technisch einwandfrei. INCANTATION ist nach 25 Jahren immer noch explosiv und bedrohlich. Welche Band kann das von sich behaupten. Ein absoluter Pflichtkauf!!!!

Incantation

Tracks:
1.     Dirges of Elysium     02:12       instrumental
2.     Debauchery     04:03
3.     Bastion of a Plague Soul     02:40
4.     Carrion Prophecy     04:29
5.     From a Glaciate Womb     07:38
6.     Portal Consecration     03:17
7.     Charnel Grounds     02:17
8.     Impalement of Divinity     03:44
9.     Dominant Ethos     02:42
10.     Elysium (Eternity Is Nigh)     16:23

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Wretched – Cannibal

https://www.facebook.com/wretchednc

Erscheinungsjahr: 10.06.2014

Victory Records / CD / Death Metal / USA / 11 Songs / 44:22 min

Seit 2005 lärmen die Burschen bereits zusammen und haben es mittlerweile bereits zum vierten Album gebracht. Eine gute Ausbeute, dieses muss man WRECTHED bescheinigen. Der Namen ist leider nicht so gut gewählt, denn man könnte sie mit Wretched Indiana, Illinois oder Maryland verwechseln. Diese WRECTHED hier stammen aus Carolina.Der Sänger Adam hat auch mal bei Vehemence gesungen, sehr geil.NUn ja, was soll es. Victory Records hat sie unter Vertrag genommen und seitdem geht es für die Band eigentlich immer stetig weiter nach oben. Die 11 Songs, inklusive zweier Instrumentstücke, werden in knappen 45 Minuten mit einer guten Produktion runtergerasselt.”Cannibal” ist was, für alle, die den “verspielten” Death Metal fröhnen. Auf WRETCHED ist Verlaß, denn sie bleiben dem Label und sich selber treu. Man merkt von Album zu Album eine stete Weiterentwicklung, aber die musikalischen Prinzipien sind die selben. Gute Mischung aus brutalen und technischen Death Metal und Melodien, die eher dem Thrash zuzuordnen sind. Natürlich dürfen die Grooves nicht fehlen, diese sorgen besonders bei “Cranial Infestation” zu Nackenbeschwerden. Die Instrument werden 1a beherrscht und diese Fähigeiten ermöglich den Burschen, trotz der Härte und den technischen Raffinessen Abwechslungs mit einzubauen. Sicherlich nur im Detail, aber da steckt ja auch meistens der Teufel drin. Härte und Gefrickel werden gut kombiniert und das haut ordentlich rein. Auf einige wenige Djentbezüge hätte man meines Erachtens verzichten können, aber ansonsten knallen Songs wie ” Morsel” , “Cranial Infestation”, Thin skinned” oder ” Wetiko” einiges weg. Gutes Brett und vielleicht werden sie hierzulande dadurch ein wenig bekannter, ich vermute aber mal nicht.

Tracks:
1.     Gold Above Me     01:27
2.     Morsel     04:06
3.     Calloused     03:32
4.     Thin Skinned     04:05
5.     L’appel du Vide     01:42       instrumental
6.     Cranial Infestation     03:32
7.     Salt Lick     03:42
8.     Cannibal     07:30       instrumental
9.     Wetiko     04:12
10.     To the Flies     05:45
11.     Engulfed In Lethargy     04:43

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Acheron – Kult des Hasses

https://www.facebook.com/pages/Acheron/128581467223407

Erscheinungsjahr: 24.02.2014

Listenable Records / CD / Death Metal / USA / 10 Songs / 56:26 min

ACHERON ist auch wieder so eine Band, die ich total geil finde, aber die irgendwie nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient hat. Das Album “Rites of the black mass” aus dem Jahre 1992 hat absoluten Kultstatus für mich und es war damals glaube ich sogar die erste CD, die ich mir gekauft habe. Keine 22 Jahre später sind die Burschen rund um das ehemalige “Church of Satan” Mitglied Vincent Crowley, der ja auch schon bei Nocturnus und live bei Incantation gezockt , immer noch am Ball. Im May 2010 löste man sich auf, aber fand im November wieder zusammen. Das erste Album also nach der Trennung und der Wiedervereinigung und mittlerweile das achte Full Length. Yeah, wie gesagt, ich finde sie voll geil und auch mit “Kult des Hasses” enttäuschen sie mich nicht. Obwohl ich schon überrascht war, dass sowohl Doublebass und Blasbeats eingesetzt werden. Natürlich positiv. DAs wichtige ist bei ACHERON schon immer die Atmosphäre, das satanische Dunkle gewesen und auch hier hat sich nichts verändert. Die Songs kommen schön derbe und böse aus den Boxen gekrochen, sei es schleppend, wie bei “Raptured to divine perversion” oder brutal und fix, wie bei “Satans Hold dominion”. Letzteres ist einfach nur ein geiles Stück Death Metal Geschichte.. Schnell vorgetragen, geile Riffs und Mitgröhlrefrain. Sehr fett. Wenn man so will kombinieren sie schwedischen und amerikanische Death Metal mit schwarzmetallischer Geschwindigkeit und Doom. Einfach bedrohlich, so soll es sein. Gesansgtechnisch könnte Vincent ein bißchen mehr Abwechslung reinbringen, aber ansonsten liegt hier wieder ein geiler Hassbratzen aus dem Hause Acheron vor. Ich hoffe, dass Lisenbale die Band nun ordentlich pusht, damit man endlich den Ruhm erntet, den man verdient. 56 Minuten geballte satanische Todessehnsucht.

acheron

Tracks:
1.     Daemonum Lux     07:58
2.     Satan Holds Dominion     05:06
3.     Raptured to Divine Perversion     06:11
4.     Jesus Wept (Again and Again)     05:58
5.     Thy Father Suicide     05:23
6.     Misanthropic Race     06:49
7.     Whores and Harlots     05:59
8.     Asphyxiation (Hands of God)     04:38
9.     Concubina do Diabo     04:01
10.     Devil’s Black Blood     04:23

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Internal Bleeding – Imperium

https://www.facebook.com/InternalBleeding

Erscheinungsjahr: 30.09.2014

Unique Leader / CD / Death Metal / USA / 7 Songs /
Die Helden kommen alle wieder, ob man das nun gut findet oder auch nicht. Beeinflussen kann man es ja eh nicht. Internal Bleeding waren einer der ersten, die den Death Metal brutal dargeboten hat. Seit 1991 gibt es die Band aus Long Island. In 1998 haben sie eine kleine Pause gemacht, 1999 wieder zusammengefunden. Bis 2004 ging es gut und dann war Sense. 2011 juckte es wieder in den Gitarrenfinger und seitdem sind sie wieder unterwegs. Bis 2004 haben sie vier Alben herausgebracht, wobei mir das 2004èr Album” Onward to Mecca” gar nicht bekannt ist. Allerdings finde ich die anderen drei Alben, besonders das Debutalbum “Voracious Contempt” aus dem Jahre 1995, sehr geil. Ja, wie gesagt, die Burschen waren mit die ersten, die den brutaln Death Metal liebten. Damals war es eben eine Mischung aus Death Metal und New Yoork Hardcore, heutzutage ist es eben Death Metal mit groove, brutal und tanzbar. “Slam death metal” nennt man das wohl heute,aber nicht so, wie die modernen Combos, sondern die Burschen haben irgendwie einen Misch aus Suffocation, Dying Fetus und Slam Death und klingen dabei schön fett und brutal, yeah. Macht Laune, besonders das schleppende und bedrohliche “the Pageantry of Savagery”. Das wechselnde Tempo macht das Album abwechslungsreich und interessant. Man hat natürlich auch absolute Freaks am Bord. Gitarrist Brian Hobbie sollte dem ein oder anderen von Bands wie Pyrexia, Broken Hope, Catastrophic oder Vital Remains (live) ein Begriff sein. Keith DeVito an den Vocals ist ja auch ein Tier. Er zockte ebenfalls bei Catastrophic und Pyrexia, ausserdem noch live bei Suffocation. Diese geballte Ladung Erfahrung und quais drei Jahre Songwriting hört man definitiv heraus. Sie sind sich absolut treu geblieben und klingen dabei weder langweilig, noch wie eine eigene Kopie. De Spaß wude in den Full Force Studios produziert und mit einem herrlichen Sound versehen. INTERNAL BLEEDING ist so etwas wie der etwas groovige Bruder von Suffocation. Knallt ohne Ende, vor allem diese old school Riffs machen es aus.

Internal Bleeding

Tracks:
1.     Fabricating Bliss
2.     The Visitant
3.     The Pageantry of Savagery
4.     Patterns of Force
5.     Placate the Ancients
6.     (In the) Absence of Soul
7.     Castigo Corpus Meum

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Ending Quest – The summoning

https://www.facebook.com/EndingQuestOfficial

Erscheinungsjahr: 20.06.2014

F.D.A Rekotz / CD / Death Metal / Schweden / 11 Songs / 47:26 min

2009 trafen sich Gustav Gunnarsson und Stefan Nordström ( auch Desolator), weil sie Bock hatten, ein wenig den HM 2 Sound auszuprobieren und ein paar Songs zu covern. Aus dem Spaß wurde Ernst, Der Desolator Basser Jonas Bergkvist kam hinzu und fertig war das dynamische Trio. Der Bandname wurde Gorment gewidmet, denn die haben ein Album mit diesen Namen. Ja, schnell kann man auf die Idee kommen, dass es sich bei ENDING QUEST um Schweden handelt und, richtig.Natürlich, was sonst. Nach zwei Demos in den Jahren 2010 und 2011 war es nun Zeit für das Debutalbum, welches via F.D.A.Rekortz erschien. Ja, da könnte man auf die Idee kommen, des es ich um alten Death Metal handelt. Und wieder richtig, Wahnsinn, das läuft. In knappen 47 Minuten gibt man 11 mal Hackengas. Gleich der Opener „Black Death“ kann überzeugen. Eine schöne, düstere Melodie zu Beginn und ab geht der schwedische Erinnungszug. Ist schon Wahnsinn, welchen Einfluß Schweden auf den Death Metal haben und somit indirekt auch auf mich. Jede Woche kommt ja mittlerweile eine alte oder neue Kapelle aus Schweden und bringt ein Album heraus und die meisten sind auch fast immer geil. So auch bei ENDING QUEST. Die Jungens haben aber irgendwie ihren eigene Vorstellung von schwedischen Death Metal. Sicherlich sind die Trademarks klar zu hören und Entombed, Nihilist oder Dismember muss man als Einfluß nennen, aber die Burschen gehen wesentlich atmosphärischer vor, würde ich sagen und setzen, um dieses herzustellen,auch Keyboardklänge. Dezent und gekonnt. Die Mischung aus wildes Rumgekloppe, die geilen schwedischen Uftatas, die Atmosphäre, den Grooves und den düsteren Melodien macht die Mischung aus. Und die Mischung knallt ordentlich und macht mir richtig Laune. Nun bin ich natürlich auch ein alter Schwedenfan, aber ich glaube schon, dass Songs wie „Eradicate“ oder dem völlig genialen „Destruction of the firmament“ auch andere Death Metal Liebhaberei überzeugen werden. Die Burschen sägen ihre Gitarren schon zermürbend durch den Metalurwald. Sicherlich werden hier und da auch Riffs verbraten, die nicht neu sind, trotzdem bringen sie eine eigene Note mit, da immer wieder Riffs eingebaut werden, die man so nicht erwartet hätte. ENDING QUEST ist mit „The Summoning“ ein ordentlicher Bangbastard gelungen. Wie geil ist Schweden eigentlich?

ending

Tracks:
1.     Black Death     06:26
2.     Sumerian Invocation     03:48
3.     Eradicate     03:29
4.     Evocation of Carnal Flesh     03:32
5.     Voices     05:22
6.     A Host of Flesh     03:42
7.     Grotesque Abolishment     04:20
8.     Destruction of the Firmament     04:15
9.     Exalted and Fireborn     04:24
10.     The Summoning     01:20       instrumental
11.     The Lament Configuration     06:48

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Abaddon Incarnate – Pessimist

https://www.facebook.com/abaddonincarnate

Erscheinungsjahr: 23.06.2014

Candlelight Records / CD / Death/Grind / Irland / 14 Songs / 36:53 min

ABADDON INCARNATE sind wohl einer der ersten Adressen, wenn die Begriffe Brutalität und Irland fallen, zumindestens in musikalischer Hinsicht. Seit dem Jahre 1994 lärmt der Vierer herum und zockten auch schon bei anderen bekannten Kapellen , wie “Bereaved” oder “Altar of palgues” herum. Ja, hier bleibt keine Auge trocken. Mittlerweile , nach 20 Jahren Bandgeschichte, hat man das 5te Full Length erreicht. Candlelight Records hat ihre Fähigkeiten erkannt und dieses ist ja wahrlich keine schlechte Geschicht für die vier Burschen aus Dublin. “Pessimist” ist man ja grundsätzlich als Metaller und nun liegt auch das entsprechende Hörspielvergnügen zur Einstellung vor. Die Burschen hatten schon immer ihre “Life of Brian – Devise” -”Wir beugen uns keiner Unterdrücking” und so geht man wieder komplett ohne Kompromisse ans Werk. Der Sound ist extra schon roh und dreckig gehalten, herrlich. Ansonsten eine Mischung aus alten Death Metal Alben und aktuellen Grindcorescheiben. Aus die Maus. Schön, schnell und aufs Maul. Hier und da sind noch Ausflüge in den Black Metal Sektor vorhanden, was der ganzen Soße noch die richtige Würze gibt. Nach knappen vierzig Minuten ist man zerstört und fragt sich, wo die Zeit gebieben ist. Nach kurzer Erholungspause drückt man lächelnd die Repeattaste, um dann wieder zerstört zu werden. Für Open Minder ist das sicherlich nichts, für Grindcoreliebhaber und sonstige Perverse aber genau das richtige. Besonders die schmissigen Riffs können überzeugen und sorgen dafür, dass trotz aller Härte und Brutalität Abwechslung herrscht.Der Wechsel zwischen chaotischer Vernichtung und grooviger Eleganz ist ABADDON INCARNATE wirklcih gelungen. Das Album macht Laune. Die typische Vocalwechsel, Scream und Growls, passen hervorragend ins Gesamtkonzept. Gutes Album. Lasst euch zerstören.

abaddon

Trackliste:
01. Pessimist
02. Aborted Genesis
03. Yester Hara
04. Warping The Necrospawn
05. Broken Spectre
06. Fear
07. Impaled Upon Your Zodiac
08. Prison Of Introspection
09. Nameless Grave
10. Morbid Epiphany
11. Solstice Of Homicide
12. Undead Outcasts
13. Funeral Hag
14. Summoning Famine – Inherit An Empty World

 

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Deus Otiosus – Rise

https://www.facebook.com/deusotiosus.dk

Erscheinungsjahr: 24.04.2014

Deepsend Records / CD / Death-Thrash / Dänemark / 9 Songs / 41:07 min

Da sind sie wieder, meine dänischen Freunde mit dem “Vleeksepik” oder wie man es spricht, sie werden schon wissen, was ich meine, denn die Burschen haben auf meinem Festival gespielt und auch bei mir übernachtet. DEUS OTIOSUS sind schon lange keine Neulinge mehr. Seit 2005 sind die Burschen zusammen aktiv und überwiegend zockten oder zocken sie bei Hideous Invasion, aber auch ein ehemaliges Mitglied von Church Bizarre/Lycanthrophy ist an Bord. Alles gestandene Musiker, die Spaß daran haben, was sie machen. Mittlerweile ist man beim dritten Full Length ankommen. Deepsend Records ist ja für brutales Zeug bekannt und das ist auch gut so. Sie haben es mit den kurzen CD Namen, ob das Absicht ist, weiß ich nicht, sei es drum. Nach “Murderer” und “Godless” nun also “Rise”. 9 Songs werden in 41 Minuten runtergerasselt und die Burschen sind ihrer Linie treu geblieben. Eine Mischung aus Death und Thrash Metal wird uns serviert, die nicht überragend ist, aber durchaus Laune macht, besonders der Opener “Rising war”. Hier schellt die alte Schule an jeder Ecke und man versucht erst gar nicht, technisch oder verspielt rüber zu kommen. Dieses bedeutet nicht, dass die Burschen ihr Handwerk nicht verstehen, im Gegenteil. Die thrashigen Riffs wissen durchaus zu gefallen und sind spielerisch auf hohem Niveau. Interessant ist halt der Wechsel. Von Doublebassattacken über Mid Tempo bis voll auf die Glocke, alles ist vertreten und macht dieses Album abwechslungsreich. Es gibt Breaks und auch meine geliebten Blastbeats (Will and fear) sind zu hören. Die Produktion ist schön fett und verleiht dem Ganzen eine herrliche Note. Das Gegrowlw ist auf Dauer gesehen zwar eintönig, passt aber. DEUS OTIOSUS liefern ein gutes und solides Album, welches Spaß macht, aber nichts Neues bietet, sondern die typischen Trademarks zum Vorschein bringt. Ich habe meinen Spaß daran, was will ich mehr. Wer auf Death und Thrash steht, sollte unbedingt reinhören.

deus

Tracks:
1.     Rising War     04:35
2.     Iron Rule     04:15
3.     Don’t Fuck with the Dead     04:33
4.     Breeding Maggots     04:09
5.     Vultures     05:02
6.     Walk the Shadows     04:32
7.     Stand up and Fight     04:14
8.     Will and Fear     03:48
9.     Fall of the West     05:59

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