Disrepute – C9H1NO3

https://www.facebook.com/DisreputeMadness

Erscheinungsjahr: 30.04.2015

Defing Danger Records / LP / Death Metal / Deutschland / 08 Songs /

So, Teil Nummer 2 des neuen Labels “Defing Danger Records” und des schön zu sehen, dass der Jens seinem Undergroundprinzip und seinen Idealen treu geblieben ist. Wird Zeit, dass wir dieses Jahr mal wieder einen trinken gehen, keine Frage! Dieses Teil gibt es auf LP und der Jense war so frei, mir dieses Teil als LP zukommen zu lassen. Vielen Dank, natürlich mit Einverständnis der Band, ist klaro.
DISREPUTE ist eine Combo, dessen Namen ich zwar schon gehört habe, aber nicht mehr so auf dem Schirm hatte. Dieses hat sich seitdem heutige Tage aber total geändert. Geiles Zeug, Leute, geiles Zeug. Seit 2002 beackern die Burschen aus dem Vogtland den Underground, mit Hilfe des uns so geliebten Death Metals. Da geht die Hose auf.
Mag vielleicht daran liegen , dass ich eben auf schnelle Sachen stehe und auf Schweden Death und genau diese Verbindung haben die Burschen drauf. Kein Wunder, dass sie im Herbst 2015 mit Facebreaker auf Tour gehen werden. Bis dahin solltet ihr euch aber unbedingt diese 8 Songs reinziehen und auf Youtube das Video zu “Cold War”. Da haben sie sich auch schon den besten herausgesucht. Keine Sorge, die anderen befinden sich auch auf hohem und gutem Niveau!Eine Mischung aus Entombed, Grave, Dismember, The Crown und Misery Index. Da klingel die Ohren, oder? Vor allem schaffen sie es, auch Songs zu schreiben, die hängen bleiben. Bei den teilweisen
melodischen und dabei schnellem Riffing erinnern sie mich manchmal auch an meine Brüder von “Anasarca”. Die Kombination aus schwedischen Grundtugenden, technischem Vermögen und Kompromisslosigkeit macht das Ganze zu einer derben Einheit, die trotz Oldschooligkeit keine Anbiederung an die aufkommende Old School Generation ist.
Fettes Teil, definititv, denn sie fahren teilweise mit richtigen Ohrwürmern auf, welche natürlich aufgrund des geilen Riffings zustand kommen. Songs wie ” Atheism”, “Fuck you, the heaven can wait” oder dem schon genannten “Cold war” bleiben sofort hängen und man bringt sie mit DISRPUTE in Zusammenhang. Dabei versuchen sie, immer wieder kleine Details mit einbauen. Anleihen aus dem Punk, aber vor allem dem Thrash sind nicht zu überhören. Besonders beim Riffing hört man die thrashigen Einflüsse heraus. Sehr schön. Die Prodkuktion ist ebenfalls fett und somit knallt das Album ohne Ende. Wen die wiederkommen alte Hasen zu “ermüdend” sind, sollte unbedingten zu
diesen Werk greifen, denn die Songs haben zwar eine old school Death Metal Kante, klingen aber zu keiner Zeit altbacken oder ausgelutscht, sondern frisch und brutal. So soll es auch sein,
Die Aufnahmen wird nur auf auf pechschwarzem Vinyl ausgeliefert, welches auf 500 Stück limitiert und gleichzeitig das erste Vinyl Release über Defying Danger Records. Ich habe ja schon eine, bleibe also nur noch 499. Nicht bis Weichnachten warten,denn ich vermute, dass dieses “pure fucking death metal” bis dahin alle ist. Zumindestens, wenn es einen Death Metal Gott gibt!

disrepute

Tracks:
1. Adrenaline
2. Atheism
3. The unborn demon
4. Fuck you, the heaven can wait
5. Cold war
6. The beast inside
7. Evil surgery
8. Gates to hell

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Organism – Cybernetic

https://www.facebook.com/OrganismOfficial/timeline

Erscheinungsjahr: 16.05.2015

Dyfying Danger Records / Digipack CD / Death Metal / Deutschland / 09 Songs / 28:10 Minuten

Ja, ja, das Ferkel ist wieder am Werkeln, wie geil. Der ehemalige Cudgel Agency Cheffe, die alten Hasen werden ihn noch kennen, hat seit Anfang 2014 wieder ein kleines, aber feines Label. Sehr schön, schließlich hat er das geilste Festival mit gestaltet. Das alte “Fuck the Commerce”.Geil war es. Egal, Zeit für etwas Neuem.
Mit DEFYING DANGER RECORDS begibt er sich wieder auf die Tanzfläche und bringt nun auch wieder Sachen heraus. ORGANISM dürfte den wenigtsen von euch ein Begriff sein. Die ostdeutsche Band besteht aus Ex-Mitglieder der Band Thrudvangar und konnte den Maroon Sänger überzeugen, dieses Krachwerk aufzunehmen. Mit Terminatorklängen geht es los und hört es auf und zwischendurch ein “Hast la vista, Baby!”. Kein Wunder, dass es textlich um die postapokalyptische Thematik von Terminator geht.
Die neun Songs bieten uns Death Metal, so wie wir ihn mögen. Brutal und auf die Glocke.Aufgenommen wurde der Spaß in den Nekrowerk Studios und mit einen guten und brutalen Sound versehen. Der Song “Reconstruction”gefällt mir am besten, besteht er doch aus einen recht eingängigen Riffing und brutaler Drumarbeit. Nettes Teil. Freunde des gepflegten Geholze dürfen bedenkenlos zugreifen. In 28 Minuten huldigt man ihre Einflussbands wie Mortician, Vomitory, Deicide oder Brodequin. Laut Label eine Mischung aus alten Deranged und Wormed. Ja, kann man abnicken. Krach aus der Basis. Gevatter Blastbeat schlägt ordentlich zu und das Riffing ladet ordentich zum bangen ein und bleibt sogar hängen. Es wird ordentlich Hackengas gegeben. Allerdings habe ich auch zwei Kritikpunkte anzubringen. Ich finde, die Songs ähneln sich schon sehr, was ich aber persönlich nicht so dramatisch finde, denn das Riffing kann echt überzeugen. Meiner Meinung nach und dass sage ich als Sänger einer Band, der selber Frognoise verwendet, ist der Gesang zu einseitig. Der Mitbegründer der Band , der “Deathgrinder”, squealt odentlich vor sich hin, fast schon in Richtung von “Prostitute Disfigurement” und es klingt sehr geil, aber auf Dauer ist es echt sehr eintönig und nervig. Eine Mischung aus Growls, Squeals und Screams hätte es für mich noch interessanter gemacht.
Aber, wie gesagt, dass sind nur kleine Randnotizen, ansonsten macht die Mischung aus brutalen Death Metal und Grind, der zu keiner Zeit stumpf oder simpel daherkommt, aber auch nicht vertrackt oder verspielt, einfach Laune und als Fan dieser Richtung, der ich ja nunmal bin, kann ich es ohne schlechtes Gewissen , jeden empfehlen, der Bands wie Deranged, Wormed, Brodequin oder Cannibal Corpse mag. Songs wie “Build to Kill”,” Torture the Soulless” oder eben das richtig fette “Reconstruction” mit ruhigen Zwischenpart, darf man durchaus als DJ in seiner Setlist haben!”Hasta la vista, Baby”. Schöner postapokalyptischer Soundtrack!.

Organism

Tracks:

01. Construction
02. Buld to kill
03. Cybernetic
04. Headshot Salvation
05. Human Wasteyard
06. Torture the Soulless
07. Death in Acidbath
08. Reconstruction
09. Ass Maggot Fucker(Bonus)

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Agathocles/Disorder – Total Braindead / Massacre of fish

http://www.power-it-up.de

Erscheinungsjahr: 13.05.2015

Power it up Records / EPLP / Noisepunk – Mincecore / Belgien – England / 7 Songs / 15:21 Minuten

Es gibt sie einfach, diese Label, die einen auf den ganzen Weg begleiten, sich selber, dem Musikstil, dem Buisness und dem Underground treu geblieben sind, ohne großes rumalbern oder aufplüstern. Mein absoluter Respekt. Power it up Records ist so ein Label. Grindcore/Hardcore Freunde dürften ja eh begeistert sein, wenn eine neue Veröffentlichung ansteht. Ich bin eigentlich immer begeister, zumal sie meine Belgier von Agathocles absolut supporten.

Und die Belgier von Agathocles machen auch den Opener und liefern uns vier neue Songs, die extra für diese Split aufgenommen wurde. Nichts neues aus dem Hause AGATHOCLES und dieses ist ein positives Statement. Ihr uftatata Grind genannt Mincecore gefiel mir auch immer und auch diese neuen Songgs machen echt Laune, Beosnders die beiden Endsongs “Anarchist spectrum disorder” und “Stick it deep” gehen voll unter die Grindhaut und düfte jeden Fan der Band und des Grinds überzeugen. Eine Band, die bis zum Ende alles durchzieht und wohl einen Splitrecord aufstellen möchte. Gnadenlos geil, natürlich nur was für Sickos, aber alle anderen können ja auch bei
Saturn oder Media Markt einkaufen gehen.Seit 1985 ( als Hellsaw) gestartet, ziehen sie ihr Ding gnadenlos durch. Wahnsinn, ich bin begeistert. Während “Total Braindead” und “Prison made of crowds” typische Stampfer sind und mit einen gesprochenen Intro eingeläutet werden, hauen die letzten beiden Songs mich total um. Ich glaube, die könnten auch belgische Volksmusik machen und ich würde es geil finden, hehe. Rauh, minimalistisch, auf dem Punkt bringen, Soziakritisch und Achtziger Grind mit old schooligen Grind Sound, ja auch dazu stehen AGATHOCLES 2015. Respekt!

Disorder aus Bristol/UK dürfte auch den ein oder anderen ein Begriff sein, denn sie sind eine absolute Legende. Diese alten Punker sind bereits seit 1980 dabei und können auch nicht ohne. Musikalisch bieten diese drei Songs eine Mischung aus Punk, Hardcore, Crust und Noise. Sie dürften einer der ersten sein, die in UK ordentlich Dreck aufgewirbelt haben und ihre Meinung laut und ordentlich ausdrückten, gegen das Etablishment. Musikalisch versteht sich, so wie es sich gehört, Musikalisch können sie meiner Meinung nach aber nicht mit AGATHOCLS mithalten. Man verfolgt ja auch ein wenig eine andere Richtung. Der Sound ist auch etwas schwächer und dünn, spiegelt natürlich die alte Zeit wieder.Obwohl ja mein geliebter Grindcore sich aus dem Punk und dem Hardcore entwickelt hat, kann ich mit der Richtung nicht viel anfangen und habe sie auch nicht weiter verflgt. Wer Pogo tanzen möchte , ist hier aber genau richtig, besonders “Victim of police” bietet sich dafür an. Typische Punkgeschichte in Richtung Sex Pistols. Dabei gehen Disorder aber wesentlich rauher und aggressiver zu Werke und man darf ihren Sound als “Noisepunk” bezeichnen. Geht gut ins Mark, ist aber nicht so meins.

Festhalten muss man, dass diese Spilt Spaß macht. Die EPLP ist auf 100 Stück limitiert, also schnell zugreifen!

Agathocles split

1. Agathocles – Total Braindead
2. Agathocles – Prison Made of Crowds
3. Agathocles – Anarchist Spectrum Disorder
4. Agathocles – Stick It Deep
5. Disorder – Chaos and Disorder
6. Disorder – Victim of Police
7. Disorder – Massacre of Fish

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