Acephalix – Decreation

https://www.facebook.com/ACEPHALIX-116269338417902/

Erscheinungsjahr: 22.09.2017

20 Buck Spin / CD / Death Metal / USA / 7 Songs / 39:15 Min

Die beiden Vastum Members Luca und Daniel haben sich den Ex-Vastum Kyle geschnappt und 2007 die Band “Acephalix” gegründet. An den Drums der Depressor Dave und ab geht es. In den Anfangstagen mischte man Death und Crust. 4 Demos, 2 EP`s und 2 Alben sprangen dabei heraus und nun also Album Nummer 3.

Jaja, der gute alte Death Metal is ja so etwas von back. Dieses kann man ja seit Jahren feststellen und auch in den Staaten geht wohl mittlerweile die Welle run, nicht nur bei uns in Deutschland bzw. Europa.
“Uppon this Altar” macht diesen mit dem auf alt getrimmten Sound und schönen Uftata Parts gleich klar. Allerdings gehen die Burschen recht abwechslungsreich zu Werke. Das langgezogene Riff ab 3:30 Uhr klingt schon ganz schön fett nach Bolt Thrower, Dann weiter im Midtempo, Soli drauf und wieder ein fettes Riff. Der SOngs zieht sich ganz schön, kein Wunder, bei einer Spielzeit von 06:24 Minuten. Macht aber Laune. Kommt sogar mit einen kleinen Mitgröhlrefrain daher. Die Stimme ist herrlich tief und
Screams kreisen rumzu.
“Suffer ( Life in Fragments)” kommt da schon etwas zackiger um ie Ecke geflogen und drückt ganz ordentlich. Schnelle Uftatas und prägnante Riffs gepaart mit Midtempobangpart ergeben ein klangvolles Gesamtbild. Soli darf auch nicht fehlen. Schockt, ohne jetzt überragend zu sein.
Auch “Mnemonic Death” macht klar, dass die Burschen aus San Francisco eher wert auf Druck, als auf Geschwindigkeit legen. Die Band Master und Bolt Thrower könnten genannt werden. Auch hier regiert das Riffing und das Midtempo.Allerdings wird hier einmal kurz das Tempo erhöht, um dann wieder einen Uftatapart zu bedienen. Viel zu kurz der Gschwindigkeitsausbruch, meines Erachtens. Vorspieler und eine “UARGH” kommen aber ja immer gut.

So ziehen die vier Burschen ihr gesamtes 40 minütiges Album. Gemütlich in der Geschwindigkeit, mit Wert auf klassische Riffs und treibende Atmosphäre.
Die Burschen haben diese Variante aber drauf. Erinnern mich dann teilweise an unsere Kumpels von Deserted Fear.
Mit technischen Spielereien haben sie nichts am Hut, wozu auch. Dieses braucht der gute, alte Death Metal auch nicht. Manchmal ist das einfach wesenllich besser, so wie z.B. bei “God is laughing”. Besonders der Refrainpart geht ab. Auch das fette Soli und natürlich die Uftataparts gehen ab.

Allerdings muss man sagen, dass sich das Songwriting schon ähnelt und man ansonsten auch nicht wirklich irgend etwas neues bekommt. Alle Songs haben mich auch nicht total begeistert, aber “Decreation” ist echt ein Album, welches ein Death Metal Fan begeistern kann. Besonders “God is laughing” ist zu erwähnen. Am besten Mal das Video dazu anchecken und dann das Album bestellen. Für Fans von Grave, Master und Bolt Thrower.

Tracks;
1. Upon This Altar 06:24
2. Suffer (Life in Fragments) 03:55
3. Mnemonic Death 04:11
4. God is Laughing 04:56
5. Excremental Offerings 06:17
6. Egoic Skin 06:40
7. Decreation 06:52

This entry was posted in Reviews. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *