Aeon of Disease – Veil of Oblivion

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Erscheinungsjahr: 01.06.2017

Neckbreaker Records / CD – LP / Death Metal / Deutschland / 10 Songs / 31:25 Minuten

Das kleine, neu gegründete Label Neckbreaker Records aus dem Osten aus der Republik schickt sich an, F.D.A.Records Konkurrenz zu machen und sammelt starke Truppen um sich rum.

Neben dem geilen Duo “Inert” gibt es noch Demored und Star of Madness und nun haben sie sich auch noch meine Kumpels von Aeon of Disease!
Und womit? Zu recht. Die Burschen aus Vechta zocken nach gar nicht so lange zusammen, haben sich rohen, alten Death Metal auf die Fahne geschrieben , spielen ein Konzi nach den anderen und werden uns bald auch in Ostfriesland besuchen. Im Jahre 2016 haben sie ein richtig leckeres Demo herausgebracht. Der Song “Iron Domination” ist aber der einzige, der übrig geblieben ist.

Mit einen schönen veträumten und romanischen, aber auch ein wenig traurigen Intro geht der Spaß los. Langgezogenes, melodisches Death Metal Riff und ab dafür. Das Zopfband aus den Haaren genommen und die Matte im Rhythmus des schleppenden Midtempokrachers ” Mercanaries of the ancient ones”. Besonders das melodische Lead bleibt

hängen und erzeugt eine bedrohliche Atmosphäre. Sehr geiler Song, der Appetit auf wesentlich mehr. Growls und aggressive Screams reigen sich ein und schön ist das Leckerlie auch Geschichte.
“Divine Range” kommt gleich zu Beginn wesentlich aggressiver und schneller aus den Boxen gekrochen, aber auch hier regiert die Melodie und diese Eigenschaft zieht sich durch das ganze Album. Richtig schnell werden die Burschen eigentlich zu keiner Zeit, haben sie auch gar nicht nötig, denn man kann auch so genug Druck aufbauen.
Schleppende Midempoparts mit einer durchgehenden Doublebass finde ich persönlich auch geil, auch wenn auf Dauer des Albums gesehen ich mir schon ein paar mehr richtige Ausraserparts gewünscht hätte, denn so nutzt sich das Album am Ende hin ein wenig ab.
Das Demo 2016 hatte mich aufgrund der Bolt Thrower lastigen Elemente schon sehr überzeugt und auch das Debut kann mich durchaus begeistern. Allerdings entfernt man sich von der Trägheit und Schwerheit der britischen Bolzenwerfer und besonders im Hinblick der melodischen Leads und melodischen Riffs nähert man sich ganz stark den Burschen von Amon Amarth. Besonders beim oben beschriebenen Opener ist dieses zu hören. Zum Glück bieten die Burschen aber noch genügend andere old school Elemente, so
dass man nicht von einer Kopie oder so sprechen muss, sondern nur vom Einfluß der Band. Dieses dürfte aber jeden Death Metal Fan auffallen.
Mir gefällt diese Zusammensetzung, denn die vorhandenen Melodien sitzen und machen Laune. Wie gesagt, auf Dauer hätte ich mir ein wenig mehr Härte im Form von schnellen Drumparts gewünscht, ist aber eine subjektive Angelegenheit. Aus diesem Grunde sind “Trial by combat” und “Merciless nothern chaper” auch meine Faves, denn hier geht es zur Sache

Ich kann meinen Kumpel Thomas nur zu einen gelungenen Debut gratulieren und freue mich auf unser nächstes gemeinsames Bierchen. Besonders Amon Amarth Fans, aber auch allen old school Death Metal Fans kann ich dieses Ding ans Herz legen. Zu mal die Burschen noch echten Underground verkörpern!

Tracks:
1. Disease Rising
2. Mercenaries of the ancient ones
3. Divine rage
4. Dawn of Sickness
5. Sadistic rites of Carnage
6. Veil of Oblivion
7. Trial by combat
8. Merciless nothern chaper
9. Iron Domination
10.Message of heresy

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