AMORAL – wound creations

Sehr technisch und melodieverliebt gehen AMORAL aus Finnland auf ihrem ersten , 2004 erschienenen, Longplayer zu Werke. Man bewegt sich haupts?chlich im Midtempobereich, wobei sich groovige, moshf?hige Riffs mit verschn?rkelten Melodieparts abwechseln. S?nger Niko Kallioj?rvi grunzt sich durchgehend in Old-School-Schwedentod-Manier durch die Scheibe, was zwar nicht sehr abwechslungsreich, aber durchaus souver?n und passend zur Musik r?berkommt. Einige Parts erinnern mich an moderne DARK TRANQUILLITY, andere an NECROPHAGIST, um eine grobe Orientierung zu geben, in welche Richtung die Scheibe geht. Dennoch w?rde man dem Finland-F?nfer nicht gerecht, sie nur auf diese beiden Bands zu Reduzieren, da sie ?ber ausreichende Eigenst?ndigkeit verf?gen.
Auch der Sound ist klar und druckvoll. Einziger M?ngelpunkt ist, da? manche der Frickelrifs, auch wenn sie vom Ding her wirklich Spass machen, zu sehr in die L?nge gezogen werden, welches die Songstrukturen etwas aufweicht. H?tten die Jungs einige der oft sechs bis acht Minuten langen Songs etwas gek?rzt, w?rde die Scheibe noch mehr rocken. Manchmal ist weniger halt mehr.
Dennoch eine echt gute Deathmetal-Scheibe, welche vielleicht nicht zum Moshen und Mitgr?len taugt, aber daf?r wie aus einem Gu? wirkt und Freunden von harter und technischer Musik durchaus Freude bereiten kann.

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