Aposento – Aposento

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Erscheinungsjahr: 01.05.2014

Xtreem Music / CD / Death Metal / Spanien / 9 Songs / 37:11 min

“Was länge währt, wird endlich gut”,”Je oller, je doller” oder ” Ole!”. Welch eine Einleitung wieder. Kennt noch jemand die Band APOSENTO? Wahrscheinlich eher nicht, es sei denn, man heisst Dani und arbeit bei Revenge Production, denn der kennt ja alle. Spielt jetzt keine Rolle, macht aber Laue. Oder Dave Rotten, denn der ist ja bekanntlich aus Spanien und der Labelchef von Xtreem Music. Er hat diese Combo wieder ausgegraben. APOSENTO ist eine spanische Combo, die sich 1990 gründete und bis 1997 aktiv war. 2 Demos und eine Ep. Waren in Spanien recht angesagt, aber dann war es vorbei. Nun ja, 2012 kamen sie wieder. Eine neue EP und eine Menge Gewalt im Gepäck. 2014 , 24 Jahren nach der Gründung, kommt das Debut heraus. Andere gehen in Rente, APOSENTO fangen erst so richtig an. Geiles Brett, denn der Death Metal der Spanier lohnt sich definitiv. Die Burschen verbreiten old school Death Metal, der ordentlich nach vorne losgeht, mit richtig geilen aggressiven Growls aufwartet und hier und da Backgroundscreams mit ans Tageslicht zerrt. Verschnaufspausen gibt es kaum, immer schön aufs Maul, aber eben auf die alte Art und Weise. Schöne Uftatas Parts dürfen als Abwechslung nicht fehlen, hier und da mal ein Soli und melodische Leads, aber ansonsten straight nach vorne, auf der old schooligen Art und Weise. Die Songs warten mit richtig geilen Riffs auf. Man schaut eher in Richtung Amerika, bringt aber sehr viel eigene Ideen mit ein. Leckeres Teil, brutal Death Metal mit Seele, nicht auf technische Raffinesse abgesehen. Nicht schneller, höher , weiter. Das Ding hier hat Feeling, hat Seele, hat Atmosphäre und geht direkt ins Mark. Ich liebe es, wenn eine Gitarre ein Riff vorspielt und alle dann einsetzten und das Ding abgeht wie ein Zäpfchen. Und immer wieder Überraschungen im Song, so wie z.B. bei “Hijos del Casto”. Brett – Klingt wie alte Cannibal Corpse, dann ein Soli mit drinne und am Ende wird die Seele rausgeprügelt. Knaller! Mit “Muerta Lenta” hat man mal einen schleppenden Song zwischendurch, der beweist, dass sie es auch anders können.Natürlich wird der Song nur aufgebaut und geht dann in die Vollen. Fans von Cannibal Corpse sollten unbedingt zugreifen. Nach 38 Minuten ist der Spaß vorbei und der Finger drückt vor Freude die Repeattaste! Am Donnerstag abend ( Hamburg , 08,05.2014) war ich bei Massacre und auch diese Band hat APOSENTO wohl beeinflusst. Die Burschen haben aufgrund ihres Alters den old school Death Metal im Blut. Wer ohne Bands wie Cannibal Corpse, Deicide, Massacre oder Monstrosity nicht leben kann, so wie ich, der wird dieses Album lieben. APOSENTO erfinden das Rad sicherlich auch nicht neu, wissen aber verdammt gut, wie sich dieses Rad dreht. Geiler, old school Death Metal amerikanischer Prägung! Yeah und aus!

aposento

Tracks:
1.     Aliens – Seres del Más Allá
2.     Hijos del Caos
3.     Muerte Lenta
4.     La Valla
5.     Mutiladora Genital
6.     Avaricia
7.     Sacrilegio Consumado
8.     Inquisidor de un Falso Profeta
9.     Alma Condenada

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