Arch Enemy – Khaos Legions Tour 2011

Arch Enemy – Khaos Legions Tour 2011
11.12.2011, Osnabrück, Rosenhof
mit Chtonic, Warbringer, Battue

Auf einem Sonntag abend ein Konzert ist immer irgendwie blöde, aber wenn unsere Ostfriesenfreunde von Battue vor Warbirnger und Arch Enemy spielen, darf man wohl nicht nein sagen. Montag frei genommen und so ging die Reise zu fünft los von Emden nach osnabrück. eigentlich waren wir sieben, denn Johnny Walker und Bier war auch mit am Start.
Unterwegs erfuhren wir, dass das Konzert eine halbe Stunde nach vorne velregt wurde. Schöne Scheisse. so kamen wir gerade beim letzten Song von “Battue” an. “Dawn of Night” ist vor allem live ein Burner und wir sind gespannt, wie das neue Album der ostfriesischen Thrash/Deather klingen wird. Da es meine Proberaumkollegen sind, habe ich schon einiges gehört. Es wird geil werden. Das Publikum war auch schon auf Touren, so dass die Burschen wieder mal gute Arbeit abgeliefert haben.

Nach einer kurzen Umbaupause kam die Band, die eigentlich sehen wollte:”WARBRINGER”.Die US-Amerikaner WARBRINGER konnten sich spätestens mit dem Vorgängeralbum “Waking The Nightmares” (2009) in die erste Liga junger Thrash-Bands hocharbeiten.Auch das neue Album “Worlds turn asunder” kann mehr als überzeugen und ich bin sicher, die Burschen haben eine rosige Zukunft vor sich. Der Deal mit Century Media ist ja schon mal schlecht. Auch live machten sie eine wirklich gute Figur, keine Frage. Cooles Stageacting, welches das Publikum absolut mitgerissen hat. So soll es sein. Der Sänger John ist ein Meister seines Fachs und kennt sich mit allen Thrash Metal Posen aus. Herrlich old schooliger Death Metal, der an Bands wie Destruction oder Exodus erinnert. Besonders das Material des neuen Albums konnte überzeugen. Hinzu kam ein echt anständiger Sound, der die Agilheit der Band auf der Bühne noch mehr hervorhebte. “Living Weapon”, “Severed Reality” oder “Shatterd like Glas” ließen ordentlich die Matten der Fans kreisen und da durfte man natürlich nicht hinten anstehen. Nächstes Jahr werden sie einige Festvials besuchen und zum Glück habe ich mir ein Shirt erworben, um sie dann ordnungsgemäß unterstützen zu können.

Setlist:

•Living Weapon
•Severed Reality
•Living in a Whirlwind
•Shattered Like Glass
•Demonic Ecstasy
•Total War
•Future Ages Gone
•Combat Shock

 

CHTONIC stammen aus Taiwan und das ist ja schon mal was aussergewöhnliches, allerdings konnte und die Mucke sogar nicht überzeugen und somit nutzten wir die Zeit, um uns mit den WARBRINGER Jungs zu unterhalten, zu deren Leid, denn wir waren schon leicht angeheitert. Auch einige Century Media Mitarbeiter mussten dran glauben,hehe. Der Sänger konnte die komplette Setlist auswending und für ein Bier schrieb er mir diese auch auf. Plus Plektrum. Man ist eben Fan. Nochmal kurz bei CHTONIC reingehört, aber absolut nicht meine Welt. Gitarre, Geige, Keyboard und Melo – Black Metal. Nee, nicht mein Ding, auch wenn die Optik aufgrund der Bassistin in ordnung war. So, dann noch ein paar Bierchen und los ging es.

ARCH ENEMY standen bereits, um uns den Arsch zu versohlen. Zugegeben, ich war noch nie ein großer ARCHE ENEMY Fan, was sicherlich mit meiner persönlichen Begegnung mit Frau Gossow zu tun hat.( Noch aus Mistress – Zeiten). Egal, die Amott Brüder sind natürlich Götter an den Gitarren und das sie viele Fans haben, wurde heute abend wieder sehr klar. Die Band kam zu der Musik von “Kaos Overture” rein und legten mit “Yesterday is dead and gone” gleich ordnetlich los. Eine ordentliche Show mit Drumsolo und Gitarrensolis. Live sind sie wirklich eine Macht, muss ich als nicht großer Arch Enemy Fan zugeben. Kein Wunder, hat man mit Songs wie “My Apocalpyse”, “Under Black Flags we march” und natürlich “We will rise” richtige Kracher. Melodischer Death metal, Thrash Metal und trdadtioneller Metal treffen hier aufeinander und würden hervorragend in Szene gesetzt. Natürlich ist Angela eine Topfrontfrau, die die Meute schnell im Griff hat und sicherlich bei dem ein oder anderen jüngeren, männlichen Fan feuchte träume hinterließ. Am besten find ich aber den kleinen Amott. Der reißt immer Fratzen und wirkt teilweise apathisch, absolut auf sich und seine Gitarre fixiert. Die schweden waren definitiv eine Reise wert. Live der absolute Bringer und der Sound war auch geil. wer sie noch nicht live gesehen hat, sollte dieses schleunigst nachholen. Ich wäre gerne noch mit nach Köln gefahren am nächsten Tag, denn dort wurde eine DVD aufgenommen.

Setlist Arch Enemy:

Yesterday Is Dead And Gone
Revolution Begins
Ravenous
Enemy Within
My Apocalypse
Bloodstained Cross
Taking Back My Soul
Daniel Drum Solo
Under Black Flags We March
Dead Eyes See No Future
Chris Solo
Michael Solo
Diva Satanica
No Gods, No Masters
Dead Bury Their Dead
We Will Rise
Snow Bound
Nemesis
Fields… (Outro)

Fazit:
Der Abend hat sich aus mehreren Gründen mal wieder gelohnt. Ausnahme der zu frühe Beginn und CHTONIC. Danke an Century Media für den Pressepass und Gruß an Jörg, Björn, Uwe und Mike, die fleissigen Mittrinker!

mehr Bilder gibt es auf der Facebookseite Michael Eden

This entry was posted in Stories. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *