Beneath the dying sky – Beneath the dying sky

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Erscheinungsjahr: 2017

Eigenpoduktion / CD / Moderner melodischer Metal / Deutschland / 10 Songs / 39:04 Min

Aus Thüringen kommen in letzter Zeit ja richtig coole Truppen. Deserted Fear und Rogash gehen da vorne weg und auch Beneath the dying sky stammen von dort, genauer gesagt aus Jena. Im Jahre 2005 legte man schon los, damals noch unter den Namen “Red-scare”. Nach 2 EP`S (“Twilight of the gods” und “Black hearted”) musste man pausieren und einen neuen Drummer und Bassspieler suchen und einarbeiten. Seit 2016 sind sie nun wieder aktiv, mit drei Gitarristen und hier liegt uns nun ihr in Eigenproduktion entstandenes Debut Album vor.

Für einen alten Sack wie mich, ist moderner Metal ja doch recht schwer zu konsumieren, da bin ich ganz ehrlich und zu sehr in der old school Welt gefangen. Liegt halt in der Natur, wenn man in den Achtziger / Neunziger musikalisiert wurde, klaro!

Okay, fangen wir mal mit Rise an und sieh mal einer Guck, da ist ja absolut Druck dahinter und Power. Gefällt, auch wenn der Sound natürlich absolut modern ist.Schnell und geht es los, gesanglich fast mit einem Chor versehen und einem verspielten Soli. Sehr kurzes Teil.
Pest geht dann eher in die Moderne. Mit Nachrichtensprecher und modernen Klängen eben, aber durchaus druckvoll. Wolf kann mich dann als Metaller wieder mitnehmen und lädt durch die Doublebass zum bangen ein. Die Drums sind schon blechernd und machen das Moderne nicht ganz so modern, so steril, wie es viele andere Bands machen! Der Song wechselt schön das Tempo und ich auch beim Gesang variabel. Richtig gebrettert wird es bei “Bane” . Schön schnell und melodisch, zwischendurch ruhig , um dann wieder Druck aufzubauen und um Gas zu geben.

So knattert man sich durch 10 Songs. Einfallsreich zeigen sie sich bei der Namensgebung ihrer Songs. 10 Songs und jeder Songname hat nur 4 Bchstaben. Da steckt bestimmt System dahinter, hehe. Einfallsreicher und komplexer sind sie auf jedenf all beim Songwriting. Mir ist das an einigen Stellen halt tatsächlich zu modern, auch zu verspielt und einige Melodien knallen auch nicht so richtig, aber meine Befürchtungen, ich werde nun 40 Minuten in Langeweile baden, hat sich definitiv nicht bestätigt. Echt nicht verkehrt. Die Melodie bei “Blut” zündet ohne Ende.

Wenn man neuere In Flames zum Frühstück zu sich nimmt, Mittags As I lay Dying runterschlingt und zum Abendbrot Killswich Engage verspeist, dann sollte man sich Beneath the Dying Sky durchaus geben. Ein ordentliches Debutalbum aus Thüringen.

Tracks:

Rise
Pest
Wolf
Bane
Blut
Fire
Zero
Edge
Fuck
Life

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