Blood of Seklusion – Servants of Chaos

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Erscheinungsjahr: 11.08.2017

F.D.A.Records / CD / Death Metal / Italien / 1o Songs / 40:31 Minuten

Bei der Vorbereitung zu meiner Radioshow Mähdrescher bin ich auf diese Band gestoßen, dessen Namen ich zwar schon gehört hatte, mir aber nicht im Bewußtsein war. Ich

machte ein Party San Spezial und diese Combo spielt da im Zelt. Mal was von gehört, interessant. Gestern nun lag Post von F.D.A.Rekotz im Fach und sieh mal einer guck, ne CD von Blood of Seklusion.

Mit einer kalten Geräuschekulisse arbeitet man sich in den Song “The Desert of Lost souls” . Nach einer Minuten schleicht man in Slow Motion Tour durch die Botanik und ab 2 Minuten nimmt der Songs Fahrt auf, aber weiterhin schleppend , mit Vocals und einen dominanten Riff. Der Song bleibt auf langsamen Tempo, kriecht aber vernichtend aus den Boxen, nimmt mich aber nicht ganz mit auf die Reise.Hat aber was eigenständiges.

“Theatre of Madness” bietet da schon mehr Power und gibt Gas. Alles in Namen des Old School Death Metals. Auch hier regieren die Riffs und besonders die Uftatata Parts machen Laune. Tempiwechsel stehen an der Tagesordnung und ab geht die Post. Absolut bangfähig. Kurzer Stop mitten drin und Gummi. Gefällt mir sehr gut. Schöner old Death Metal mit einer markanten Stimme. Natürlich grooviger Part dabei, mit Tempoverschärfung und melodisches Lead rüber. Passt aufs Auge. Old school wie Sau.

“Unconventional Warfare”, argh, sehr geiler Moment und dann die alte Kerbe mit Vernichtungsgummi. Lecker. Riff sicherlich nicht neu, aber auf die zwölf und richtig lecker. Der teilweise doppelte Gesang begeistert mich ebenfalls. Sicherlich erfinden die Burschen den old school nicht neu und sind auch nicht führend, wenn es um die

nachrückende Bands geht, aber Stimmung wird hier verbreitet wie Sau, dass kann ich euch flüstern. Wer old school mag, wird dieses hier auch lieben, denn alle Zutaten

sind dabei. Sei es eben ein Soli, Groove oder eben diese markanten Riffs. “Unconventional Warfare” beinhaltet auch das alles und Tempowechsel. Herrlich.
Kleine TV Ansage bei “Willie Pete” und zack. Auf die Fresse. Schnell , aber auf der herkömmlichen Weise, kommt der Songs aus der Anlage geballert, so dass man in Deckung gehen muss. Tempiwechsel, schleppender Mitbangpart, der besonders von den Drums beherrscht wird, Soli drauf und ab dafür. Kann man machen und bringt dem Zuhörer durchaus Laune.

Der Song “Servants of Chaos” hält das Aggressionslevel so was von hoch. Wahnsinn. Man kommt kaum zur Ruhe und live wird dieser Song durchgebangt, das steht fest. Gute Riffs.

So kämpft man sich in 40 Minuten durch 10 Songs und mir hat es zur keiner Sekunde leid getan, dass ich die Repattaste gedrückt habe.
Man muss allerdings auch sagen, dass die Burschen sich nicht großartig aus der Menge hervorheben, aber sie machen ihre Sache verdammt geil.

Es ist schon Wahnsinn, welchen Einfluss das kleine Ländle Schweden hat. In Deutschland fröhnen mittlerweile ja auch genügend Band dieses Sound und auch in Italien scheint er angekommen zu sein.

Blood of Seklusion fröhnen den guten, alten Schweden Death, natürlich mit HM2 Sound und sind teilweise schwedischer wie die neuen schwedischen Bands. Besonders auffallend ist das hohe Aggressionslevel, dafür legt man nicht ganz soviel Wert auf Atmosphäre. So muss old school Death Metal klingen. Das Album geht nach dem etwas langsamen Anfang runter wie Öl und jeder , der das Buch “Swedish Death Metal” zu Hause im Schrank hat, sollte sich “servant of Chaos” zulegen. Dismember, Entombed , Nihilist und CO. lassen grüßen.

Tracks:
1. The Desert of Lost Souls
2. Theatre of Madness
3. Unconventional Warfare
4. Willie Pete
5. Servants of Chaos
6. First Blood
7. Lands of Desecration
8. The Sun Shines No More
9. King of Serpents
10. Amen

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