Bloodgoat – Blood for the Bloodgoat

https://www.facebook.com/blood.for.the.bloodgoat/

Erscheinungsdatum: 2016

Eigenproduktion / CD / Thrash Metal / Deutschland / 13 Songs

Erbarmen, zu spät, die Hesse kommen. Okay, musste mal wieder sein. Yeppo, Bloodgoat, sehr schöner Name, wie ich finde und man bietet sich förmlich an, um mit Milking the Goatmachine auf Tour zu gehen, auch wenn man musikalisch andere Wege geht. Debauchery wäre natürlich auch eine Variante, bzw Bloodgod, betrachtet man das Ganze rein aus Namenssicht.
Die Burschen selber aus Tankardcity Frankfurt am Main musizieren seit dem Jahre 2011 zusammen und zocken ähnlich wie die Stadthelden Thrash Metal.
Das Quartett geht dabei ganz andere Wege und diese fruchten bei mir nicht ganz so ganz. Der “Opener” Dagger Disciple” poltert im Midtempo so vor sich hin, wartet mit recht bekannten Riffs auf und mag sich bei mir so gar nicht entfalten. Nicht schlecht, aber eben auch nicht bleibend. “Absolution” und “Among the Dying” z.B. gehen da schon eher ins Marrk, besonders “Among the Dying” mit dem Soli. Recht cool, aber eben auch nicht ganz vernichtend. “Prey of God” schleppt sich dann wieder im Midtempo durch die Botanik und wird sogar richtig langsam und wartet mit sehr viel Refrain auf,den man aber sofort mitgröhlen kann. “The Devil S Scorn” und “Rise”
fliegen dann wieder so an mir vorbei, bis dann der Titeltrack “Blood for the Bloodgoat” auf der Tagesordnung steht. Sehr rifforientierter, Midtemposong mit langem Soli und Mitgröhlrefrain, mir aber zu wenig zackig und reslout ist. Die Riffs sitzen aber und haben es durchaus in sich.
Das Instrumentalstück ” As the calamity” strikes” klingt aber richtig schön, fett und atmosphärisch.
Mit “Into a dead world” haben sie dann endlich meinen Nerv getroffen, denn es geht gut aufs Tempo. Hier wird schön schnell gethrasht, mit geilen Riffs und einen fetten Soli oben drauf und kurzen Tempiwechsel. Gutes Stück.
Gesanglich passen die aggressiven Vocals gut ins Gesamtbild und wenn die Vox lang gescreamt werden, erinnert der Sänger einen an Slayer.
So knattert man sich 13 mal durch die musikalische Landschaft. Vielleicht ist es auch eine reine Geschmackssache, aber meines Erachtens hätten sie mehr dreschen sollen, den Ursprung des Thrash Metals, so wie sie es sie z.B. bei Songs wie “Into a dead world” oder “Council of Despair” gemacht haben. Gefühlt hätte es eine Spielzeit von 45 Minuten auch getan.
Der Bandname “Bloodgoat” und der CD Name ” Blood for the bloodgoat” sind großartig und bleiben hängen, die Musik leider nur bedingt. Schecht ist es aber definitiv nicht, bei mir bleibt nur zu wenig hängen. Wenn sie in Zukunft so weitermachen, wie nach dem Instrumentalstück, dann werden sie mir auf jedenfall besser gefallen.
Reinhören kann auf jedenfall nicht schaden, keine Frage. Eine Coverversion von “Blood for the Bloodgod” wäre sicherlich auch mal interessant.

Tracks:
1. Dagger Disciple
2. Absolution
3. Among the Dying
4. Prey of God
5. The Devil’s Scorn
6. Rise
7. Blood for the Bloodgoat
8. As the Calamity Strikes Back
9. Into a Dead World
10. Council of Despair
11. A Traitor’s Lament
12. Exodus
13. Venom of Infected Saints

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