CHAOSGOAT – Horns of Steel

Von CHAOSGOAT mochte ich bereits “The Pitchfork Demos” außerordentlich. Und jetzt kommt die Band mit einer 5 Track CD-R daher, die den Vorgänger noch toppt: “Horns of Steel” heißt das Teil. Ganz klar ist das für mich ein 100%-Album, den die Songs treffen exakt meinen Geschmack von gemeinen, bösartigen und negativer oldschool Metal. CHAOSGOAT erinnert mich an Sodom, Countess und anderer Veröffentlichen des genialen Undergroundlabel Nazguls Eyrie / Barbarian Wrath (rip).

CHAOSGOAT verwendet disharmonien und manchmal sogar ein paar Synthesizer um ein bösartiges Klanggebilde zu erzeugen. Wenn ich aber Synthesizer sage, meine ich nicht die Gayboards von Cradle Of Filth. Die wenigen Synth Klänge werden bei CHAOSGOAT lediglich verwendet, um die dreckige Atmosphäre aufrechzuerhalten. Weil wir gerade bei Dreck sind: der gesamte Sound ist überaus schmutzig und rotzig. Er hat nichts mit der cleanen Scheiße zu tun, die heute in den Läden steht.
Der Drumcomputer klingt primitiv und wurde noch heruntergesampelt. Die Gitarren sind höllisch verzerrt und wurden mit einigen gruseligen Effekten versehen. Und nein, bei der Band gehts auch nicht um Gitarrenhelden: es geht hier um eine Dreck einer Party die in tiefsten Höhlen zu Ehren des Teufels gefeiert wurden. Bier und Party Poker und dazu den passenden Soundtrack von CHAOSGOAT. Wer kann sich einen angenehmeren Pokerabend vorstellen als diesen?
Großartiges Zeugs, das ich wie gesagt mit Countess vergleiche.

Die CD-R ist kurz, aber jede Sekunde davon ist geil. Es gibt wenige Bands heutzutage mit so einer starken Atmosphäre. Falls du Dreck liebst, “Ja” zu schmutzigen Sound sagen kannst und eine “Fukk off” Haltung akzeptierst, dann ist CHAOSGOAT das Richtige für dich. Diese CD-R rockt sollte aber nur Oldschool-Fans gefallen.

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