Dead – A dirty mind is a joy forever

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Erscheinungsjahr: 07.07.2017

FDA Records / CD / Death-Grind / Deutschland / 10 Songs / 36:30

Die Band DEAD muss man eigentlich nicht mehr vorstellen, sofern man sich etwas im Death und Grind auskennt. Nürnberg ole!

Die Burschen sind ja auch schon seit Ewigkeiten unterwegs und dieses hört man natürlich in ihrem Sound, der von Anfang an dreckig und roh ist, aber gut und differenziert aus den Boxen knallt, Seit 1990 sind sie dabei und dieses hinterläßt natürlich Spuren. Da muss man einen nicht mit modernen Krams kommen. Das 2011`er Album namens “Hardnaked…but Dead” fand ich schon geil und mal sehen, was sie auf Album Nummer sechs zustanden bringen, welches via FDA Records auf Menschheit losgeslassen wird.

“Hello, is good to be a back”. So geht ein Intro.

Danach kommen auch gleich die drei Highlights für mich auf diesem Album. “Snakey Brown” ist ein typischer Death/Grinder der Marke Dead, Schnelle Parts wechselns sich mit beinah tanzbaren Midtempos Parts ein. Dreckige Attitüde oben drauf und ab geht er. So soll es sein, so macht es Laune.
“Call of Beauty” macht klar, warum die Burschen immer in Zusammenhang mit Pungent Stench gebracht werden, Auch hier regiert zwar der Death und der Grind, aber mitten drinne kommt eben ein richtiger Tanzpart, der in Richtung Rock`N Roll geht. Nicht neu, aber definitiv geil und unheimlich geil. Cooler Song.
“ASS METAL” ist mein absoluter Lieblingssong auf dem Album. Hier gibt es auf die zwölf. Dreckig, groovig und schnell. So mag ich es. So will ich es hören. Natürlich habe ich diesen Song in meiner Show “Radiomähdrescher” schon gespielt. Congenial. Besonders der Mitgröhlrefrain hat es in sich und animiert sofort zum mitgröhlen.
Textlich mag es gerne sexuell, ist ja auch nichts neues und man hat sich die glorreichen Siebziger als Grundlage vorgenommen. Passt!

Insgesamt bieten und die Jungens aus der Ulli Hoeness Würstchen Stadt 8 neue Songs und je ein Cover der Band “Plasmatics und “The Sonics” an.
Hier und da mal gut am abdrehen, so wie das Gitarrenspiel bei “Easy Meat”. Uftatat dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Dead is not dead. Die 6 Jahre Wartezeit haben sich definitiv gelohnt, sofern man textlich auf erotisches Zeug abfährt und musikalisch dem Grindcore nicht ganz abgeneigt ist.
Back to the roots ist angesagt und so ballert man sich schön perverse und schmuzig durch die Botanik, ohne die Ufftatats und die Grooves zu vergessen. Auch rockige Klänge sind zu vernehmen, aber der Grindcore macht das Rennen. Was ich an Dead immer mochte, war der abwechselnde Gesang, der mich auch dieses Mal wieder fasziniert.
Lecker Ding! “Call of Beauty” und “Ass Metal” lassen auch eine gewisse Art von Humor durchschimmern! Yeah!

Tracks:
1. Good to Be Back (Intro)
2. Snakey Brown es
3. Call of Beauty
4. Ass Metal
5. Butcher Baby
6. Risking the Beer MILF
7. Easy Meat
8. JSTNTHRFCKNGHNGVR
9. A Dirty Mind Is a Joy Forever
10. The Witch + Outro

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