Deny the Urge – As darkness falls

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Erscheinungsdatum: 01.08.2017

G.U.C. / CD / Death Metal / Deutschland / 13 Songs / 47:20 Minuten

Der Name Deny the Urge dürfte Szenekenner durchaus ein Begriff sein. Wer sich ein wenig mit deutschem Death Metal beschäftigt, ist definitiv schon über die Band gestolpert, auch wenn sie sich, wie ihr Label G.U.C. im tiefen Underground befindet. Eine lobenswerte Einstellung. Musik der Musik willen.

Seit 1998 existiert diese Band bereits und entwickelt sich immer weiter, zumindestens klingen sie auf ihren dritten Album sehr ausgereift. Die beiden Alben “Subsequent Confrontation” und “Blackbox of human sorrow” boten soliden Death Metal, der Spaß machte, aber eben auch nicht mehr.

Der Harzer Käse aus Goslar und Braunschweig rollt also wieder und die drei Niedersachsen machen auf diesem Albums sehr viel richtig. Dafür hat man sich auch internationalen Standard bedient. Aufgenommen wurde der Spaß in den Grindstones Studios in England ( Cradle of Filth, Amon Amarth, Behemoth) und produziert bei Jörg Schlüter ( hat die neuen Morbid Angel produziert). Schon mal nicht verkehrt und das Beste kommt noch. Dan Seagrave himself hat das Cover gezeichnet. Yeah. Ach ja und die freie Stelle an den Drums hat der Vader Drummer übernommen. Große Ziele erfordern große Taten.

Okay, den Death Metal Thron werden sie sicherlich nicht damit erobern, aber das Album hat mehr als nur Hand und Fuß. Death Metal Fans , so wie ich einer bin, können bedenkenlos zugreifen.

Natürlich kommt in Intro vorneweg und dann geht es mit “As darkness falls” auch schon auf die Death Metal Reise. Eine Mischung aus Härte, Geschwindigkeit, old school und Technik. Geile Riffs gepaart mit passenden Vocals und treibenden Drums und natürlich Blastbeats beherrschen den Alltag und machen nicht nur den Opener absolut hörbar, denn im Grunde geht das ganze Album in diese Richtung, ohne dabei langweilig oder abgestumpft zu klingen.

Dafür haben sie auch viel zu viel gut Ideen und Abwechslung dabei. Wie z.B. “On the Surface”. Song 6 kommt mit Überlänge daher und ist genau richtig positioniert. Hier wird Ruhe ins Spiel gebracht. Geschickt groovt man sich durch den Song, klingt atmosphärisch und variiert so rechtzeitig das Tempo, um dann mit “Infected Curses” wieder ordentlich Gas zu geben. “Perfect Disguise” ist dann eher was atmosphärisches und das anschließende “Medusa” eine absolute Brutal Nummer, aber mit Groove. Rausschmeisser “Separated Flesh” zeigt die Burschen dann ganz von ihrer technischen Seite.. Schön abwechslungsreich also, der ganze Spaß. Hier und da werden immer
wieder Keyboardpassagen mit eingebaut, ohne dominant zu wirken.

Nach fast 48 Minuten ist der Spaß vorbei und der Griff zur Repeattaste passiert automatisch. Geile Mischung aus old schooligen Death Metal, brutalen Attacken und Technik. Dabei verfranzt man sich nie und Frickeleien sind auch nicht zu vernehmen. Leckeres Album!

Track:
1. Intro 00:53
2. As Darkness Falls 02:58
3. Loophole 03:14
4. Altar Of Addiction 03:16
5. All Or None 03:07
6. On The Surface 07:09
7. Infected Curses 03:42
8. Voices 02:47
9. Perfect Disguise 04:29
10. Vatermoran 01:55
11. Medusa 03:58
12. The Processing 05:24
13. Separated Flesh 04:33

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