Disfigurement – Soul Rot

http://possessed.ghul.org/seeker-unloved-26112013.html

Erscheinungsjahr: 19.09.2013

Boris Records / EPCD / Death Metal / USA / 5 SONGS / 23:07 min

Es gibt sich noch, die Perlen im Underground. Dieses stellen wir ja in den letzten Jahren immer wieder fest, besonders im deutschen Underground. DISFIGUREMENT allerdings stammen aus Atlanta, Georgia und die Amerikaner geben hier ein ordentliches Lebenszeichen von sich. Im Jahre 2011 gegründet, 2012 Demo und Single und nun diese EP. Hoffen wir mal, dass 2014 das Album herauskommt, denn die Mucke hat es wirklich in sich. Gleich der Opener” Noxious Sensation” hat mich begeistert. Schöner, straighter Death Metal direkt in die Fresse, mit schönen Riffs und geilen Vocals. Was will man mehr. Langezogene Parts mit Doublebassattacken, herrlich. Während man beim Soul Rot seine atmosphärische Seite zeigt, die trotzdem sehr brutal herüberkommt, gibt es bei “Entrance to Emptiness” erst was aufs Maul, um dann ein verspieltes Soli mit einzubauen. Geil gemacht, gefällt mir total. Danach heißt es wieder Attacke. Die Burschen kombinieren die gute alte Schule mit technischen Raffinesse. Florida Death Metal meets schweden Death Metal. Alte Malevolent Creation treffen auf die Atmosphäre von Bands wie Necrophobic. Dabei haben sie sehr geile Leade, Rhythmen und Solis am Start und die aggressiven Vocals des Shouters sind erstklassig. Die komplette EP macht einfach nur Laune und ist für mich neben INCARCERATION eine Überraschung des Jahres. Klassische Death Metal Elemente treffen auf musikalische Kreativität und dieses kombiniert ergibt den hervorragend Sound von “DISFIGUREMENT”. Sehr geiles Zeug, zumal sie verspielt vorgehen, daber aber immer brutal und aggressiv sind und eine geile Atmosphäre vorweisen können. Hier gibt es keinen schwachen Song. Endlich mal wieder eine richtige Perle aus den Staaten. Klasse Teil! Bin mal gespannt, wie das Debut klingt. Wenn die dieses Niveau beibehalten können, denn wäre ich mehr als begeistert. DEATH METAL VICTORY!

disfigurement
Tracks:
1. Noxious Sensation
2. Solitude
3. Soul Rot
4. Entrance to Emptiness
5. Foul light

This entry was posted in Reviews. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *