Divide – Lazarus Pit

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Erscheinungsjahr:23.03.2016

Eigenproduktion / DigiCD / Death Metal / Deutschland / 4 Songs / 18:27 Minuten

Recht spät kommt mir diese Digi CD ins Haus geflattert und irgendwie kommt mir die Band sehr bekannt vor. DIVIDE, da war doch was. Richtig. Konzertanfrage einer jungen
Band aus Kiel kam über Luca bei mir an. Stimmt. So schließt sich der Kreis. Und nun eben die CD fürs Reaperzine und Possessed Mag. Läuft.

Mal reinhören, was die drei jungen Sprotten so treiben. Seit 2009 sind sie unterwegs und ansonsten noch bei Injection unterwegs. Nach einem Demo in 2010 kam 2013 das
Debut namens “Messiah of Mutilation”.

“Lazarus Pit” , der Opener, hat keine Zeit für Intro Quatsch. Riff vorweg und Gummi. Death Metal ist angesagt, wechseln in einen groovigen Part, bevor man dann wieder Gas
gibt und wieder in den groovigen Stampfer wechselt. Man schleppt sich durch den Song und agiert viel im Midtempo, erhöht aber immer schön das Tempo und variiert beim
Gesang. Screams und Growls Passt und macht Laune.

“Warhead” zu dem es auch ein Video gibt, setzt diese Form des Death Metals fort. Stampfender und grooviger Death Metal, der lecker in die Ecke gerotzt wird und alles
kaputtkloppt. Herrlich, mach Laune. Ich würde ja nie behaupten, dass ich irgendwie Ahnung von Musik hätte, aber mit Vocals kenne ich mich aus. Und die Growls sind so
etwas von fett. Die prallen aus meinen Boxen raus. Geil. Kraftvoll und zerstörend. Herrlich.

“Luciferian” steigert den Hörspaß noch ein wenig mehr. Tempo, Groove und melodische Elemente werden verbraten und der wechselnde Gesang drauf. Gutes Konzept,gutes
Songwriting. Die Riffs sind anspruchsvoll, aber nicht verspielt oder kompliziert. Laune hoch 10 bekommt der Papa da.

“Mortification of the Flesh” ist auch schon der Rausschmeißer und fängt schön langsam auf und nimmt dann fahrt auf, um später in ein schon fast “psychodelisches” und
melodisches Riff rüberzugehen, welches den Song mit dominiert. Besonders geil ist bei diesem Song das abwechslungsreiche Drumming und die vielen Tempiwechsel.

Meine Herrschaften, diese Song knallen wirklich ordentlich. Bolt Thrower drückende Parts mit eigenen Ideen beherrschen die Kieler Seenplatten und dürfte nicht nur in
der “Kieler Woche” für Vergnügung sorgen. 19 Minuten sind viel zu kurz und ich hoffe, dass da bald ein Full Length kommen wird. Dieses Ding rattert ordentlich und
macht Lust auf wesentlich mehr.

Tracks:
1. Lazarus Pit 05:12
2. Warhead 04:58
3. Luciferian 03:55
4. Mortification of the Flesh 04:22

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