Dying Demo 2017

https://www.facebook.com/dyingmetal

Erscheinungsdatum : 23.02.2017

Eigenproduktion / MC – download / Metalpunk / Deutschland / 4 Songs / 16:44 Minuten

“Dying” stammen aus Darmstadt, haben sich sicherlich nicht für einen Namen mit Seltenheitswert entschieden , wurden 2014 gegründet und halten sich ansonsten mit Informationen bedeckt, hehe spielt aber auch keine Rolle. Zu mindestens waren sie so nett und haben mir die Kassette zukommen lassen, die 4 Songs enthaltet und durchaus Laune macht.

In Do it yourself Manier legt man los und diese Einstellung hört man heraus, Der Sound lässt leider für heutige Zeiten einen faden Beigeschmack. Auch wenn man gewollt auf alte Schule gehen möchte kostengünstig agieren möchte, geht das heutzutage recht gut. Ich bin sicherlich kein Soundfanatiker, aber da geht beim nächsten Mal definitiv mehr.

Okay, kommen wir zum interessanten und dem wichtigsten Teil, der Musik. Jeder Song hat eine kleines Intro und dann geht es recht ordentlich ab. Hat man den Sound zur Seite geschoben und konzentriert man sich auf das Songwriting, muss man sagen, net übel. Sehr dreckig und sehr roh. Man selber betitelt die Mucke als “Metalpunk”.
Hm, da bin ich kein Experte , aber ich würde es eher als dreckigen Thrash Metal der ersten Phase beschreiben. Schön old school mit Uftata. Besonders gut gefällt mir “Invasion of Inscets”. Der schleppende Part zu Beginn ist sehr drückend und kommt mit einem simplen, aber interessanten Riff daher und erinnert ein wenig an Slayer und auch Metallica, aber eben rauher. Der Gesang ist irgendwie nicht meins. Klingt recht eigenartig, ein Mischung aus Tom Araya, Lemmy und Punk. Kann auch an der Produktion liegen. Der Song nimmt dann irgendwann mit schneller werdener Uftatadrums schön Fahrt auf und macht trotz der sieben Minuten richtig Laune.
Die anderen drei Musikstücke gehen in die ähnliche Richtung. Metalpunk an sich wird dann schon eher beim Rausschmeisser “Do the owe us a liing” geboten. Hier klingt man eie eine Band aus den Achtzigern, die irgendwann in England die Gegend unsicher machte.Kein Wunder, denn bei dem Song handelt es sich um ein Coversong der britischen Anarchopunkband “Crass”, die 1977 bis 1984 aktiv waren. Deren Einstellung (Subkultur als Mittel zum Zweck) habe die Burschen aus Darmstadt wahrscheinlich auch verinnerlicht.

Die Lilien haben einen recht simplen Songaufbau, stumpfe, aber nicht langweilige Riffs und gute Breaks am Werk. Diese Einfachheit schockt irgendwie. Sicherlich nicht alles Gold was glänzt, aber absolut hörbar. But hello. Sofern man irgendwie eine Vergleichsband zu Rate ziehen möchte, fällt mir jetzt nur “Amebix” ein. Ist aber auch nicht so meine Baustelle.

Support the Underground und holt euch das Demo auf Kassette ( auf 50 limitiert). Ansonsten gegen paar Euro ( soviel wie ihr wollt) hier:
Downaodlink: https://dyingmetal.bandcamp.com/album/demo-2017

Tracks
1, Dying towns
2. Collateral Damage
3. Invasion of Insects
4. Do the owe us a living

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