Elegiac – Rise from the ashes

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Erscheinungsjahr: 01.02.2018

Ewiges Eis Records / CD / Black Metal / USA / 10 Songs / 47:46 Minuten

Dieses Ein Mann Projekt aus Kalifornien entflammte sich 2014. Zane Young (Blitzgeist, Gormanudr, Lord Impotent, Tideless, Wormskull, Empty Gods, Airengrav, Downward Spiral, ex-Anthrot, ex-Hogboss) bedient die ganze Instrumentenfraktion und kann sich somit komplett frei entfalten, ohne Einflüsse oder Widerworte andere. Auch nicht übel. Muss man mögen. Zane scheint ein Freund von vielen Veröffentlichungen zu sein, unter anderen auch von Splits. 8 an der Zahl, hinzu einige Demos und 4 Full Length, wobei 2 in 2017 erschienen sind. Dieses Werk wurde Januar 2017 via Sacrifical Sounds veröffentlicht und nun via Ewiges Eis Records noch einmal, wahrscheinlich erreicht man damit ein wenig mehr Leute. Im Juni 2017 hat er dann selber noch das Album “Black Clouds of War” herausgebracht.Mal abwarten, ob EER dieses auch noch veröffentlichen wird. Nun aber erst einmal zu “Rise from the ashes”, welches mit einen 6 Minuten Song beginnt.

Black Metal war und wird nie meine Richtung werden und ELEGIAC ist so eine Band, die mich kein Stück berührt. Wird an meinen Vorlieben liegen, aber dieser mystische und traditioneller Black Metal läuft nebenbei und lässt mich kalt.Bands wie Burzum, Darkthrone oder Gorgoroth kommen mir in den Sinn (okay, viel mehr kenne ich auch gar nicht so richtig). Ich versuche ja, objektiv zu sein, aber so ist es eben. Diese 48 Minuten habe ich halt schon von vielen anderen Bands gehöre, die mir natürlich nicht einfallen und da auch schon viel besser. Eigenständigkeit wird anders geschrieben. Muss ja auch nicht immer, trotzdem finde ich persönlich das Zeug sehr belnaglos. Okay, wie gesagt, ich bin halt kein Black Metal Fan. Allerdings habe ich zuvor die Bands “Nordfrost” und “Lykantrop” gehört und die klingen wesentlich interssanter ( Beide sind gleichzeitig bei Ewiges Eis Records erschienen.

Die Musik ist halt typischer USBM. Rasant und misanthropisch, so wie man es eben von den Amis in den letzten Jahren gewohnt ist. Ich habe halt auch immer wieder Zeug zugesendet bekommen und es ist absolut nicht meine Welt. Der Opener hat so einige Punkelemente mit drinne, das klingt recht cool. So, kurz mal Recherche betrieben. WOE habe ich zuletzt gehört. Die waren wesentlich effektiver und druckvoller. Im Grunde bin ich ja ein Fan von Aggressionen und Raserei, aber es sollte schon irgendwie überzeugen. Gelungen finde ich die Interludegeschichten, denn diese bringen echt Abwechslung herein und bringen eine runter, bevor der Sturm wieder los geht.

Aggressives Geknurre und böshaftige Musik gehen Hand in Hand. Man spürt förmlich, dass der gute Zane vom Hass getrieben ist, dass muss ich eingestehen und somit ist das Matieria ja irgendwo auch emotional. Es ist auch nicht schlecht, dass kann ich auch nicht sagen und auch die Produktion ist völlig in Ordnung, aber trotzdem kam bei mir schnell Langeweile auf.

Aber lasst euch von meinen Worten nicht sehr beeinflussen. Wenn ihr auf den USBM steht, solltet ihr Elegiac durchaus anchecken, denn die typischen Trademarks werden vorgetragen und gut umgesetzt.

Tracks:

1. The Imminent Cleanse 06:05
2. Rise from the Ashes 04:50
3. Archaic Wisdom 06:51
4. Death Is Everything (Interlude) 02:54
5. Aurelian Fortress 06:36
6. The Dungeon of Existence 05:23
7. Eyes of Night (Interlude) 01:55
8. Native Soil 06:13
9. Astral Migration 04:27
10. Time Devours Everything (Outro) 02:26

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