Eteritus – Following the ancient path

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Erscheinungsdatum: 26.06.2016

Godz ov war Production / CD / Death Metal / Polen / 9 songs / 32:25 Minuten

Hat schon jemand mitbekommen, sofern irgendjemanden meine Reviews interessieren, dass ich Death Metal liebe? Ja, so ist es. Auch nach dreißig Jahren kann ich mich begeistern, auch wenn man quasi schon alles gehört hat, besonders im old school Bereich.
Die Polen von Eteritus existieren seit dem Jahre 2013 und geben Vollgas. Das Polen begabte Musiker , gerade im Metalbereich, sind, muss man ja nicht unbedingt erwähnen. Dieses durfte ich seit den ganzen Jahren immer wieder feststellen und mit Vader, Decapitated, Behemoth etc. hat man sich weltweit einen Namen gemacht.
Das Quartett hat bis dato eine EP im Jahre 2014 herausgebracht und ließ in diesem Jahr (2016) eine Full Length folgen. Die Musiker waren bis dato natürlich nicht untätig und zockten bzw. zocken noch bei Bands wie “Neasit”,”North”,”Moriturus”, “Retra”, “Vexatus”,”Kalot Enbolot” und “Croque-Mort”. Zugegeben, von den vorherigen Bands habe ich bis dato nichts gehört,dafür wird mir ETERITUS in Erinnerung bleiben.

Nach dem Intro legt man mit “Biocentric” eine lupenreine Hommage hin und zwar an Bolt Thrower. Das keiner diese Band je toppen wird ist klar und so dachte ich bei mir. “Naja, super, wieder eine Panzercoverband”. Aber dieses ändert sich im Laufe der 32 Minuten. In 9 Songs verwurschteln sie sehr viele Zitate aus dem old schooligen Death Metal und das überwiegend zu einer absoluten leckeren Suppe.
Es brodelt nicht nur im deutschen Underground und so haben auch die Polen den Schwedensound wieder für sich entdeckt. “Hellish Imagery” ist da das beste Beispiel dafür. Schöne Grüße kommen von Bands wie Entombed, Evocation, Dismember und co. ETERITUS ehren den old schooligen Death Metal und liefern coole Riffs ab, die zu keiner Zeit innovativ oder neu sind, aber durchaus Spaß machen. Schöne Tempiwechsel und atmosphärische Parts wechseln sich ab und immer wieder werden eben Dampfwalzparts ala Bolt Thrower mit eingebaut ( wie bei “The Unliving thing”), wobei der schwedische Sound bei Songs wie “Somber Mind” oder “Eye of the storm” durchaus überwiegt. Keine Frage.
Die Produktion ist schön auf alt getrimmmt und der Bursche growlt schöne einen vor sich weg und klingt so manchmal nach seinem Landsmann Peter von Vader. Sicherlich hätten die Gitarren ein wenig anders abgemischt werden können, denn manchmal schwimmen sie ein wenig weg, besonders bei den Solis, aber das stört nur am Rande.
Die Engländer von Benediction haben auch hier und da ein wenig Pate gestanden, aber der Haupteinfluß wird wohl Entombed der aten Tage gewesen sein, hört man sich die catchigen Riffs und die typischen schwedischen Melodien an. Besonders “Incinerator” fällt mit seinen geilen Uftata Part auf. Sehr fetter Song. Davon noch 10 und die können ganz oben mitspielen. Erinnert an das Material von Revel in Flesh. Schwedenfreund lachen sich ins Fäustchen. Der Schriftzug geht in Richtung Evocation und damit ist alles klar.

ETERITUS erfinden den old schooligen Death Metal nicht neu, machen ihre Sachen aber durchweg gut und besonders live wird das Material fruchten. Ich liebe halt den Death Metal und sehe deswegen über einiges hinweg. An die Original kommt man natürlich nicht heran, dass ist klaro, Trotzdem haben mich die 33 Minuten durchweg beglückt. Death Metal Victory!

Tracks:
1. Intro 01:25
2. Biocentric 04:23
3. Hellish Imagery 04:32
4. The Unliving Thing 04:04
5. Eye of the Storm 03:07
6. Incinerator 03:16
7. Somber Mind 03:41
8. End of Line 03:41
9. Mortal Prophecy 04:16

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