Extremity – Extremely fucking dead

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Erscheinungsjahr: 07.04.2017

20 Buck Spin / CD / USA / Death Metal / 6 Songs / 26:51 Minuten

Seit 2016 treiben diese Bay Area Unholde schon ihr Unwesen, zelebrieren aber nicht den dort ansässigen Sound, sondern haben sich dem Death Metal verschrien. Und wieder einmal sind keine Unbekannte am Start. Wen wundert es da, dass man gleich einen Deal mit 20 Buck Spin bekommen hat.
Erika Osterhout – Bass (Femacoffin, Necrosic, Scolex, Trepanation, ex-The Burial Tide, 2084, ex-Lycus)
Aesop Dekker – Drums (Vhol, ex-Agalloch, ex-Ludicra, Khôrada, Worm Ouroboros, ex-Grinch, ex-Hickey, ex-Miami, ex-The Fuckboyz, ex-Yogurt)
Marissa Martinez-Hoadley – Guitars, Vocals ( Cretin, ex-Repulsion, ex-Exhumed (live))
Shelby Lermo – Guitars, Vocals (Ulthar, Vastum, ex-Apocryphon, ex-Cretaceous, ex-Hideous, Apprentice Destroyer (live), ex-Dalton, ex-Womanowar, ex-The Tony Molina Band (live) ).
Besonders Marissa sollte dem Underground und Krachfetischist ein Begriff sein. Und womit haben sie einen Vertrag bekommen? Mit Recht.

Die 5 Songs bieten nichts neues, dafür was altes und zwar old school Death Metal der leckeren Sorte, wie es eben gerade viele Bands machen, aber eben nicht alle sehr erfolgreich. EXTREMITY bewegen sich dabei auf sehr abwechslungsreichen Eis und können sowohl musikalisch, Gesangsmäßig und produktionstechnisch mich begeistern. Irgendwie mischen sie alles, was es gibt und dieses zu einer sehr gelungenen Einheit. Im Bus einsteigen und zum Fahrer mal sagen:”Ein Death Metal Ticket, bitte, weltweit”. Die Reise geht los und man besucht die USA, Schweden,, UK und die Niederlande. Gevatter Bolt Thrower grüßt z.B. bei “Bestial Destiny” ganz schön in die Runde. Schön. Man merkt, dass die Mitglieder der Combo nicht erst seit gestern im Buisness unterwegs sind und mischen so alles, was sie selber auch gerne hören und dabei sind sie bei mir natürlich genau an der richtigen Stelle. Wie gesagt, dass ist alles nicht neu, nur einfach stark kombiniert und songwriterisch sehr gelungen, auch wenn die Riffs nicht von Ihnen erfunden wurden. Auf jeden Fall habe ich meinen Kopf und meinen Nacken ordentlich bewegen können und bin durchaus glücklich und begeistert. Da ich nun einmal ein Death Metal Lunatic bin, kann man mich sicherlich auch sehr schnell glücklich machen, aber ich habe in den letzten Jahren auch einiges an unbrauchbaren Material gehört und dazu gehören diese 5 Songs definitiv nicht. 26 Minuten, die einfach nur Laune machen. Die Repeattaste wurde gerne noch 2 Mal betätigt und Stimmung. Hat nichts damit zu tun, dass zwei hübsche Frauen dabei sind, schaden kann es aber sicherlich nicht, aber mal ehrlich. Das eine Frau beim Death Metal dabei ist, kann man erwähnen, lockt aber doch keinen Christen mehr aus der Kirche. Ist ja wahrlich keine Ausnahme mehr.

Egal, diese morbide Grundstimmung macht das Ding aber zu einen echten Leckerlie. Schön gruftig, irgendwie, hinzu diese dreckige, aber klare Produktion und der morbide Gesang, der ohne den angesagten Hall auskommt und mich völlig überzeugt und mitnimmt. Musikalisch dann das alte Riffing der Neunziger, als Death Metal noch eine richtige Seele hatte. Diese Mischung aus Morbidität und Neunziger Death gelingt den beiden Herren und beiden Damen hervorragend und nehmen mich mit auf eine erneute Reise in die Vergangenheit, die ich natürlich absolut gerne antrete. Bin mal auf das Full Length gespannt, welches hoffentlich kommen wird. Knaller. Umso mehr ich sie höre, umso besser finde ich die 5 Songs. Death Metal Victory. Mid Tempo und schnelle Uftata Parts gehen Hand in Hand. Yuchee!

Für Fans von Entombed, Dismember, Autopsy, Incantation, Bolt Thrower, Benediction, Asphyx…eine sichere Bank!

Tracks:
1. Intro (Mortuus Est Valde) 00:51
2. Crepuscular Crescendo 05:25
3. Bestial Destiny 04:54
4. Chalice of Pus 06:03
5. Fatal Immortality 03:54
6. Extremely Fucking Dead 05:44

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