Father Befouled – Desolate Gods

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Erscheinungsjahr: 23.06.2017

Dark Descent Records / CD / Death Metal / USA / 8 Songs / 30:09 Minuten

Die Amis von Father Befouled waren mir bis dato kein Begriff, muss ich ja zugeben. Seit 2007 sind sie nun auch schon dabei und beackern hier ihr viertes Album, welches

via Dark Descent Records auf die Menschheit losgelassen wird.

Kurz mal auf das Line-Up geschaut und schon sieht man ein bekanntes Gesicht. Drummer Wayne Sarantopoulos dürfte den ein oder anderen Maniac ein Begriff sein, denn der

Bursche ist viel unterwegs (Black Pentagram Cult, Cauldron Burial, Ekthros, Encoffination, Gloomed, Messial, Tombstones, Howling, ex-Foreboding, ex-Ghoulgotha, ex-

Loathsome, ex-Scaremaker, ex-Shrouded, ex-Skulleton, ex-Beyond Hell, ex-Decrepitaph, ex-Festered, ex-Skincrawler, Bastard Cross, Beware!, Procreant, Reeking Filth,

Scum Bitch, Stone Evil, ex-Wooden Stake, ex-Eternal Suffering).

Auch Gitarrist und Sänger Justin Stubbs kennt man zu mindestens von Encoffination, den Doom Deather aus Atlanta.

Das Quartett aus Atlanta zieht alle Register und folgt der Spur des Death Metals. Mittlerweile ist ja der old school Death Metal angesagt, aber dieser Spur folgen sie

nicht, sondern der zweiten Richtung, die Aufsehen erregt. Die Rede ist vom modrigen Death Metal, der in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist. Autopsy als

old school Vorreiter wird es freuen.

Wie gesagt, ich kannte die Band vorher nicht und wenn man sich ältere Reviews durchliest, werden sie immer wieder mit Incantation verglichen.

Dieses ist wohl auch der Fall, aber auch Klänge von Morbid Angel sind zu hören. Aber natürlich sind die mobiden Klänge klar im Vordergrund.

Nach dem Intro “Exsurge Domine” bietet “Offering Revulsion” gleich die absolute Dröhnung. Fies und düster kommt es aus den Boxen gekrochen, zerstörend und auch wütend.
Trotz des nicht gerade hohen Geschwindigkeitsfaktor klingt mal absolut brutal und aggressiv, so wie es sein sollte.

Richtig Fahrt nimmt man aber quasi erst so richtig in der zweiten Halbzeit des Albums auf. Die Riffs werden immer langsamer. Slowmäßig, beinahe Doommäßig kommen Songs wie “Ungodly Rest” oder “Divine Parallels” aus den Boxen gekrochen. Schnecken auf Speed sind hier unterwegs, die aber total finster drauf sind.

Dabei vergisst man zum Glück aber nicht, dass man eben Death Metal spielt und keinen Doom. Knappe Ergüsse erheitern den brutalen Fan, führen einen aber dann auch wieder auf den dunklen Weg zurück, der schwer und schleppend ist.

Erinnert mich teilweise an Grave Miasma, denn hier und da sind auch Einflüsse aus dem Black Metal zu hören.

Schmerz und Dunkelheit ist zu jeder Zeit spürbar und der rauhe Death Metal macht zu jeder Zeit “schlechter ” Laune, so wie es sein soll. Schon cool. Ich habe diese Promo auf dem Weg zum Graveland Festival in Holland gehört. Dort spielten Bands wie Blood Incarnation und Specral Voice. Wie passend. Eine gute Einstimmung und auf dem Rückweg eine gute Abrundung, wobei mir Desolate Gods fast noch besser gehört.

Der Rausschmeißer und CD Namensgeber ist der absolute Kracher auf diesem Album. Hier ziehen sie noch einmal alle Register.

Gemischt und gemastert wurde der Spaß von Cruciamentum`s Dan Lowndes. Gutes Ding.

“Desolate Gods” ist ein gutes, rauhes und morbides Death Metal Album mit schönen Geschwindigkeitswechseln geworden. Man kommt zwar an Bands wie Incantation, Cruciamentum oder Grave Miasma nicht heran, trotzdem rumpelt und knallt es ordentlich an allem Ecken.

Tracks:

1. Exsurge Domine (Intro) 01:46
2. Offering Revulsion 04:53
3. Mortal Awakening 03:27
4. Exalted Offal 03:31
5. Ungodly Rest 05:18
6. Divine Parallels 03:33
7. Vestigial Remains of… 03:16 instrumental
8. Desolate Gods 04:25

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