Goats of Purgatory – Visions of bloody masses

http://goatsofpurgatory.com/

Erscheinungsjahr: 01.07.2017

Eigenproduktion / Digi-CD / grooviger Metal / Deutschland / 4 Songs / 11:28 Min

Bands mit Goat im Namen haben ja grundsätzlich schon bei mir gepunktet. Warum man immer ein Geheimnis daraus macht, wer hinter der Band steckt, ist mir immer ein Rätsel, kommt aber immer wieder vor. Die Combo stammt aus der ehemaligen ostfriesischen Besatzungsstadt Köln und ist quasi Heimat, hehe. Nur am Rande. Egal. Seit 2001 sind sie dabei und brachten bis dato 2 Demos heraus. Mittlerweile hat man sich auch verkleinert und ist nur noch als Duo unterwegs.

“Visions of bloody masses” kommt gleich groovend und sirenenhaft aus den Boxen geknallt. Darauf kommen tiefe Vocals, die schön aggressiv und verständlich sind. Wenn ich mich nicht täusche, habe ich auch schon ein Review zum Demo “Rot in Hell” gemacht. Irgendwie kommt mir der Name so bekannt vor. Goatbands gibt es aber mittlerweile ja mehr als genug. Der Song geht schleppend los, steigert sich dann ins Midtempo und geht dann wieder mit einem markanten Riff ins groovige. Irgendwie nicht so meins. Mitgröhlen kann man gut “Satan´s blood shall rise” .

“Mandatory Masaacre” lebt auch von dem Refrain, kommt mit gesprochenen Passagen und kranken Screams, sowohl hoch als auch tief, daher. Der Songs selber ist ein Stück “schneller” und härte als Opener.Bleibt aber bis auf dem Refrainpart und den kranken Vocals nicht bei mir hängen.

“Crawling” schleppt sich am Anfang durch die Botanik, bevor die Doublebass zum Einsatz kommt, aber eben auch schleppend und dann wird man quasi noch langsamer. Wieder ein markantes Riff mit Mitgröhlpart. Und ein schon beinahe psychedelisches Riff drauf, dann wieder langsam und schleppend. Ganz gut, aber haut mich nicht um. Zu minimalistisch, was das Tempo angeht.

“Blood follows blood” dürfte der Song von der EP “Rot in hell” sein. Harte Riffs, weit entfernt vom brutalen Death oder Thrash, werden einem um die Ohren geknallert. Das Tempo wird angezogen, aber auch hier bleibt man fernab vom schnellen Doublebass oder Blast, sondern erhöht rein die Geschwindigkeit. Der Song lebt vom Mitgrölrefrain und ist wieder der beste und härteste. Macht aber Laune.

Gegenüber dem Vorgängerdemo hat man sich songwriterisch ein wenig verbessert, aber so richtig umhauen können sie mich immer noch nicht, dafür ist mir das Tempo zu langsam und auch die Songs zu identisch. Grooviger Metal mit Midtempoparts und tiefen Vocals, der überwiegend vom Refrainparts lebt.

Tracks:
1. Visions of bloody masses
2. Mandatory massacre
3. Crawling
4. Blood follows blood

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