Godslave – In hell

http://www.godslave.de

Veröffentlichungstermin: 27.09.2013

Day One / H`art / Digipack / Thrash Metal / Deutschland / 11 Songs / 46:07 min

Gibt es was schöneres! Nach der Arbeit zum Sport und dann nach Hause. Erschöpft feststellen, man muss noch aufräumen, Wäsche machen etc und hat keine Lust. Dann auf den Stapel geschaut und festgestellt, dass man ja neue CD´s bekommen hat. So geschehen am gestrigen Tag. Und dann noch feststellen, dass man die Band am nächsten Samtag (26.10.2013) auf seinem eigenen Konzert hat. Lecker, da geht die Stimmung extrem nach oben. Es ist die Rede von GODSLAVE, dessen Entwicklung ich zugegebener Weise nur am Rande mitbekommen habe. Netterweise hat mir aber die Promotionfirma Gordeon Music Promotion Managment aus Berlin ein paar Infos zukommen lassen. In einer netten Art und Weise. Kurz gefaßt. Seit 2008 sind die Burschen im Rennen und haben sich ganz dem Thrash Metal verschrieben und dem Bier natürlich. Ja, von einer deutschen Combo könnte man eigentlich lupenreinen Teutonen Thrash Metal erwarten, aber weit gefehlt bzw. nur am Rande hörbar. Das Riffing ansich ist den Burschen unheimlich wichtig und so entschloss man sich, in Richtung Amiland zu schielen und verlegte sein Augenmerk in die Bay Area Szene. Die Burschen haben echt was auf dem Kasten und dieses konnten sie auch schon desöfteren live zeigen, u.a. mit Anthrax, Sodom, Evile, Warbringer, Gama Bomb und vielen anderen. Das neue Album dürfe jeden Anhänger von Exodus und Konsorten begeistern. Mit sehr eingängien Riffs teilweise auch Powermetal bzw. Heavymetallastigen Material, tritt man dem geneigten Zuhörer ordentlich in den Arsch. Auch wenn mich nicht alles zu hundertprozent überzeugen kann, muss man sagen, dass das zuhören einfach nur Laune macht und ich tierischen Bock habe, die Band live zu sehen. Das Teil ist hinzu noch sehr gut produziert. Man legt Wert auf treibende Rifs, nicht so sehr auf Melodien, auch wenn diese natürlich vereinzelt vorkommen. Songs wie “In hell” oder “Freedom” machen einfach nur Laune und man hat Bock, durchzudrehen. Überwiegend agiert man im Midtempo und das passt ganz schön. Kein Song ragt heraus, aber es fällt auch kein Song so richtig negativ auf. “INRInc” kommt aber schon aufgrund der langweiligen Riffs und den Leads schon etwas lahm daher. Gut gefallen mir die Heavy Metal Einflüsse, der Thrash steht aber noch in vorderster Front und das ist gut so. Wer auf Bay Area Thrash abfährt, macht mit dem neunem Album, bis auf kleine Abstriche, alles richtig. Das “Röhren” des Vocalisten ist gewohnungsbedürftig, aber dann durchaus passend. Mal sehen, wie das Material live ankommt. Auf Scheibe knallt es durchaus.

gods

Tracks:
1.Here come the crew
2. New blood
3. INRInc.
4. This one step
5. In hell
6. Pain reaction
7. Freedom
8. S.O.S ( Slave our souls)
9. Intermission accomplished (Instrumental)
10.Not saved but avenged
11. I am legion

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One Response to Godslave – In hell

  1. C. S. says:

    Don´t panic, knallt auch live wie Sau! \m/

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