Gravesite – Neverending trail of skulls

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Erscheinungsdatum:01.08.2017

Xtreem Music / CD / Death Metal / Italien / 8 Songs / 36:05 Minutes

Aus Bologna, Italien kommt nicht nur Spaghetti Bolognese ( Oha), sondern auch Gravesite. Der Vierer rund um Irokesenschnittträger Gioele (Haemophagus) lärmt schon seit 2014 zusammen und liefert nun via Xtreem Music ihr zweites Album ab.

Xtreem Music, Death Metal, Mitglieder von Haemophagus, Bandname mit “Grave”. Oh ja, das könnte was für den Papa sein.3/4 der Band war vorher bei Undead Creep. Dann schauen und hören wir mal.
Oh ja, Der Opener nimmt mich definitiv mit auf die Death Metal Reise. Schön fixer old school Death Metal. Sound auf alt getrimmt, obwohl die Produktion hätte besser sein können. Schön fix, Soli, dann Groover, bedrohlicher Doompart mit bösen Vocals , um dann wieder Zunder zu geben. “Neverending Trail of Skulls” wurde zurecht als Opener gewählt.Postmortem Fetal Extrusion geht in die selbe Richtung und “Sewer Freaks” hat alles, was ein geiler Death Metal Song braucht. Schnelle Riffs, Soli,Vorspieler, langsame Erholungsmomente. “Richtig verspielt zeigt man sich bei dem sieben minütigen Stück”Global Disease Madness”. Doomig geht es lo, dann in einem längeren Midtempopart.Nach 2 Minuten setzt der Gesang ein, aber immer noch im Midtempo unterwegs.Schöne langsame Uftata läuft nebenher.
Das Riffing wird langsam variiert und man wartet irgendwie auf dem Vulkanausbruch. Und ja, nach 3:30 geht der Spaß dann richtig los. Es wird Gas gegeben, aber nicht volle Kanne. Man legt mehr Wert auf das dominante Riffing. Irgendwie zieht sich der Song aber sehr und man wird schnell satt. Am Ende wird es dann wieder langsam, aber schön bedrohlich
Das Album macht definitiv Laune, Leider klingt es wie eine Kopie des Debutalbum. Riffs sind auch sehr ähnlich. Wer das Debut nicht kennt, ist klar im Vorteil und unvoreingenommen.
Die alte Schule wird abgegrast und neues Zeug kommt den Italiern nicht auf dem Tisch. Klassischer Death Metal schwedischer, amerikanischer und britischer Natur und hier und da Ausflüge im Crustbereich. Macht Spaß, bietet aber nichts neues. Das hohe Tempo freut mich, allerdings schaffen sie es nicht einen dauerhaften Eindruck zu hinterlassen, wie z.B. Incarceration mit ihrem D-Zug Death Metal. Allerdings bleibt man sich selber treu. Wer das Debut mag, wird “Neverending trail of skulls” ebenfalls mögen, keine Frage. Das Songwriting ist ein wenig interessanter geworden, trotzdem bleibt zu wenig hängen, betrachtet man das Album im Ganzen. Schlecht ist das definitiv nicht, aber der Markt ist mittleweile zu groß geworden.
Old school Deather, die nicht genug bekommen, dürfte es aber egal sein und Spaß daran haben, so wie ich.

Tracks:
1. Neverending Trail of Skulls 04:44
2. Postmortem Fetal Extrusion (Coffin Birth) 03:45
3. Sewer Freaks 03:40
4. Global Disease Madness 06:52
5. Forced to Cannibalism 05:35
6. Atrofied Organs 04:21
7. Town of the Reanimated 03:05
8. Swallowed in Darkness 04:03

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