In shadows and dust – A fleur de Peau

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Erscheinungsjahr: 21.12.2017

Eigenveröffentlichung / CD / Black-Death / Frankreich / 12 Songs / 39:59 Minuten

Die Franzosen sind richtig fleißig, wenn es um Full Length Alben geht. Betrachtet man die Neunziger , muss man sagen, dass man diesen Fleiß nicht jeder französischen Band bescheinigen kann, spielt aber keine Rolle. Diese Band gibt es bereits seit 2014. Vielleicht mag es daran liegen, dass es sich eigentlich um keine Band handelt, sondern um das Ein-Mann Projekt von Stephane One, der ansonsten noch bei Evil One aktiv war,

Nach einer kurzen , windigen und dramatischen Einleitung geht ” A fleur d peua” ins Rennen. Melodisch und verträumt, rein instrumental.
Der Hass geht erst mit “Hate” so richtig los. Voll in die Fresse, bevor man dann die melodische Kelle rausholt und nach melodischen schwedischen Death Metal klingt, sowohl riff- als auch Soundtechnisch.Beim nachfolgenden “Betrayal” geht es nahtlos so weiter. Schnelle Parts werden mit Midtempoparts kombiniert und darauf eben eine Melodie verbraten. Immer wieder werden Zitate aus dem Black Metal verbraten. Der Refrainpart klingt fett, dafür klingen die fixen Drumparts ab und zu etwas hollprig.
Zieht sich durch das ganze Album. Die Uftata Parts sind aber definitiv fett. Hinzu kommt, dass er aggressiv screamt und teilweise eben recht düster klingt. Gefällt mir.

Natürlich hat man bei dem Namen irgendwie eine Parallele zu Kataklysm erwartet, aber davon ist er zum Glück weit entfernt.

Ich finde es sehr geil, wenn auf ein langgezogenes Lead, welches melodisch geprägt ist, geballert wird. Steh ich total drauf,
Irgendwie hört man sich zwar ein wenig satt, allerdings versucht er eben, mit den Midtempos und veränderten Gesang ein wening Abwechslung reinzubringen. Gelingt auch ganz gut, so wie bei “”Falling into shadows”.

So richtig fett wird es bei “Empty Worl”. Vier Beckenschläge und ab dafür. Ab in die Fresse. So muss ein Song beginnen und dann ein Midtempopart mit geiler Melodie und sofort wieder zum Geballerparts und wieder in den Midtempopart! Aber hallo! Laune hoch zehn.

Auch “Storm of Revenge” mit dem “windigen Zwischenintro” gefällt.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt und vieles hat man schon gehört und der gute Stephane wiederholt sich teilweise selber, hat mit “Hate”,”Betrayal”, Storm of Revenge”,”Mind War” und vor allem “Empty World” richtig geile Songs am Start.

Gute Mischung aus melodischen Black und Death Metal. Wenn In Flames wieder in diese Richtung maschieren würden, wäre ich sofort wieder dabei. Die Band , zusammen mit Gates of Ishtar und Necrophobic dürfte als Orientierung dienen.

Tracks:
1. A fleur de peau 02:26
2. Hate 03:30
3. Betrayal 03:52
4. All Is Black 03:34
5. Falling into Shadows 03:04
6. Slay 03:26
7. Take My Soul 03:01
8. Empty World 03:20
9. Storm of Revenge 03:56
10. Mind War 03:33
11. Guillotine 03:21
12. Black Heart 02:56

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