Incited Abomination – Explicit Fantasies – Conjured Abnormalities

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Erscheinungsjahr: 19.05.2017

Eigenproduktion / CD / Brutal Death / Deutschland / 12 Songs / 41:07 Minuten

Die beiden ehemaligen Cyphonism Mitgieder Leon und Torben beschlossen im Jahre 2013 irgendwie ein Projekt zu starten, schrieben einige Songs und nahmen diese 2015 in Form eines Demos auf. Die beiden Wolfsburger machten weiter, nahm 2013 eine Promo auf und dann eben dieses Album.

Info von der Seite:”Gespielt wird eingängiger, sowohl High-Speed als auch Mid-Tempo Death Metal, welcher definitv auf den Livegebrauch ausgerichtet ist. Nichts kompliziertes, nichts unnötiges”. So. Auf dem Punkt gebracht.

Das ist sich um eine Eigenproduktion handelt, hört man gut heraus,die Produktion ist aber okay.

Brutal Death Metal wird ja heute kaum noch zelebriert. Die meisten bewegen sich ja im Slambereich. INCITED ABOMINATION geben ordentlich Gas. Der Opener “Intenstinal Malrotation” und der Nachfolger inklusive Sample fliegt so an mir vorbei, aber die nächsten beiden Songs ” Hangman Blues” und “Hydrocephalus” nehmen mich mit auf die Reise, denn hier wird einen alles geboten. Geballer und Midtempo mit anspruchsvollen Riffs. Vor allem kommen in beiden Songs melodische Riffs zur Geltung, die sitzen. Fett. Allerdings muss man sagen, das”Hydrocepahlus” nach 2 Minuten abrupt beendet wird. Schon schade, denn der Song hat es in sich, besonders eben das melodische Riff.
“The crying Game” kommt dann schleppend und stampfend daher und spricht eben die Slamfreunde an oder die Dying Fetus Fans, denn das Tempo wird auch erhöht. Klingt aber recht verwirrend.
“Necrophillic Polyamory” ist dann endlich ein richtiger Ballersong. Hier gibt es 100 Sekunden ordentlich was ins Gesicht. Yupp, mit tiefen Growls, der teilweise gedoppelt wird und auch Squeals.
“Amelia” kommt schon fast punkig daher und klingt irgendwie anders, aber geil. Klingt wie ein Cover. Weiß ich aber nicht, da ich keine Infos habe, aber da gehe ich ganz stark von aus. Klingt derbe schön.

So zieht man sich durch 12 Songs. Da ich ein Liebhaber des brutalen Death Metal, gerade der amerikanischer Natur, bin, sagt es dem Papa natürlich zu. Allerdings muss man sagen, dass man am Songwriting noch ein wenig tüfteln muss, sofern man ganz oben mithalten möchte. Für ein Debüt aber absolut in Ordnung. Natürlich dürfen Samples nicht fehlen, ist klar.

Tracks:

1. Intestinal Malrotation 04:29
2. Skullfuck 04:44
3. Hangman’s Blues 02:53
4. Hydrocephalus 01:59
5. The Crying Game 04:11
6. Necrophilic Polyamory 01:43
7. Amelia
8. Lissencephaly 03:33
9. Craniopagus Parasiticus 04:48
10. Hanged and Disemboweled 02:59
11. Pectus Excavatum 03:31
12. Manipulatory Haematospermia 03:45

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