Johansson & Speckmann – From the mouth of madness

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Erscheinungsdatum: 30.03.2018

Soulseller Records / CD / Death Metal / Schweden-USA / 9 Songs / 31:30 Min

Die beiden Szenehelden Johansson und Speckmann braucht man nun wirklich keinen mehr vorstellen, sofern man nur ein bisschen was für Death Metal übrig hat. Es seien nur die Hauptbands Paganizer und Master genannt. Beide sind absolute Death Metal Lunatics und durch die digitale Vernetzung war es quasi nur eine Frage der Zeit, dass die beiden mal zusammenarbeiten würden, klare Geschichte.
Die beiden Protagonisten zocken aber nicht zum ersten Mal zusammen, sondern sind nun zum vierten Male am Start.Mit dabei sind noch Drummer Brynjar Helgetun, der sich ebenfalls um das mischen und mastern gekümmert hat und Gitarrist Kyle Lynghaug. Das Cover ist von Roberto Toderico, nur am Rande.

“The Demin Night” fängt ganz schleppend an, kommt dann mit einem typischen Speckmann “Uargh” daher und nimmt Tempo auf, wechselt dann in einen Uftata und später in ein Soli, um dann wieder im Midtempouftata Gas zu geben. Ist eben old school Death Metal. Für Junkies , wie für mich natürlich genau das richtige, denn ein Uftata Drumpart kann ich immer hören. Hinzu kommt feines Riffing.

“Atmosphärischer Cleanpart” und flüsterndes Gelächter , so geht es bei “Is this just virtual?” los. Soli und dann Slow Motion Death Metal Elemente . So schleppt der Song vor sich. Rasselnde Doubebass ergänzt das dominante Riff. Hinzu kommt wieder das Anfangsriff mit Sprechgesang drauf. Sehr langsam und drückend, zum Teil schön atmosphärisch. Tempo wird hier aber nicht aufgenommen.

“Remove the creep” fängt auch mit einem Kopfnickermidtempopart an. Ein Riff, welches sitzt, man aber schon gefühlt 100 mal gehört. Danach geht es in einen typischen Johanssonen Schwedenparts. Jawoll, stehe ich drauf.natürlich gepaart mit einem Uftatapart.Kurzer Wechsel und wieder Schwedenpart. Schön, das mag ich, keine Frage. Außerdem schleppt man sich ordentlich durch den Song.

So arbeitet man sich durch 31 Minuten und Death Metal Fans werden ihren Spaß haben, definitiv. Allerdings fehlen auch die Überraschungselemente oder so ein bis zwei richtige Highlights. Man hat das Gefühl, alles schon mehrfach gehört zu haben. Hat man wahrscheinlich auch.

Hier und da klingt man dann richtig fett, so wie bei “Condemned” . Der Vorspieler und dann Speckmann mit dem langgezogenen Argh, das macht schon absoluten Spaß. Das folgende Soli und der Midtempopart schocken auch.

Das Album ist wirklich gut und dürften Neueinsteiger absolut begeistern. Für alte Hasen wie mich fehlt irgendwas. Das macht die Songs nicht schlecht, aber irgendwie erwartet man von den beiden ja ein Mörderalbum. Vielleicht erwartet man auch zu viel. Feststellen muss man, dass das Riffing von Rogga und der Gesang von Paule absolut zusammen passen. Ein Album , welches definitiv gut ist, einen aber nicht in Höhenflüge versetzt. Anchecken lohnt sich aber definitiv, keine Frage.

1. The Demons Night 03:56
2. Is This Just Virtual? 03:39
3. Remove the Creep 03:29
4. Condemned 03:19
5. Why Fear 03:29
6. Heal the Strain 03:35
7. The Heathen of the Night 03:15
8. The Fallen Angel 03:15
9. Kill and Kill 03:33

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