Kalopsia – Angelplague

Kalopsia – Angelplague

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Erscheinungsjahr: 19.05.2017

Horror Pain Gore Death Produtions / CD / Death Metal / USA / 8 Songs / 37:05

Seit 1999 sind die Freaks aus New Jersey, USA, schon dabei und irgendwie hat man sie hierzulande nicht so richtig wahr genommen. Klaro, den Namen hat man schon mal gehört, doch es kann auch Kalepsia oder so gewesen sein, klingt ja sehr ähnlich alles. Dabei liefern die Burschen nun schon ihr drittes Album ab und dieses fällt natürlich genau in Papas Marschrichtung, denn die Jungens bieten 1A Death Metal. Herrlich.
Die Herkunft ist kaum zu verbergen und zu leugnen, warum auch. Gleich beim Opener hört man, dass sie mit dem amerikanischen Death Metal aufgewachsen sind und sie ihn sehr verehren. So spielt man rifftechnisch typisch amerikanisch und man gibt ordentlich Gas. Wen wundert es, wenn die Mitglieder schon bei Bands wie Ruinous, Funebrarum, Deteriorot, Abacinate, Dysentery aktiv waren und die Burschen schon die Bühnen mit Suffocation, Internal Bleeding, Funerus oder Dehumanized zerstört haben,
Der Drummer gibt ordentlich Zunder von hinten und die Restfraktion folgt höfflich. Hinzu kommt ein doppelter Gesang, Growls und Screams. Dabei geht man recht abwechslungsreich zu Werke. Während der Opener auf Vernichtungstour ist, groovt man sich bei “Christened upon the slab” und “Npt peace but Pestilcence” ordentlich durch die Botanik. Der Knaller ist aber das 6:38 Minuten Stück:”Scorched earth and blackened skies. Hier trifft amerikanische Brutalität auf schwedische Melodie, natürlich alles im Namen des Death Metals. Gegroovt wird nebenbei auch noch und hervorragende Riffs und Tempiwechsel sorgen für eine absolut geile Atmosphäre.
“Source of evil” macht wieder alles kaputt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Besonders das Drumming gefällt mir hier. Die durchrasselende Doublebass,argh und am Ende wird gegroovt was das Zeug hält.
Irgendwie bedauere ich, dass ich die Band nicht mit bekommen haben, denn die Burschen spielen meines Erachtens ganz groß auf. Gefangene werden hier nicht gemacht.
Herrlicher Death Metal, welcher in allen Bereichen überzeugen kann. Melodische Leads, Solis, Dissonanzen, Grooves, Ballerparts, doppelter Gesang. Alles am Start und gut kombiniert. Mit 37:05 Minuten hat man auch die richtige Länge für ein Death Metal Album. Lecker, denn trotz des ganzen Geholze, auf welches ich ja stehe, kommt keine Langeweile auf, denn sie haben genügend Tempiwechsel und Abwechslung am Start. Amerikanischer Death Metal trifft auf skandinavische Melodien und Breakdowns aus New Jersey. Die Vocals sind auch erste Sahne und der Sound schön aggressiv, brutal und drückend. I love it.

Tracks:
1. Destined to Return 04:23
2. As the Serpent Devours 04:42
3. Christened upon the Slab 03:53
4. Not Peace but Pestilence 03:24
5. Scorched Earth and Blackened Skies 06:38
6. Source of My Evil 04:46
7. Surge of Terror 05:18
8. Bitter Sacraments 04:01

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