Lifeless – The Occult Mastery

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Erscheinungsjahr: 07.07.2017 / 11.08.2017

FDA Records / CD – LP / Death Metal / Deutschland / 9 Songs / 37:24 Minuten

Der gute, alte Schweden Death Metal nimmt kein Ende und mir ist es scheiß egal, ob Leute hier wieder von einen Ausverkauf oder Nachahmungsmörder sprechen, sofern das Resultat, was man zu hören bekommt, einen umhaut und knallt. Soviel vorweg.

LIFELESS aus Dortmund sind ja bereits seit 2004 dabei und dürfte mittlerweile jeden ein Begriff, der sich mit Death Metal aus Deutschland und vor allem oder im allgemeinen auskennt. Die Burschen reißen die Bühne ab und dieses konnten sie auch schon in meinem wunderschönen Ostfriesland beweisen.
Marc von Non Devine hat Sascha von Suffocated Art waren von Anfang an dabei. Mittlerweile besteht das Quartett zu 3/4 aus Suffocated Art Leuten.Die Solinger haben aber seit 2005 nichts mehr herausgebracht, von daher passt es zeitlich, musikalisch so wie so.

Das dritte Album der DAB Bier Fraktion liegt mir nun also auf dem Tisch und wieder einmal wird das Teil bei FDA Records erscheinen. Passt ja.Death Metal, Death Metal, Death Metal und hatte ich Death Metal schon erwähnt. Ganz die alte Schule. Dortmund scheint eine Kleinstadt in Schweden zu sein. Eine Hommage an Bands wie Entombed und Dismember und mal ehrlich, toppen kann man die eh nicht, aber man kann ihnen diese Ehrerbietung erweisen, die sich auch verdient haben.
Auf dem dritten Alben zeigen sich LIFELESS so stark wie noch nie. Der typische schwedische Gitarrensound, geile Riffs, passende Drums und fette Vocals. Gute Basslinien. Was willste mehr, frage ich euch. Und wie bei den den großen Schweden legen auch Lifeless trotz vielen Tempoparts vWert auf Atmosphäre, die überwiegend auf melodischer Art vorgetragen werden.

Nach dem Intro legt der Song ” The Occult mastery” die Messlatte für das ganze Album vor, welches man in einem Guss hören kann, zwischen durch zur Abwechslung noch mit einem kleinen Intro ( “Interlude Dystopia”) aufwartet und mit “Throes of Dawn” einen klassischen Rausschmeißer hat. Diese Vorspieler bei einem Song. Ich liebe es und dann der Übergang zum Ballerpart. Melodische Leads mit Gehölze rüber, um das mal mit den Worten einen Nichtmusiker zu sagen. Mittendrin dann einen Sprachansage oben drauf. Auch nicht neu, aber passend und eine gute Abwechslung.

Um nicht als reine Kopie durchgehen zu müssen, mischen die Burschen immer wieder Zitate aus dem Black Metal mit ein. Passt herrlich ins Gesamtkonzept und nimmt zum Glück nicht Überhand. Lecker Ding.

Fazit:
Lifeless können auf ihren dritten Album beweisen, dass es auch in Deutschland eine starke Death Metal Szene gibt. Die Burschen lassen den guten alten schwedischen Death Metal mit dem typischen Sound und der ganz speziellen Atmosphäre wieder auferleben und bieten alles das, was man von einen guten Death Metal Album erwartet.
Besonders “Progenies of a cursed seed” hat es mir angetan. Ein Nackenbrecher. Geile Riffs, geile Vox und eine geile Atmosphäre. Ein gutes Death Metal Album mit geiler Produktion und richtig coolem Cover, welches vom Gitarrist und Sänger Marc selber stammt

Track:
1. Prelude Kali Yuga
2. The Occult Mastery
3. Progenies of a Cursed Seed
4. From Chaos Our Order Shall Rise
5. Delusions of Grandeur
6. Rites of Desolation
7. Interlude Dystopia
8. Insanity Reigns
9. Throes of Dawn

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