Magenta Harvest – and then came the dust

https://www.magentaharvest.com/

Erscheinungsdatum:01.09.2017

Apostasy Records / CD / Death Metal / Finnland / 9 Songs / 52:14 Min

Seit 2005 sind diese Finnen bereits unterwegs, waren mir bis dato aber nicht bekannt. 2 Demos und 1 Full Length kamen so zustande. Tomasz von Apostasy Records wurde auf sie aufmerksam und veröffentlicht nun das zweite Album. Das Line-Up sollte man sich durchaus mal reinziehen, denn Unbekannte sind hier nicht am Start.Besonders Sänger Matthias ist sehr aktiv (Argent Void, Chthonian, Decomposter, Degenerate, Finntroll, Observant, The Iniquity Descent, ex-Carnaticum, ex-Twilight Moon).

Oh, ein 8 Minuten Song als Opener. Nicht meine Baustelle, aber wir sind natürlich alles für offen. Kurze Einleitung und dann schnelles Riff und schneller Part, bevor man dann in einen melodischen Part überwechselt, der mit schöner, schneller Doublebass begleitet wird. Kommt gut, erinnert an die gute, alte Göteborg Zeit. Dann wechselt man die Geschwindigkeit und geht in ein kleinen Schrittpart, gepaart mit symphonsschen Klängen. Danach gibt es schön auf die Glocke mit fetten Screams drauf und dann wieder dieser Schrittpart mit symphonischen Klängen und auch einer Melodie. Danach wieder der melodische Part, bevor man dann in einen groovigen Part mit
symphonischen Hintergrundklängen agiert. Die Vocals sind schön tief aggressiv und gehen ab. Der Song ist ganz schön beladen und so manch andere Band hatten aus diesen Quell an Ideen 2 Songs fabriziert, so aber nicht Magenta Harvest. Klingt richtig geil.

“The murderous Breed” schlägt quasi in die selbe Kerbe. Fixer Part, kurzes Midtempo und dann Melodie mit schneller Uftata. Kommt sehr fett und vor allem abwechslungsreich . Und im Hintergrund immer diese symphonischen Spielereien, die mich ansonsten stören, sofern zu sehr im Vordergrund stehen. So aber nicht bei “Magenta Harvest”. Die Stimme gibt einen dann positiv den Rest. Hier wird ein Sprechgesang mit eingebaut. Kommt auch nicht schlecht.

“When your worlds turns to glass” kommt schleppend aus den Boxen gekrochen und die geilen Screamvocal klingen sehr bedrohlich. Langsam geht es weiter und dann gibt es
aber auch was auf die Glocke. Sehr geil aufgebaut, da dieses absolut aggressiv klingt, obwohl sie gar nicht so schnell spielen.

Und so geht es weiter. 52 Minuten insgesamt. Am Ende gibt es dann wieder eine Huldigung an mich “The Pane of Eden), hehe.
Vorher sind aber absolut geile Melodien zu hören, wie z.B. bei “An Abode of ashes”. Welch geiler Anfang, unbedingt anchecken.

….And the cam the Dust ist ein wirklich interessantes und geiles melodisches Death Metal Album geworden. Selbst die symphonischen Parts stören mich nicht, zu mindestens überwiegend nicht. Die Leadgitarren sind sehr geil. Hinzu kommt, dass die Burschen sich dezent hier und da Zitate aus dem schwedischen Black Metal verwenden. Diese passen hervorragend und erhöht das Hörvergnügen. Nicht alles vernichtet einen, aber überwiegend knallt das Album durch. Eines der besten melodischen Death Metal Album, welches ich in letzter Zeit gehört habe, da der Aggressionspart schön hochgehalten wird, jede Menge Abwechslung vorhanden ist ( wie z.B. die mitteralterlichen Klänge bei “The Search for the higher water” und dann der Ballerpart danach) und das Songwriting einfach Hand und Fuß hat.

Track:
1. Flock of Reckoning 08:17
2. The Murderous Breed 05:27
3. When Your World Turns to Glass 05:46
4. An Abode of Ashes 05:14
5. The Search for the Higher Water 05:40
6. Signs of Death 04:27
7. …and Then Came the Dust 07:13
8. A Terminal Hymn to Cold 05:13
9. The Pane of Eden 04:57

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