Massive Assault – Mortar

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Erscheinungsdatum: 19.01.2018

F.D.A Records / CD – LP / Death Metal / Niederlande / 9 Songs / 34:53 Minuten

Da sind sie wieder, die Tulpenschlächter und Hochsympathen. MASSIVE ASSAULT ist eine alte Death Metal aus der Niederländer, die jetzt zum dritten Male Angriff auf unsere Nackenmuskulatur nehmen. 3/4 der Besatzung hat vor kurzem ebenfalls noch bei Noisejob Sledgehammer gespielt und bewiesen, dass sie es musikalisch echt drauf haben. Für das Schreiben von neuen Songs für Massive Assault blieben Fredde, Carl, Joost und Drummer Gideon ( Cerebral Tumour) aber noch genügend Zeit. Der Death Metal Pfad, der seid 2001 gnadenlos von Ihnen eingeschlagen wurde, wird erbarmungslos fortgesetzt.Amen!

Gleich der Opener “World Funeral” zieht nicht irgendwie an mir vorbei. Das old school Riffing und auch auch das enstprechende Drumming dazu kann mich schon ordentlich fesseln. Kein schlechter Song, definitiv.Am Anfang schleppend und an Bolt Thrower erinnernd. Tempowechsel und Soli dabei. Schönes treibendes Riffung und Growls und teilweise Screams. “The wold is dead” So sieht es aus.

Freudig höre ich mir “Cause/Effect” an und werde entschädigt. Eine schöner, old school Death Metal Song mit Uftata Parts und Steigerungen. Sehr schön.Das Tempo wird angezogen und ein feines Soli wird präsentiert. Jawoll, So muss das sein.

Zum Glück zieht sich dieses über das ganze Album. Das Quartett kommt trotz eng gesteckten Rahmen sehr abwechslungsreich herüber,was am Drummer und seiner Spielweise liegen mag.

Mitten drin erwartet euch mit “Original Sin” ein Instrumental Stück, welches sie sicherlich auch live spielen werden, damit Carl wieder Bier trinken gehen kann.

Mit “Empty Shell” geht es dann rasant weiter. Kurzer Vorspieler und schnelles Bangtempo. Dann wieder Midtempo mit geilem Riffing versehen und Mitgröhlpart. Tempoverschärfung und wieder runter vom Gas. Typische Uftata Parts sind auch enthalten und sogar ne fette Melodie. Geiler Song. Mein Favourit auf diesem Album.

Die typischen Death Metal lastigen Uftata Parts bekommt man dann überwiegend bei “Anger Overdrive” zu hören. Gepaart mit einer schleppend Melodie und abwechselnden Gesang im Refainpart. Aber ein eher mittelmäßiger Song.

“Frozen Hell” dagegen kann mich schon mehr überzeugen. Schön schleppend geht man zu Werke und baut den Song so richtig schön auf, um dann mit einen Uftata Midtempopart fortzusetzen. Schwedisches Riffing folgt. Uftata und ab dafür. Jawoll.

“Deranged Humanity” ist ein geiler Rauswerfer. Sehr einfallsreich, besonders der Anfang mit den Stops und Basssoli. Kommt sehr geil. Das Riffing ist sehr stark. Hier hört man so richtig die Liebe zum D-Beat/Crust heraus. Fein!

Massive Assault bleiben ihrer Linie treu und zelebrieren das, was sie selber hören und lieben. Eine Mischung aus niederländischen, britischen und schwedischen Death Metal, D-Beat/crust und Hardcore, wobei der Death Metal Anteil definitiv überwiegt. Noch a Liedje! Nach 35 Minuten ist Schluß und man sollte die Repeattaste drücken!

Tracks:
1. World Funeral 03:53
2. Cause / Effect 04:07
3. Suffer in Terror 04:09
4. Extinction 01:59
5. Original Sin 04:05 instrumental
6. Empty Shell 03:30
7. Anger Overdrive 03:49
8. Frozen Hell 04:45
9. Deranged Humanity 04:36

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