Misanthrope Monarchy – Regress to the saturnine Chapter

https://www.facebook.com/misanthropemonarchband

Erscheinungsjahr:07.07.2017

Eigenproduktion / CD / Death-Thrash / Deutschland / 11 Songs / 35:28 Minuten

Der Christoph lässt das growlen nicht, so könnte man es sein, auch wenn der Bursche erste seit 2016 dabei.Aber von Anfang an. 2014 überlegt sich Kristian ein Projekt zu starten und immer mehr entwickelt sich dieses. Oberhausen ist der Firmensitz. Mittlerweile ist es eine richtige Band, eine EP 2014 und eineingle im Jahre 2015 kamen heraus und nun das Debut. Neben dem Max von Agamendon konnte er auch den Christoph für sich gewinnen, der ansonsten bei den bekannten Combos Grind Inc. und Resurrected rumgrowlt. Unterstütz werden die Jungens übrigens von der Wacken Foundation!

Interessant ist noch die Vorgeschichte. Die EP hat Mike Smith von Suffocation eingetrommelt. Hört man auch nicht jeden Tag, hat natürlich mit diesem Material nichts zu tun, dass ist klar.Wollte ich nur mal erwähnt haben.

“Towards the Utopian Kingdom of fire” ist die Einleitung, die genau diesen Weg bedrohlich einklingen lässt. “Usurping the Throne” kommt mit einen schön, thrashigen Riff daher und geht auf Vollgas. Schönes Ding, bevor man das Tempo mal kurz rausnimmt, langsamer wird, wieder Fahrt aufnimmt und ein geiles Soli drauf geballert wird. Sehr verspielt, aber passend, definitiv. Das Anfangsriff zieht sich durch den ganzen Song und macht Laune und wird von den aggressiven Vocals unterstützt.

Der dreiminütige Brecher “Crushing the Unbeliever kommt sowohl groovig als auch aggressive aus den Boxen geknattert, wieder mit einem verspielten Soli und zeigt den Weg, den der Kristian mit seine Combo gehen möchte. Technisch hochwertige Mischung aus Death und Thrash Metal, wobei sich die thrashigen Elemente auf die Gitarrenparts beziehen und der Death Metal vom Drummer vorgetragen wird und von den Vocals. Die Mischung macht es eben aus und diese ist überwiegend ganz geil.

Immer wieder bieten die Burschen auch sehr dunkle Elemente, überwiegend bei der Gitarenfraktion und diese kommt sehr fett darüber, da alles sehr eigenständig und durchdacht klingt. Hatte man bei der EP noch den Mike Smith von Suffocation am Start, bedient man sich nun den Sami von Kreator, allerdings nur als Gastmusiker. Scheint jemand einen guten Draht zu anderen Musikern zu haben, hehe. Die Unterstützung braucht man definitiv nicht, stört natürlich auch keinen und schaden kann es auch nicht.

Das ganze Material ist sehr aggressiv und das Tempo wird hoch gehalten. Immer wieder baut man ruhige, dann schon beinahe atmosphärische Parts mit ein, so wie bei “The Brotherhood of Destruction”.

Ja, schockt alles. Aggressiver Death Metal, intensiver Thrash und atmosphärische Black Metal Elemente treffen aufeinander und werden gut kombiniert. Die Burschen sind absolut fit an ihren Instrumenten und sind hier und da mir mal zu verspielt, sind absolut extrem, bieten aber immer wieder Parts zum Luft holen, so wie das atmosphärische und schleppende Stück:”Dispelled”. Trotzdem klingt der Song sehr aggressiv, da er auch noch Fahrt aufnimmt. Fettes Teil.

De achte von 11 Songs bietet dann noch mal Entspannung. 150 Sekunden Ruhe. Ein schon beinhahe romantisches Instrumentalstück, bevor dann mit “The Omega Embrace” wieder Vollgas gibt. “Trail of the Heretic” und “Cosmic Maze” beenden dann den eigenständigen Spaß und der Gang zur Repeattaste fällt einem nicht Spaß.

Ein Debütwerk, welches es absolut in sich hat, definitiv. Hier und da ist mir das denn spielerisch zu überladen, zu blackig, ist mein subjektives Empfinden. Aber das ist nur eine Minikritik. Die Burschen wissen absolut, was sie machen.

So muss schwarz angehauchter Death/Thrash heutzutage klingen. Gute Kombination, die absolut Laune bereitet.

Hier kann man mal reinhören: https://www.youtube.com/watch?time_continue=23&v=6CJvOCL7t-8

Tracks:
1. Towards the Utopian Kingdom of Fire 00:45
2. Usurping the Throne 03:21
3. Chrushing the Unbeliever 03:12
4. The Brotherhood of Destruction 03:50
5. Dispelled 03:35
6. Regress to the Saturnine Chapter 03:22
7. Father Sin and the Hollow Spirit 02:43
8. Black Sirens Lurking 02:31
9. The Omega Embrace 03:15
10. Trail of the Heretic (Maleficium) 03:25
11. Cosmic Maze 05:29

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