Necrovouros – Plains of Decay

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Erscheinungsdatum: 29.09.2017

Dark Descent Records / CD / Death Metal / 10 songs / 43:24 Minuten

Die Jungs aus der Stadt der Eulen, also aus Athen, zocken mittlerweile auch schon seit 2005 zusammen. Das griechische Trio rund um dem sehr beschäftigten Drummer Shit Eater (Burial Hordes, Chainsaw, Heretic Cult Redeemer, Pile of Excrements, Sacral Rage, Acrimonious (live), Necrochakal (live), ex-Coprovomit, ex-Necrosis, ex-Overcast, ex-Sigillum Maleficae, ex-Stagnate, ex-Straighthate, ex-Cthonic Aura, ex-More of Myself to Kill, ex-Iniquity, Atomic Breath, Dead Beat, ΠΑΡΟΞΥΣΜΟΣ, Χαοτικό Τέλος (Chaotic End), Χωρίς Οίκτο, ex-Convixion, ex-Embrace of Thorns, ex-Obduktion, ex-Resurgency, ex-Revenge, ex-Saboter, ex-Mentally Defiled (live) ) haben auch schon
so einige Spilt`s , EP`s und Demos heraus, aber erst ein Full Length namens Funeral for the sane aus dem Jahre 2011. Keine 6 Jahre später folgt das Album Nummer 2, via Dark Descent Records.

Die Griechen sind tief im Underground verwurzelt und dass ich so etwas liebe und schätze, ist ja bekannt, sofern man mich hier ein wenig verfolgt. Wenn dann noch geile Mucke herausspringt, dann ist die Welt für mich mehr in Ordnung. Schauen und hören wir man.

“The Sun Has Risen in a Land I No Longer See” sagt alles aus, begeistert mich und nach 3:23 Minuten möchte ich sofort die Repeataste drücken, ohne die anderen Songs gehört zu haben. Freunde der alten Schule werden es nachvollziehen kann. Kurzes Gitarrenintermezzo mit Sprechgesang drauf, dann Vorspieler und dann ab die Luzi. Fettes Riffing, schneller Part, der in fixen Uftata Part wechselt und sofort zu überzeugen weiß und Laune macht, sofern man auf den alten schwedischen Death Metal abfährt. Schön nach vorne preschend mit fettem Riffing und natürlich old school Sound versehen. Dann ein fettes Soli drauf, bevor man die Schwedenkelle wieder raus und dann in
einen langsamen, atmosphärischen Part mit Soli/Melodie wechselt. Argh, fett ohne Ende und der Papa ist begeistert. Natürlich wird am Ende hin noch einmal Gas aufgenommen, keine Frage. Megageiler Song.

“Cherist the sepulture” kommt nicht ganz an die Klasse des Openers heran, wie auch kein anderer Song auf diesem Album. Hier wird auch mehr Wert auf schleppende und bedrohliche Klänge genommen, natürlich mit Temposteigerungen. Aber auch hier können die Griechen mit geilen Riffs und Songwriting überzeugen.

Klaro, auch NECROVOUROS erfinden den old school Death Metal nicht neu, aber betrachtet man die Fülle der Bands und Alben, die mittlerweile in den letzten Jahren herausgekommen sind, muss man der Band ein absolutes Händchen für eine geile Auslegung dieser Richtung bescheinigen.

Immer wieder hauen sie fette Riffs ( wie z.B. bei Eternal Soulmates ) heraus und überzeugen mit recht finsteren Parts oder morbidklingenden Leads. Lecker.
Der Sound ist natürlich absolut heruntergestimmt und drückt ohne Ende und dann immer wieder diese eingestreuten Solis zu rechten Zeit. Ansonsten hält man das Tempo schön hoch, variiert aber sehr oft.
Trotz des eingezwängten Korsos bewegen sich die Burschen frei und überraschenderweise sehr erfrsischend, was leider so einigen Combos in diesem Bereich fehlt.
Schon alleine der verträumte Cleangitarrenanfng von “Faces of Addiction” klingt so herrlich bedrohlich, bevor man dann groovend und drückend einsteigt. Uftatapart und ab dafür. Jawoll.

Also, ich muss zugeben, ich bin überrascht und durchaus begeistert. Ich hätte auf jeden Fall getippt, die Burschen stammen aus Schweden. Wir haben jetzt den 20.09 und für mich definitiv ein Jahreshighlight. Hoffen wir mal, dass wir nicht wieder 6 Jahre warten müssen.

Tracks:
1. The Sun Has Risen in a Land I No Longer See 03:23
2. Cherish the Sepulture 03:33
3. Eternal Soulmates 06:09
4. Plains of Decay 02:54
5. Psychedelic Tribe of Doom 05:31
6. Faces of Addiction 04:42
7. Red Moon Rabies 00:59
8. Misery Loves Dead Company 04:21
9. Lost in a Burning Charnel Ground 05:32
10. The Noose Tightens 06:20

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