Nordfrost – Ad Infinitum

https://www.facebook.com/nordfrostmetal

Erscheinungsjahr: 01.02.2018

Ewiges Eis Records / CD /Black Metal / Deutschland / 5 songs / 19:52 Minuten

Passend zur Jahreszeit und der Winterolympiade in Korea kommt mir ein Cover des koreanischen Künstler Vhan entgegen. Seine Dienste wurden von der 4 köpfigen deutschen Band “Nordfrost” in Anspruch genommen. Die Saarländer sind seit 2009 unterwegs. Nach 3 Demos und einer Split mit Pure Scorn kam 2015 das Debut auf dem Markt namens Naturgewalt und auch noch eine Compilation. 2017 kam ein neuer Basser und Gitarrist dazu. Als wird es Zeit für neues Material und einen Deal mit Ewiges Eis Records.

Label und Bandnamen lassen darauf schließen, wohon die Reise geht. Natürlich Black Metal.

20 Minuten purer Hass. Mit “Initium” geht es los.Alles ist aus der Asche entstanden und alles wird in der Asche enden. Keine Religion, Keine Menschheit.So das Motto der Band und so auch die Musik.

Black Metal ist und bleibt für mich eine Baustelle, auf der ich mich sehr unsicher bewege und auf der ich mich nicht unbedingt wohl fühle, obwohl es auch dort gut gesicherte gibt, keine Frage, um mal im Fachjargon zu bleiben.

Das Quartett bewegt sich im True Black Metal Bereich,allerdings klingen sie sehr melodisch und gehen daher vielleicht doch eher eigene Wege. Die Unendlichkeit der Seele und die Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz wird schön zelebriert und musikalisch wieder gegeben. Klingt alles ein wenig Paganlastig und somit für mich auch ein wenig interessanter, als diese 08/15 “Ich bin sowas von böse” Black Metal Combos mit ihren Schredderriffs. Klingt interessant, abwechslungsreich und druckvoll, denn die Produktion ist wirklich absolut brauchbar.
“Born der Verhemenz” zerstört so einiges , dagegen fungiert “Ordnung des Seins” ganz anders. Atmosphärisch, düster und zermürbend. Clean Vocals inklusive. Akkustik Part und dann ab dafür. Zerstören bis der Notarzt kommt.
Die Instrumentenfraktion hat echt was auf den Kasten und geht durchdacht zu Werke, fern ab vom langweiligen 08/15 Black Metal. Durchaus interessant, aber immer noch nicht mein “Cup of tea”.
Trotzdem muss ich sagen, das diese 20 Minuten mich durchaus mitgenommen haben und die Frage aufwirft:”Was kommt nach dem Tod”? Erfahren wird man es wohl nie, zu mindestens nicht bewusst. Hauptsache, man trifft Lemmy und trinkt einen mit ihm, nur am Rande. Hat mit der Musik von Nordfrost nichts zu tun.
Ich muss sagen, dass ich durchaus angetan bin von dieser EP, besonders im Bezug auf die Spiritualität.

Tracks:
1. Initium
2. Asche
3. Born der Verhemenz
4. Ordnung des Seins
5. Finitum

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