Obscure Infinity – Dawn of Winter

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Erscheinungsjahr:24.03.2017

F.D.A.Records / CD / Death Metal / Deutschland / 11 Songs / 46:13 Minuten

Geil, neues Material von Obscure Infnity. Nein, leider nicht, aber für Fans dieser Band sicherlich interessante Ware, denn das Original, welches im Jahre 2010 erschienen ist via Obscure Domain Production ( der Hacker von Unholy Terror ), dürfte mittlerweile längst ausverkauft sein. Ich bin zum Glück im Besitz dieses Originals. Ja, 2017 wird also Album Nummer eins der geilen Combo aus Westerwald, die sich übrigens nach einen Song von Grave benannt haben und seit 2007 den deutschen
Underground beackern, erneut veröffentlicht. Mittlerweile ist man bei F.D.A.Records gelandet und da das Album schon 10 Jahre auf dem Buckel hat, macht es durchaus Sinn. Während andere Bands Livemitschnitte, Livesongs, Remixen,Remastern oder Bonustracks hinzufügen, bleiben die Burschen bei den Gedanken des reinen Purismus. Die 11 Songs in gleicher Qualität und basta. Zum Glück klangen sie damals schon gut, hehe, da braucht man auch nichts verändern.

Und so werde ich auch beim Purismus bleiben und veröffentliche beim Review vom 03.11.2010 erneut. Meine Meinung hat sich nicht verändert. Für einen faulen Hund ist so etwas eine Goldgrube, hehe.

Originaltext:”Die Band wurde im Jahre 2007 gegründet und von Anfang an war klar, dass moderne Elemente keinen Platz bei “Obscure Infinity” haben werden. Tja und dieses Vorhaben haben sie auch in die Tat umgesetzt. Die Burschen sind so etwas von verdammt old school, da könnte Johannes Hästers an den Drums sitzen. Leider liegen mir keine Songtitel vor und ich habe sie auch nicht rausbekommen. Okay, hätte Hacki anschreiben können, aber soviel Zeit haben wir ja auch nicht.Wie gesagt, hier herrscht Gevatter Old School. Teilweise stampfige Parts, wie Bands der frühen Schweden-Ära, sprich “Unleashed”,”Grave” oder “Dismember”, dann wieder amerikanisch wie die Helden von “Death” oder auch “Autopsy” und dann hat man auch noch den guten alten van Drunen mit seiner Combo Asphyx gehört. Dies klingt jetzt nach reinen Abklatsch, aber weit gefehlt. Natürlich kommen eine die Parts ein wenig bekannt vor, aber da man auch thrashige und schwarzmetallische Riffs verwendet,wurde ein eigener Stil erschaffen, auch wenn der überwiegende Teil natürlich old-school Death Metal ist. Die Scheibe verbreitet eine absolut düstere Stimmung und das Feeling der alten Bands kommt definitiv zum tragen.Der Einsatz von Akkustikgitarren macht das ganze noch bedrohlicher. Scheiße,ist das geil. Muss ich unbedingt mal live sehen. Einflüsse von Benediction und Celtic Frost sind auch zu spüren und zu hören.Die Melodien knallen ohne Ende und sitzen. Vielleicht sind die Songs für den Death Metal ein wenig zu lang, aber das spielt definitiv nur eine untergeordnete Rolle. Soviel alte Schule aus deutschen Lande hat ich nicht erwartet.”

Die Weiterentwicklung dürfte jedem bekannt sein, der sich mit Death Metal ein wenig beschäftigt. Ich bin gespannt auf Album Nummer vier der Burschen und freue mich jetzt schon und bis dahin höre ich mich noch Brecher wie “Sacrifical Ritual”, “Morbid Ways of God” oder “Incinerator” an.

Tracks:
1. Intro – Summoning of the Ancient Ones 01:17 instrumental
2. Sacrificial Ritual 04:48
3. Morbid Ways of God 03:47
4. Foreshadowing of a Coming Storm 00:58 instrumental
5. Everlasting Fires 07:32
6. Incinerator 04:00
7. In the Depths Below 04:33
8. The Firmament Breathes Eternal Tranquillity 01:11 instrumental
9. Dawn of Winter 06:34
10. Wreak Havoc – A Blackened Mind 03:55
11. Transmitting Life to Darkness 07:38

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