Order to Ruin – Lunar Asylum

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Erscheinungsdatum: 01.02.2017

Eigenproduktion / CD / Melodischer Death Metal / Deutschland / 9 Songs 37:20 Minuten

Aus der Asche der Band Grimblade im Jahre 2012 entstanden, versuchte Dennis seine musikalische Vorlieben umzusetzen. Simon kan als 2.ter Gitarrist dazu und so schriebe man Song von Song und löste sich immer mehr von ihren Black Metal Einflüssen. 2015 kam Mike als Basser und Sänger hinzu und es fand eine weitere Entwicklung statt.

Mittlerweile hat man es auf 2 Alben und 6 Alben geschafft und ist glaube ich dort angekommen, wo man hinmöchte, eben beim melodischen Schwedendeath.

Mit einer fetten Produktion versehen, die selber erstellt wurde vom Mike, kämpft man sich inklusive Intro durch 9 Songs.

Nach einem obligatorischen und bedrohlichen Intro beginnt die Reise in die Vergangenheit. Eine Reise die Spaß macht, aber nichts neues bietet, aber gut rüberkommt.
Der Opener ” Planet Zero” bietet alles was eben gute melodischer Death Metal ausmacht. Eine getragene Melodie, schnelle Uftata, Tempiwechsel, Doublebass, wechselnder Gesang, ( überwiegend aggressiver Schreinatur ) und gutem Songaufbau. Für mich wichtig:”Kein Cleansgesang”. Sehr viele Bands versauen sich heutzutage das Material damit. Ist meine persöniche Meinung, aber dieses hat beim richtig old schooligen Death Metal halt nichts verloren. So sehen es anscheinend auch ORDER TO RUIN.
Neu bei den Burschen ist der typische HM-2 Gitarrensound. Muss sein, bei dieser Art von Mucke, obwohl der Sound dann noch ein wenig kratziger sein könnte. Aber alles in Ordnung, passt schon,
“The mystery of a madman ” geht in die gleiche Ecke, bietet einen guten Songaufbau und macht Laune wie Sau. Gute Melodie.
“Dreamddemon”,”Nercopmorph” und “LZ128” sind auch nicht schlecht, aber können meines Erachtens die Qualität der ersten beiden Songs nicht halten. Man klingt relativ gleich, obwohl hier und da kleine Änderungen mit eingebaut werden.

Mit dem recht langem “Lunar Asylum” haut man dann wieder ordentlich einen raus und alle Trademarks werden verwendet, besonders der Stimmungswechsel ist auffälig und klingt lecker.

Das Einflüsse von Iron Maiden oder überhaupt dem Heavy Metal natürlich nicht fehlen dürfen und auch mal ein Cleanpart mit eingebaut werden darf, hört man bei “Arcane Walker” und “Predators from Gaia”.

Und zack, schon ist der Spaß auch vorbei. Erinnerungen bleiben hängen, an ein Zeit, als Bands wie In Flames, Dark Tranquility, Gates of Ishtar, Sentenced und At the Gates noch richtige Musik gemacht haben.

ORDER TO RUIN liefern wieder ordentlich ab und haben mir “Planet Zero” , “The mystery of madman” und “Lunar Asylum” drei richtig geile Songs am Start. “Lunar Asylum” bietet dem geneigten Fan guten melodischen schwedischen Death Metal, ohne Überraschungen, aber mit viel Nostalgiewert. An die Größen kommt man aber noch nicht ran.

Tracks:
1. Transcending Superior Cosmos (Intro) 00:50
2. Planet Zero 04:05
3. The Mystery of a Madman 03:49
4. Dreamdemon 04:27
5. Necromorph 04:24
6. LZ128 03:56
7. Lunar Asylum 06:20
8. Arcane Walker 04:59
9. Predators from Gaia 04:30

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