Blackevil – The Ceremonial fire

https://www.facebook.com/blackevilmetal

Erscheinungstermin: 07.07.2017

FDA Records / CD / Blackthrash / Deutschland / 9 Songs / 43:31 Minuten

Blackevil aus Bayern treiben seit 2013 ihr Unwesen und konnten 2015 ihre erste EP namens “Hail the Cult” herausbringen! Das Trio Infernale ist aber nicht erst seit gestern dabei. Bekannt sein könnte der Sänger “Abyss”, da er bereits bei “Under that Spell” tätig war. Diese lösten sich aber in 2014 auf . Nun hat er ja eine neue Spielwiese. Die Burschen konnten Rico und Ronny überzeugen und einen Deal mit FDA Record ergattern und nun also das Debut.

Kleine düstere Beschwörung und bedrohliches Vorgeplänkel, so wie es sich gehört und ab geht die Reise, gleich mit einem eingängigen Part und einem “Wäh”.Die Mischung aus Black und Thrash wird besonders im ersten Song “Between fire and fire” deutlich. Man überzeugt hier vor allem beim Riffing und beim Refrainpart, der hängen bleibt und eine gute Mitmachattitude aufweist. Macht Laune. Die Vocals sind thrashig und blackig, vor allem schmutzig. Aber auch Elemente aus dem Heavy Metal und auch aus dem Death Metal sind vorhanden. Außerdem, so wie bei “Heavy Forces Marching on” , hört man im Hintergrund des öfteren King Diamond ähnliche Screams. Habe ich lange nicht mehr gehört. Mag daran liegen, dass ich sonst wohl nur überwiegend Death Metal hören. Der Drummer treibt die Burschen mit seinen mittelschnellen Uftatats immer wieder an. Diese Parts mag ich unheimlich gerne, so wie am Anfang bei “Bethlehemian Blasphemies”. Allgemein wechseln die Bayern geschickt das Tempo und haben durchaus ein Händchen für den Songaufbau. Auch die vorgetragenen Melodien sitzen. Aber auch ruhige und trotzdem bangkompatible Moment sind erhaben.”Seven Bridges, Seven Gates” bewegt sich in diesen Rahmen und steigert sich ein wenig und besonders die Vocals von Abyss sind hier richtig geil und so schön passend. Das Szenario ändert sich aber und ab geht es zum Geballer. Gut und wieder Wechsel. Lecker.
Fazit:
Eine durchaus gelungene Mischung aus Black / Heavy und Thrash Metal, die als erstes bei mir mit dem echt geilen Cover von Paolo Girardi gepunktet hat, wobei der Schriftzug nicht ganz dazu passt.
Die Bayern fallen aber auch durch Abwechslungsreichtum auf und den sorgfältig strukturierten Songaufbau: Klassische Heavy Metal-Harmonien im Mid-Tempo, speedige Elemente, pechschwarzer Thrash, Melodien, arschtretende Hooks, wechselnder Gesang – alles dabei. “Ceremeonial Fire” kann mich nicht zu 100% mitnehmen auf die dunkle Reise, aber für ein Debutalbum ist das Ding mehr als gelungen. Besonders Freunde des blackigen Thrash werden es lieben.

Tracks:

1. Eschaton
2. Between Fire and Fire
3. Heavy Forces Marching On
4. Bethlehemian Blasphemies
5. Seven Bridges, Seven Gates
6. The Ancient Sword
7. Black Magick Riders
8. Ritual Coven Fire
9. Under the Black Sail of Burning Cross

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Dead – A dirty mind is a joy forever

https://www.facebook.com/deadofficial/

Erscheinungsjahr: 07.07.2017

FDA Records / CD / Death-Grind / Deutschland / 10 Songs / 36:30

Die Band DEAD muss man eigentlich nicht mehr vorstellen, sofern man sich etwas im Death und Grind auskennt. Nürnberg ole!

Die Burschen sind ja auch schon seit Ewigkeiten unterwegs und dieses hört man natürlich in ihrem Sound, der von Anfang an dreckig und roh ist, aber gut und differenziert aus den Boxen knallt, Seit 1990 sind sie dabei und dieses hinterläßt natürlich Spuren. Da muss man einen nicht mit modernen Krams kommen. Das 2011`er Album namens “Hardnaked…but Dead” fand ich schon geil und mal sehen, was sie auf Album Nummer sechs zustanden bringen, welches via FDA Records auf Menschheit losgeslassen wird.

“Hello, is good to be a back”. So geht ein Intro.

Danach kommen auch gleich die drei Highlights für mich auf diesem Album. “Snakey Brown” ist ein typischer Death/Grinder der Marke Dead, Schnelle Parts wechselns sich mit beinah tanzbaren Midtempos Parts ein. Dreckige Attitüde oben drauf und ab geht er. So soll es sein, so macht es Laune.
“Call of Beauty” macht klar, warum die Burschen immer in Zusammenhang mit Pungent Stench gebracht werden, Auch hier regiert zwar der Death und der Grind, aber mitten drinne kommt eben ein richtiger Tanzpart, der in Richtung Rock`N Roll geht. Nicht neu, aber definitiv geil und unheimlich geil. Cooler Song.
“ASS METAL” ist mein absoluter Lieblingssong auf dem Album. Hier gibt es auf die zwölf. Dreckig, groovig und schnell. So mag ich es. So will ich es hören. Natürlich habe ich diesen Song in meiner Show “Radiomähdrescher” schon gespielt. Congenial. Besonders der Mitgröhlrefrain hat es in sich und animiert sofort zum mitgröhlen.
Textlich mag es gerne sexuell, ist ja auch nichts neues und man hat sich die glorreichen Siebziger als Grundlage vorgenommen. Passt!

Insgesamt bieten und die Jungens aus der Ulli Hoeness Würstchen Stadt 8 neue Songs und je ein Cover der Band “Plasmatics und “The Sonics” an.
Hier und da mal gut am abdrehen, so wie das Gitarrenspiel bei “Easy Meat”. Uftatat dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Dead is not dead. Die 6 Jahre Wartezeit haben sich definitiv gelohnt, sofern man textlich auf erotisches Zeug abfährt und musikalisch dem Grindcore nicht ganz abgeneigt ist.
Back to the roots ist angesagt und so ballert man sich schön perverse und schmuzig durch die Botanik, ohne die Ufftatats und die Grooves zu vergessen. Auch rockige Klänge sind zu vernehmen, aber der Grindcore macht das Rennen. Was ich an Dead immer mochte, war der abwechselnde Gesang, der mich auch dieses Mal wieder fasziniert.
Lecker Ding! “Call of Beauty” und “Ass Metal” lassen auch eine gewisse Art von Humor durchschimmern! Yeah!

Tracks:
1. Good to Be Back (Intro)
2. Snakey Brown es
3. Call of Beauty
4. Ass Metal
5. Butcher Baby
6. Risking the Beer MILF
7. Easy Meat
8. JSTNTHRFCKNGHNGVR
9. A Dirty Mind Is a Joy Forever
10. The Witch + Outro

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Lifeless – The Occult Mastery

https://www.facebook.com/lifelessofficial/

Erscheinungsjahr: 07.07.2017 / 11.08.2017

FDA Records / CD – LP / Death Metal / Deutschland / 9 Songs / 37:24 Minuten

Der gute, alte Schweden Death Metal nimmt kein Ende und mir ist es scheiß egal, ob Leute hier wieder von einen Ausverkauf oder Nachahmungsmörder sprechen, sofern das Resultat, was man zu hören bekommt, einen umhaut und knallt. Soviel vorweg.

LIFELESS aus Dortmund sind ja bereits seit 2004 dabei und dürfte mittlerweile jeden ein Begriff, der sich mit Death Metal aus Deutschland und vor allem oder im allgemeinen auskennt. Die Burschen reißen die Bühne ab und dieses konnten sie auch schon in meinem wunderschönen Ostfriesland beweisen.
Marc von Non Devine hat Sascha von Suffocated Art waren von Anfang an dabei. Mittlerweile besteht das Quartett zu 3/4 aus Suffocated Art Leuten.Die Solinger haben aber seit 2005 nichts mehr herausgebracht, von daher passt es zeitlich, musikalisch so wie so.

Das dritte Album der DAB Bier Fraktion liegt mir nun also auf dem Tisch und wieder einmal wird das Teil bei FDA Records erscheinen. Passt ja.Death Metal, Death Metal, Death Metal und hatte ich Death Metal schon erwähnt. Ganz die alte Schule. Dortmund scheint eine Kleinstadt in Schweden zu sein. Eine Hommage an Bands wie Entombed und Dismember und mal ehrlich, toppen kann man die eh nicht, aber man kann ihnen diese Ehrerbietung erweisen, die sich auch verdient haben.
Auf dem dritten Alben zeigen sich LIFELESS so stark wie noch nie. Der typische schwedische Gitarrensound, geile Riffs, passende Drums und fette Vocals. Gute Basslinien. Was willste mehr, frage ich euch. Und wie bei den den großen Schweden legen auch Lifeless trotz vielen Tempoparts vWert auf Atmosphäre, die überwiegend auf melodischer Art vorgetragen werden.

Nach dem Intro legt der Song ” The Occult mastery” die Messlatte für das ganze Album vor, welches man in einem Guss hören kann, zwischen durch zur Abwechslung noch mit einem kleinen Intro ( “Interlude Dystopia”) aufwartet und mit “Throes of Dawn” einen klassischen Rausschmeißer hat. Diese Vorspieler bei einem Song. Ich liebe es und dann der Übergang zum Ballerpart. Melodische Leads mit Gehölze rüber, um das mal mit den Worten einen Nichtmusiker zu sagen. Mittendrin dann einen Sprachansage oben drauf. Auch nicht neu, aber passend und eine gute Abwechslung.

Um nicht als reine Kopie durchgehen zu müssen, mischen die Burschen immer wieder Zitate aus dem Black Metal mit ein. Passt herrlich ins Gesamtkonzept und nimmt zum Glück nicht Überhand. Lecker Ding.

Fazit:
Lifeless können auf ihren dritten Album beweisen, dass es auch in Deutschland eine starke Death Metal Szene gibt. Die Burschen lassen den guten alten schwedischen Death Metal mit dem typischen Sound und der ganz speziellen Atmosphäre wieder auferleben und bieten alles das, was man von einen guten Death Metal Album erwartet.
Besonders “Progenies of a cursed seed” hat es mir angetan. Ein Nackenbrecher. Geile Riffs, geile Vox und eine geile Atmosphäre. Ein gutes Death Metal Album mit geiler Produktion und richtig coolem Cover, welches vom Gitarrist und Sänger Marc selber stammt

Track:
1. Prelude Kali Yuga
2. The Occult Mastery
3. Progenies of a Cursed Seed
4. From Chaos Our Order Shall Rise
5. Delusions of Grandeur
6. Rites of Desolation
7. Interlude Dystopia
8. Insanity Reigns
9. Throes of Dawn

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