Darkness by oath – Near death experience

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Erscheinungsjahr: 23.03.2012

Cyclone Empire / CD / Melodic Death Metal / Spanien / 11 Songs / 42 Minuten

Hm, seit 2002 sind diese Spanier auch schon im Underground dabei und den Namen habe ich auch desöfteren schon gelesen, kann mich aber nicht erinnern, mal was von ihnen gehört zu haben, obwohl sie mit “Near Death Experience” das dritte Album abliefern. Und das nicht bei Xtreeme Muci, sondern bei Cyclone Empire, dass will schon was heissen, gelle. Und was bekommen meine Ohren nach einem Intro zu hören? “In an obscurity eternity”, der Opener, macht gleich klar, dass die Burschen den Death Metal im Schalk haben. Und dieser wird recht melodsich vorgetragen, aber sehr aggressiv und mit geilen Riffs. “Violent Intentions” lädt zu einem nette “Kill,Kill,Kill” ein, um dann mit eibnem flotten Riff loszulegen, welches in eine geile Melodie überwechselt. Der Gesang wechselt zwischen aggressiven Screams und Growls hin und her und das Tempo wird schön variiert. So gestaltet sich das ganze Album und dürfte besonders Fans der älteren Gothenburg Schule bgeistern. Die alten In Flames und die alten Gates of Ishtar schimmern immer wieder durch. Hier wird alles geboten. Doublebassattacken, Solis, Tempowechsel, geile Melodien und einen Sänger, der alles aus sich rausholt und quasi die Anlage zersägen möchte. Dabei sind sie atmosphärisch und aggressiv zu gleich. Ja, auch in Spanien spricht man schwedisch, aber diese Sprache wird mit gutem Akzent vorgetragen. Hm, muss mir wohl mal älteres Zeug organisieren, denn “Near Death Experience” klingt wirklich stark. In letzter Zeit ist der melodische Death mMetal ja wieder stark in kommen und DARKEST BY OATH können da mithalten. Bei einem Song spielt auch der Herr Björler von At the Gates ein Soli, hätte man aber eigentlich nicht benötigt, denn die Mucke spricht für sich. Für Fans von At the Gates, alte In Flames, alte Dark Tranquilty, Gates of Ishtar oder December Flowers.

Tracklist: 1.Into The Gloom… 2.In An Obscure Eternity 3.Violent Intentions 4.NDE 5.A Cry Of Terror (Voices From Nowhere) 6.Holloworld 7.Streams Of Blood 8.Unequivocal Evil Excitement 9.Fallen Angel Of Death 10.Last Emotions 11.Terror In Thousand Faces

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Desultor – Masters of hate

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http://www.myspace.com/desultorsweden

Erscheinungsjahr. 2012

Abyss Records / CD / Extreme Metal /Schweden/11 songs / 34 min

Bah, schwere Kost für mich. DESULTOR stammen aus Schweden und eigentlich habe ich mich auf alte Schule gefreut, aber weit gefehlt. Seit 2007 ist das duo dabei und hatten es auf zwei Demos gebracht und nun das Debut via Abyss Records. Der Opener”and so we bleed” fängt ja echt blackig echt, wechselt dann irgendwie in Geballer und in ein Power Metal Riff. Die Vocals sind absolut auf Power Metal getrimmt und so mischt man irgendwie alles. Natürlich gibt es auch deathige und thrashige Elemente. Überzeugt bin ich auf jedenfall von dem Drummer. Die schnellen Doublebass Parts sind einfach nur geil und unterstützen das Riffing dermaßen. Der Power Metal Gesang nervt auf Dauer, ist aber mal was anderes, was eigenständiges. Ideen haben DESULTOR auf jedenfall. Sie lassen sich definitiv nicht aufhalten und gehen absolut professionell und progressiv ans Werk. Ohne mich aber ganz mit zunehmen. Immer wieder tauchen geile Parts auf und dann sind sie mir wieder zu sperrig. Das ganze muss man wohl als Extreme Music bezeichnen. Die Burschen scheinen Fan vom Death, Thrash, Black, Heavy und Progressive Metal zu sein und so verwurschtelt man alle Einflüsse in einem einheitlichen Sound. Die Songs sind echt nicht übel, nur der schon beinahe nach Halford klingende Gesang nervt wirklich. Schade, denn musikalisch haben die beiden es einfach drauf, Aggressionen und Melodie mit einander zu vermengen. Der Sound ist man zwar teilweise zu klinisch, aber ansonsten liefern sie ein gutes Brett ab, mal abgesehen von den Vocals.

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Exmortis – Resurrection… Book Of The Dead

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http://www.myspace.com/exmortified

Erscheinungsjahr: 01.12.2011

Xtreem Music / EPCD / Death Metal / USA / 6 Songs / 17:56 mIn

Hm, das Intro kommt mir doch bekannt vor. Jawohl, Tanz der Teufel, geilomat, dass das heutzutage noch jemand verwendet. Dabei passt das so wunderschön zum Death Metal und dort befinden wir uns schließlich. Kennt noch jemand EXMORTIS aus Maryland? Ganz alte Hasen unid wieviele anderen alten Hasen sind auch sie wieder zurück. Richtig bekannt dürften sie nicht sein, ich habe sie zuerst mit Dänen verwechselt. 1987 wurden sie gegründet und schafften vier Demos und eine EP, bis sie sich 1994 auflösten und teilweise mit Bloodless weitermachten. 2010 die Reunion und 2011 nun diese EP hier. 6 mal alte Schule Death Metal, so wie er Spaß macht. Ist ja irgendwie klar, dass der olle Dave Rotten als Deathlunatic hier nicht nein sagen konnte und so haben die Amis einen Deal mit Xtreem Music ergattern können. Intro, Outro, vier Songs. Knapp und bündig und auf dem Punkt gebracht. Natürlich erwartet man hier kein Nu Metal, sondern schönen old school Death Metal und genau diesen bieten die Burschen uns hier an. Die vier Songs “Book of the dead”, “The slaughter begins”,”And there was pain” und Deep red” sind ähnlich aufgebaut und bietet natürlich die große, alte amerikanische Schule. Überwiegend zockelt man im Death Metal Bereich und ab und zu ballern uns einige Thrash Riffs um die Ohren. Die Burschen warten mit einigen Solis auf und erinnern an Slayer, können aber auch blasten und grooven,sowie bei “And there was pain”. Die vier Songs haben mich definitiv überzeugt und ich hoffe, endlich mal ein ganzes Album von Exmortis hören zu können. Fans von Death, Massacre, Gorguts und Autopsy sollten EXMORTIS unbedingt anchecken. Diese Reunion hat sich gelohnt.

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Dominus Xul – To the glory of the ancient ones

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http://www.myspace.com/dominusxuloficia l Erscheinungsjahr: 2011

Xtreeme Music / CD / Death Metal / Chile / 9 Songs / 40 Minuten

Hm, nach längerem Zuhören entpuppt sich das Album doch eher recht geil. Nachdem gesprochenem Intro und dem Opener “Burying the holy lies” kam doch etwas Langeweile auf, aber danach wird das Album immer besser und der Song “I raise Lucifer” ist einfach nur geil. Aber mal langsam an. DOMINIS XUL sind quasi auch schon Urzeiten dabei und fimierten früher unter den Namen Dominus. Dieses war im Jahre 1992 und dann benannte man sich um in Dominus Xul. Das war im Jahre 1998. Mittlerweile konnte man einen deal mit Xtreem Music ergattern und so legen die alten Hasen ihr zweites Album vor. Ein wenig Exotenbonus ist natürlich auch mit von der Partie, denn die fünf Herren stammen aus Chile und zocken riffbetonten old school Death Metal. Old school ist klar, was sonst. DOMINUS XUL erschaffen eine sehr schöne dunkle Atmosphäre und erinnern immer wieder an die guten alten Incantation, besonders die Mid-Tempo bzw. Slotempo Parts lassen Vergleich zu. das Tempo wird auch desöfteren angezogen, aber ihre Stärke liegt in den schleppenden und düsteren Riffs. Die kriechen dann derartig bösartig aus den Boxen und zerstören die Eingeweide. Hinzu kommen die McEntee Vox und derbe andere Geräusche. Leider schafft es die Band nicht, das ganze Album auf einem hohen Niveau zu halten und mit Incantation können sie auch nicht mithalten, trotzdem macht das Album durchaus mehr als nur Spaß. Songs wie eben “I raise Lucifer” oder ” A tribute to the real knowledge” und das straighte “Time for the ancient ones” sind echte Leckerlies.

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Aggression – Viocracy

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http://www.aggression.es

Erscheinungsjahr: 2012

xtreem Music / CD / Thrash Metal / Spanien /10 songs / 44 Minuten

Wenn eine Band aus Spanien kommt, Thrash, Death, Black oder Grindcore macht, dann ist es quais normal, dass sie einen Deal bei Xtreem Music bekommt, so auch im Falle von Aggression. Die Spanier haben sich ganz dem Thrash Metal verschrieben und liefern uns mit “Viocracy” das zweite Album ab. Gleich mit dem Opener “False Flag” zeigen sie, dass die simple Riffs bzw. Songstrukturen nicht unbedingt bevorzugen, sondern eher vertrackte Parts mögen. Die Songs sind technisch sehr anspruchsvoll und das Songwriting sehr komplex. Teilweise verwenden sie Slayer Riffs, dann Megadeth, dann Kreator. Eine gelungene Mischung aus Technik und Thrash, welche für mich aber definitiv zu anstrengend ist.Irgendwie alles zu komplizert und verwirrend. Sicherlich sind die Burschen musikalisch auf hohem Niveau und die Instrumentenfraktion ist so etwas von tight, doch die Songs selber hauen mich eben nicht um. Ich muss mich zu sehr konzentrieren und teilweise artet es in Hektik aus. Ausserdem nervt mich dieser melodische Gesang des Fronters, welches aber sicherlich Geschmackssache ist. Wer technischen Thrash mag, der wird mit “Viocracy” von AGGRESSION sicherlich glücklich, mein Fall ist es aber definitiv nicht.

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Deadborn – Mayhem Maniac Machine

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http://www.deadborn.de

Erscheinungsjahr: 20.04.2012

Apostasy Records / CD / Death Metal / Deutschland / 9 Songs / 35:43 min

Jajajaja, da sind sie wieder, meine Lieblinge von Deadborn. Lange musste ich auf dem Nachfolger von “Stigma eternal” warten, nun ist er da. Und das auch noch bei einer meiner Lieblinglabels, was will man mehr. Tomasz von Apostasy Records konnte die Band überzeugen, bei ihm zu unterschreiben und das ist glaube ich eine fruchtbare Zusammenarbeit. Fünf Jahre hat es gedauert, bis die Kaputten wiederzuschlagen und mit Mayhem Maniac Machine können die Burschen ganz oben mitschwimmen. Schwimmen können sie ja, stammen ja auch aus Baden-Baden, hehe. Okay, lassen wir das. Die Musik spricht ja auch für sich und für mich persönlich ist Deadborn mit die beste brutale Death Metal Band Deutschlands, wenn nicht sogar die beste. Hier wird nicht mit Blastbeats geknausert, aber besonders das Riffing ist hervorzuheben. Die Suffocationmäßigen Riffs knallen einfach alles weg, sogar Suffocation selber, zumindestens die letzten beiden Alben. Gut Ding will eben Weile haben und bei DEADBORN hat es sich wahrlich gelohnt. Songs wie “Profanatic Reanimation”, ” Insane Motor Cortex” oder “Slaves of megatron” blasen einen förmlich um. Eigentlich das ganze Album. Eh man sich versieht, ist der ICE über einen gerollt und man freut sich, dass man unter die Räder gekommen ist und drückt die Repeattaste. Die Vocals passen schön ins Bild, Growls und Screams und ab dafür. Was will man mehr. So muss technischer und bruatler Death Metall Anno 2012 klingen. Wie gesagt, Das Riffing ist einfach genial, heavy und groovig zugleich, technisch, aber einprägsam.Geil. Wer auf Extreme steht, muss sich das neue Deadborn Album zulegen. Aus!

Tracklist:

1.Premises of Cryonics 2.Profanatic Reanimation 3.Bionic Abomination 4.Insane Motor Cortex 5.Replicants Device 6.Slaves of Megatron 7.Reinvented Power Process 8.Second Order Cybernetics 9.Kraftwerk D

 

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Cianide – Hell`s Rebirth

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http://www.cianide-chicago.blogspot.de/

Erscheinungsjahr: 2012

Deepsend Records / Digipack CD / Death Metal / USA / 15 Songs / 64 Minuten

Hm, dass ist so eine Sache, ob man immer alle Alben wieder herausbringen soll oder nicht, natürlich dann mit Bonusmaterial. Dieses ist zum Glück hier auch passiert. Dabei ist das Album noch gar nicht so alt. 2005 ist dieses erschienen und war der Wiedereinstig der alten Amis in die Death Metal Welt. Scheint damals wohl ein wenig untergegangen zu sein. Schade eigentlich, denn das album ist wirklich stark. Die Band gibt es seit 1988 und ob sie nun wieder aktiv sind oder nicht, weiß ich gar nicht. Musikalisch sind sie sich treu geblieben. So muss alte Schule klingen, absolut authentisch, geil. Ehrlicher old school Death Metal der amerikanischen Schule ist eben auch heutzutage noch immer geil. Wenn man solange dabei ist, wie CIANIDE, dann sollte man es drauf haben und so ist es auch bei dem Amis. Die Abwechslung haben die Burschen drauf. Uptempo, Midtempo oder Groove, alles wird verbraten und mit einer herrlich alten und dreckigen Produktion verbunden. Songs wie “Ages of Hell`s Rebirth” , “World Abyss” oder “Wormfeast” machen einfach nur Laune und lassen die Haare schön schütteln. Im Original sind es neun Songs, hinzu kommen hier noch Songs vom Album in der Demoversion. Komische Geschichte, wie ich finde, denn großartige Änderungen, mal abgesehen von der Produktion, gibt es nicht und mit “Infernal Death” gibt es noch einen Bonustrack. Sei es, wie es ist. Wer das Original aus dem Jahre 2005 nicht hat, der sollte sich “Hell`s rebirth” unbedingt zulegen, denn es macht wirklich Laune, besonders für die Old school Death Metaller. Gerade festgestellt, dass die Burschen im Jahre 2011 ein neues Album rausgehauen haben. Dann macht das hier auch Sinn und ich werde mir das Album vom letztem jahr mal zulegen müssen.

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Coldworker – The doomsayer`s call

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http://www.coldworker.com

Erscheinugsjahr: 17.02.2012

Listenable Records / CD / Death/Grind / schweden / 13 songs / 45:13 min

Das dritte Album der schweden, rund um den Nasum Drummer und meines Erachtens definitiv ihr bestes, auch wenn sie natürlich immer im Schatten von Nasum stehen werden. Schon der Opener:”A new era” zeigt, dass die schwedischen Death/Grinder ihren Hauruck Stil ein wenig geändert haben und um Abwechslung bemüht sind. Natprlich wird noch ordentlich Gas gegeben und gegrindet ohne Ende, allerdings lässt man es zwischendurch immer wieder ruhiger angehen. So etwas war man früher eher weniger gewohnt. Sicherlich wird COLDWORKER nie in der ersten Liga mitspielen, aber die Abwechslung beim Songwriting steht ihnen wahrlich gut, muss man sagen. Mittlerweile sind sie auch beim französischen Label “Listenable Records” gelandet, was aber wahrscheinlich eher an der Tatsache liegt, dass Jakobson dort Drums spielt, statt der Qualität der Band. Sicherlich ist das Material gut, aber ganz oben angekommen sind sie noch lange nicht, denn nicht immer knallt die Abwechslung , so wie es sein sollte. Die Death Metal Entspannungsparts saugen Coldworker die Rohheit und Ungestümheit ein wenig aus und so zerstören nicht alle Songs die Gehinrzellen. Es sind aber noch genügend geile Songs dabei, wie z.B. ” The Reprobate” oder ” Murderous”. Grinder sollten das Ding mal anchecken, denn die Änderungen machen sich echt positiv bemerkbar.

Trackliste: 01. A New Era 02. The Reprobate 03. The Glass Envelope 04. Flesh World 05. Murderous 06. Pessimist 07. Monochrome Existence 08. Vacuum Fields 09. Living Is Suffering 10. The Walls Of Eryx 11. Violent Society 12. Becoming The Stench 13. The Phantom Carriage

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Blessed Curse – Blessed Curse

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http://www.facebook.com/BlessedCurseOfficial

Erscheinungsjahr: 23.02.2012

Cyclone Empire / CD / Thrash Metal / USA / 12 songs / 64:16 min

Ja, um die Band hat sich ja eine Schar von bekannten Mitarbeiter gesammelt. Devastator ist tot, lang lebe BLESSED Curse. Nach 3 EP`s war Schluss, dafür konnte man einen Deal mit Cyclone Empire ergattern. Diese haben dann den Exodus Produzenten zur vefügung gestellt und dem Coverkünstler von Dio. Hat mit der Mucke erstmal wenig zu tun, aber die Rahmenbedingungen stimmen. Und was machen BLESSED Curse daraus. Kult? Nee, das bestimmt nicht, aber ein ganz ordentliches Thrash Metal Album. Der Thrash Boom ist ja noch nicht wieder ganz vorbei, neigt sich aber so langsam dem Ende zu, wie ich finde. Es scheint so, als hätten die Retrobands so langsam ihr Pulver verschossen. Bands wie Warbringer oder suicidal Angels haben vorgemacht, wie es geht. BLESSED Curse ziehen ganz ordentlich nach, kommen aber nicht an deren Niveau an. Ansonsten bieten sie anständigen Bay Area Thrash Metal, eine Mischung aus Exodus und Slayer. Lobend erwähnen muss man die Vocals. Sehr geile aggressive Klänge gibt es zu hören. Kommt schön bedrohlich herüber und passt zur Mucke. Beim Songwriting kann man sich noch etwas einfallen lassen. Das Riffing ist dann doch zu einfallslos, aber nicht schlecht, nur hat man das alles schon sehr oft gehört. zwar knallen einige Riffs ordentlich und der verwendte Groove ist auch passend, aber so ganz überzeugen kann mich das nicht. BLESSED CURSE liefern gute Arbeit ab, aber um ganz oben mitzuspielen, muss noch im Punkto Songwriting einiges passieren. Songs wie “Demon Dance” , “Bleeding Cross” und “Feasting Witch” sind aber echt geil. Auf diesem Niveau muss es in Zukunft weitergehen.

Trackliste: 01. Bleeding Cross  02. Hellraisers  03. Demon Dance  04. Slaughtered Like Pigs  05. March Of The Wicked  06. Carpathian Mist  07. Rise Of The Undead  08. Feasting Witch  09. The Devil’s Mark  10. Something Evil  11. Eternal Hate / Blessed Curse  12. Burn The Beast

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Lelahell – Al Intihar

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http://www.myspace.com/lelahellband

Erscheinungsjahr: 2011

Eigenproduktion / EPCD / Extreme Metal / Algerien / 6 Songs / 27:05 min

Da sind sie wieder, meine Freunde aus Algerien. Ich verfolge die Entwicklung der Band schon seit der Entstehung und ich habe damals für denen Promos in Deutschland verteilt, aber leider konnten wir keinen Deal ergattern. Es wurde ein wenig ruhig um LELAHELL, aber jetzt ist Redouane wieder zurück mit neuem Material und neuer EP!Yeah! Die Burschen haben logischerweise eine Weiterentwicklung gemacht und “Al Intihar” erinnert teilweise ganz schön an Rotting Christ, wobei LELAHELL aggressiver und moderner vorgeht. Die Band nennt es selber “Extreme Metal”. Dabei verbindet man eben Death Metal, Thrash Metal und Black Metal, ohne dabei in Geschwindigkeitsrasereien auszurasten.Man hört die Heimat an einige Klängen heraus, u.a, werden auch Sprechpassagen eingebaut, was das Ganze eine gewisse Atmosphäre verleiht. Atmosphäre wird hier sowieso groß geschrieben. Durchaus interessantes und geiles Zeug. Allerdings ist das dauernde Gegrowle doch recht eintönig und auch die Songs sind recht monoton. Ein wenig mehr Abwechslung hätte der Band nicht geschadet, trotzdem machen die 6 Songs durchaus Laune, besonders, wenn man jeden Song für sich betrachtet. Es fehlt aber noch das gewisse Etwas, die Würze, um ein Klassealbum zu erzeugen. Songs wie ” Emperor” und ” Hermanos” knallen aber ordnetlich rein und machen richtig Laune und mit “Freezing Moon” hat man eine eigenständie Version geschaffen, die Mayhem sicherlich beglücken wurde, denn man hat daraus eine LELAHELL Version gemacht. Durchaus interessantes Album, welches einen Deal verdient hätte.

Tracklist: 1.Emperor 2.Al Moutanabi 3.Into The Past 4.Al Ihtiqar 5.Hermanos 6.Freezing Moon

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