Zombie Riot – Nuclear Zombie Massacre

Zombie Riot – Nuclear Zombie Massacre

https://www.facebook.com/ZombieRiotBand/

Erscheinungsjahr: 16.05.2016

Eigenproduktion / CD / Death Metal / Deutschland / 4 Songs / 16:55 Minuten

Seid 2014 ist diese Combo aus Hannover rund um Matze von Bombthreat und Abyss Lord nun zusammen . Mit seinen Abyss Lord Gitarristen machte er sich ran, neue Songs zu Schreiben und heraus kam im Jahre 2016 dieses Demo. Mittlerweile ist eine weitere Single erschienen und man konnte einige Gigs zocken.

Knister,Knister, Knister und dann der Matze beim morgendlichen Stuhlgang? Hm, Kriegssirenen lassen dann wohl eher drauf schließen, dass ein Zombienagriff bevorsteht. Kollege Matze kann man aber auch schon mal mit einem Zombie verwechseln, hehe. Gehen wir aber weg von den subtilen Äußeren und beschäftigen uns mit der Musik.
“Nuclear Zombie Massacre” kommt mit einem Obituaryanfangspart daher, wechselt dann in einen Midempopart, nimmt Geschwindigkeit auf und geht wieder ins Midtempo und wieder in den Obituary Part. Chris Barnes mäßige Vocals drauf, paar Screams und fertig ist die old school Suppe.
“Cauldron” geht quasi genauso. Die Burschen legen sehr viel Wert auf Groove und Bandfaktoren. Six Feet Under zu guten Zeiten kommen einen da in den Sinn, natürlich auch die oben schon genannten Toadesanzeigenliebhaber von Obituary. Zum Glück erhöhen sie auch hier das Tempo und gehen in einen leckeren Ballerpart, ansonsten wäre es recht schnell langweilig. Der Song schleppt sich aber auch so mehr oder weniger durch die Botanik. Hat was, kann mich aber nicht ganz überzeugen.
Weiter geht es mit “I am Hatred”, der wieder mit einen klassischen Obi Riff und Obi Groove anfängt und dann in einen schönen treibenden Uftata Part rübergeht. So mag ich es. So geht alte Schule. Solche Parts kann ich den ganzen Tag hören. Matzes Growls passen herrlich darauf, lecker. Vorspieler und weiter geht es im Midtempo. Kommt geil der Song. Kurze Growls alleine und schnelles Midtempo. Schockt.
“Night Haunter” ist auch der Rausschmeisser und fängt ähnlich wie die anderen Songs an, wobei der Beginn definitiv der geilste ist bzw. das nach Obi klingende Riff. Schade, hätte mir gewünscht, dass der Matze da auch einmal einen Tardygesang drauf gehauen hätte, aber dann hätten wieder alle gemeckert. Vom Prinzip her knattert der Song genauso wie die anderen. Six Feet Under Moment, allerdings ist hier die Abwechslung wesentlich geiler, denn es werden vermehrt schnelle Parts mit eingebaut und die langsamen Moment drücken ohne Ende. Meines Erachtens zusammen mit dem Opener der fetteste Part. Live wird dieser Song sicherlich knallen.
Zombiemäßig begann die CD, Zombiemäßig endet sie. Knister,Knister,Knister und dann werden die armen Zombies erschossen. Hat denn keiner mehr ein Herz?

Eigene Aussage der Band:”Zombie Riot plays old school days worshipping Death Metal from hell!” So sieht es aus.

Definitiv noch Platz nach oben, aber für ein erstes Lebenszeichen absolut okay. Die Repeattaste zu drücken war für mich absolut keine Schwierigkeit und bereut habe ich es auch nicht. Den Opener und Rausschmeißer unbedingt anchecken.

Tracks:
1. Nuclear Zombie Massacre 03:46
2. Cauldron 03:09
3. I Am Hatred 04:08
4. Night Haunter 05:52

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Magenta Harvest – and then came the dust

https://www.magentaharvest.com/

Erscheinungsdatum:01.09.2017

Apostasy Records / CD / Death Metal / Finnland / 9 Songs / 52:14 Min

Seit 2005 sind diese Finnen bereits unterwegs, waren mir bis dato aber nicht bekannt. 2 Demos und 1 Full Length kamen so zustande. Tomasz von Apostasy Records wurde auf sie aufmerksam und veröffentlicht nun das zweite Album. Das Line-Up sollte man sich durchaus mal reinziehen, denn Unbekannte sind hier nicht am Start.Besonders Sänger Matthias ist sehr aktiv (Argent Void, Chthonian, Decomposter, Degenerate, Finntroll, Observant, The Iniquity Descent, ex-Carnaticum, ex-Twilight Moon).

Oh, ein 8 Minuten Song als Opener. Nicht meine Baustelle, aber wir sind natürlich alles für offen. Kurze Einleitung und dann schnelles Riff und schneller Part, bevor man dann in einen melodischen Part überwechselt, der mit schöner, schneller Doublebass begleitet wird. Kommt gut, erinnert an die gute, alte Göteborg Zeit. Dann wechselt man die Geschwindigkeit und geht in ein kleinen Schrittpart, gepaart mit symphonsschen Klängen. Danach gibt es schön auf die Glocke mit fetten Screams drauf und dann wieder dieser Schrittpart mit symphonischen Klängen und auch einer Melodie. Danach wieder der melodische Part, bevor man dann in einen groovigen Part mit
symphonischen Hintergrundklängen agiert. Die Vocals sind schön tief aggressiv und gehen ab. Der Song ist ganz schön beladen und so manch andere Band hatten aus diesen Quell an Ideen 2 Songs fabriziert, so aber nicht Magenta Harvest. Klingt richtig geil.

“The murderous Breed” schlägt quasi in die selbe Kerbe. Fixer Part, kurzes Midtempo und dann Melodie mit schneller Uftata. Kommt sehr fett und vor allem abwechslungsreich . Und im Hintergrund immer diese symphonischen Spielereien, die mich ansonsten stören, sofern zu sehr im Vordergrund stehen. So aber nicht bei “Magenta Harvest”. Die Stimme gibt einen dann positiv den Rest. Hier wird ein Sprechgesang mit eingebaut. Kommt auch nicht schlecht.

“When your worlds turns to glass” kommt schleppend aus den Boxen gekrochen und die geilen Screamvocal klingen sehr bedrohlich. Langsam geht es weiter und dann gibt es
aber auch was auf die Glocke. Sehr geil aufgebaut, da dieses absolut aggressiv klingt, obwohl sie gar nicht so schnell spielen.

Und so geht es weiter. 52 Minuten insgesamt. Am Ende gibt es dann wieder eine Huldigung an mich “The Pane of Eden), hehe.
Vorher sind aber absolut geile Melodien zu hören, wie z.B. bei “An Abode of ashes”. Welch geiler Anfang, unbedingt anchecken.

….And the cam the Dust ist ein wirklich interessantes und geiles melodisches Death Metal Album geworden. Selbst die symphonischen Parts stören mich nicht, zu mindestens überwiegend nicht. Die Leadgitarren sind sehr geil. Hinzu kommt, dass die Burschen sich dezent hier und da Zitate aus dem schwedischen Black Metal verwenden. Diese passen hervorragend und erhöht das Hörvergnügen. Nicht alles vernichtet einen, aber überwiegend knallt das Album durch. Eines der besten melodischen Death Metal Album, welches ich in letzter Zeit gehört habe, da der Aggressionspart schön hochgehalten wird, jede Menge Abwechslung vorhanden ist ( wie z.B. die mitteralterlichen Klänge bei “The Search for the higher water” und dann der Ballerpart danach) und das Songwriting einfach Hand und Fuß hat.

Track:
1. Flock of Reckoning 08:17
2. The Murderous Breed 05:27
3. When Your World Turns to Glass 05:46
4. An Abode of Ashes 05:14
5. The Search for the Higher Water 05:40
6. Signs of Death 04:27
7. …and Then Came the Dust 07:13
8. A Terminal Hymn to Cold 05:13
9. The Pane of Eden 04:57

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Acephalix – Decreation

https://www.facebook.com/ACEPHALIX-116269338417902/

Erscheinungsjahr: 22.09.2017

20 Buck Spin / CD / Death Metal / USA / 7 Songs / 39:15 Min

Die beiden Vastum Members Luca und Daniel haben sich den Ex-Vastum Kyle geschnappt und 2007 die Band “Acephalix” gegründet. An den Drums der Depressor Dave und ab geht es. In den Anfangstagen mischte man Death und Crust. 4 Demos, 2 EP`s und 2 Alben sprangen dabei heraus und nun also Album Nummer 3.

Jaja, der gute alte Death Metal is ja so etwas von back. Dieses kann man ja seit Jahren feststellen und auch in den Staaten geht wohl mittlerweile die Welle run, nicht nur bei uns in Deutschland bzw. Europa.
“Uppon this Altar” macht diesen mit dem auf alt getrimmten Sound und schönen Uftata Parts gleich klar. Allerdings gehen die Burschen recht abwechslungsreich zu Werke. Das langgezogene Riff ab 3:30 Uhr klingt schon ganz schön fett nach Bolt Thrower, Dann weiter im Midtempo, Soli drauf und wieder ein fettes Riff. Der SOngs zieht sich ganz schön, kein Wunder, bei einer Spielzeit von 06:24 Minuten. Macht aber Laune. Kommt sogar mit einen kleinen Mitgröhlrefrain daher. Die Stimme ist herrlich tief und
Screams kreisen rumzu.
“Suffer ( Life in Fragments)” kommt da schon etwas zackiger um ie Ecke geflogen und drückt ganz ordentlich. Schnelle Uftatas und prägnante Riffs gepaart mit Midtempobangpart ergeben ein klangvolles Gesamtbild. Soli darf auch nicht fehlen. Schockt, ohne jetzt überragend zu sein.
Auch “Mnemonic Death” macht klar, dass die Burschen aus San Francisco eher wert auf Druck, als auf Geschwindigkeit legen. Die Band Master und Bolt Thrower könnten genannt werden. Auch hier regiert das Riffing und das Midtempo.Allerdings wird hier einmal kurz das Tempo erhöht, um dann wieder einen Uftatapart zu bedienen. Viel zu kurz der Gschwindigkeitsausbruch, meines Erachtens. Vorspieler und eine “UARGH” kommen aber ja immer gut.

So ziehen die vier Burschen ihr gesamtes 40 minütiges Album. Gemütlich in der Geschwindigkeit, mit Wert auf klassische Riffs und treibende Atmosphäre.
Die Burschen haben diese Variante aber drauf. Erinnern mich dann teilweise an unsere Kumpels von Deserted Fear.
Mit technischen Spielereien haben sie nichts am Hut, wozu auch. Dieses braucht der gute, alte Death Metal auch nicht. Manchmal ist das einfach wesenllich besser, so wie z.B. bei “God is laughing”. Besonders der Refrainpart geht ab. Auch das fette Soli und natürlich die Uftataparts gehen ab.

Allerdings muss man sagen, dass sich das Songwriting schon ähnelt und man ansonsten auch nicht wirklich irgend etwas neues bekommt. Alle Songs haben mich auch nicht total begeistert, aber “Decreation” ist echt ein Album, welches ein Death Metal Fan begeistern kann. Besonders “God is laughing” ist zu erwähnen. Am besten Mal das Video dazu anchecken und dann das Album bestellen. Für Fans von Grave, Master und Bolt Thrower.

Tracks;
1. Upon This Altar 06:24
2. Suffer (Life in Fragments) 03:55
3. Mnemonic Death 04:11
4. God is Laughing 04:56
5. Excremental Offerings 06:17
6. Egoic Skin 06:40
7. Decreation 06:52

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