Pale King – Monolith of the Malign

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Erscheinungsjahr: 21.04.2017

Soulseller Records / CD-Lp-Digital / Death Metal / Schweden / 8 Songs / 38:31 Minuten

Kennt jemand WOMBBATH? Da gehe ich mal stark von aus, denn die Burschen machen, Achtung!, wombastischen Death Metal. Oha, geht schon gut los hier. Sei es drum. Das 2015er Album “Downfall Rising” liebe ich auf jeden fall. Ob die Burschen Jonny und Hakan nicht ausgelastet sind, weiß ich nicht, aber es musste natürlich noch ne 2te Band hinzukommen. Ist für Schweden ja nicht gerade ungewöhnlich. Zum Glück kann man die Bands aber gut von einander trennen, denn Pale King gehen da ganz andere Wege.
Der Hakan treibt sein Unwesen noch bei Skineater und der Jonny noch bei” Ursinne”. Das ehemalige Oz Mitglied Hannah schnallte sich im Jahre 2016 dann den Bass rum und der gute Jon (From Ruin, Just before Dawn ) spielt den Trommelschlumpf. Nach dem man ein Demo aufnahm, bot Soulsetter Records ihnen auch gleich einen Deal an. Und nun ist es soweit. “Monolith of the Malign” liegt im meinen CD Player.

Seit 2016 lärmen sie erst zusammen rum, klingen aber wie eine alt eingespielte Kapelle. Ist ja auch kein Wundern, denn so ganz jung sind die Schweden nun ja auch nicht mehr. “The last hour”, der Opener, zeigt gleich, wohin die Reise gehen soll und zwar in die Vergangenheit. Alte Männer und jung gebliebene Damen können eben nur old school machen und so schmiss man den Dolorian an und versetzt den geneigten Zuhörer in die Zeit, in dem Bands wie Paradise Lost, Amorphis, My Dying Bride, Dark Tranquility, In Flames, Eucharist und Unanimated ihre besten Momente hatten.

Jeder weiß ja, dass die Musik damals stehen geblieben ist, hehe, zu mindestens für einen Ü 40 Veteranen wie mich. Und so bin ich natürlich begeistert und habe Spaß an der Geschichte, auch wenn mir ein wenig die Abwechslung fehlt. Jeder Song für sich betrachtet macht unheimlich Spaß und bietet von doomigen Klängen, über Atmosphäre, blackmetallischen Screams, Growls, wunderbaren Gitarrenhooks und heartworklastige, melodische Riffs einfach alles. Das Keyboard ist fest mit dabei, klingt aber eben unterstützend und nicht nervend, wie bei vielen neueren Kapellen. Hier und da klingen dann auch mal die Landsmänner von Hypocrisy durch. Mir persönlich fehlt hier und da mal die Geschwindigkeit. Würd bestimmt mal passen, so ein Gefühlsausbruch. Nicht dauernd, aber so zwischendurch mal. Wenn nicht damit rechnet und ab dafür. Ansonsten macht PALE KING alles richtig. Wer Fans der oben genannten Bands, kann bedenkenlos zuschlagen, auch wer Katatonia, Opeth oder Nailed to Obscurity mag.
Besonders überzeugend sind die melancholischen Klänge, wenn man sich in Richtung Amorphis bewegt. Hört euch mal “Omnious Horrors” an. Der Song nimmt einen auf eine düstere Reise mit und wird sicherlich nicht das letzte Mal bei mir gelaufen sein und dürfte sich gut in meiner Radiosendung “Radio Mähdrescher ” (Werbung muss sein)
machen. Respekt. Gutes Album, definitiv. Nun aber Zähne putzen, Hintern abwischen und Songs schreiben für WOMBBATH würde ich sagen. Und dann wieder PALE KIng usw.
Mal sehen , ob Jonny und Hakan das hinbekommen. Bis dahin kann man aber locker “Downfall Rising” und “Monolith of the Malign” abwechselnd hören. Horns up!

Tracks:
1. The Last Hour 04:45
2. Ominous Horrors 04:30
3. Monolith of the Malign 05:24
4. The Curse 05:56
5. Dark Intentions 03:29
6. Inflicting Misery 04:29
7. Resurrected 04:34
8. A Haunted Palace 05:24

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