Pathology – Pathology

https://www.pathologymusic.com/

Erscheinungsdatum: 21.07.2017

Comatose Music / CD / Death Metal / USA / 10 Songs / 31:56 Minuten

Sehr fleißig, diese Band aus San Diego, USA. Mein letztes Review war zum Album “The times of great putrification”. Dieses war im Jahres 2012. 2 Album sind aber schon danach wieder herausgekommen und auch der gute , alte Matty Way ( Disgorge ) ist wieder an den Vocals. Zum Glück trommelt noch immer Dave Astor, denn ich mag sein Drumstil sehr. Mittlerweile ist man beim neunten Album angelangt, in 11 Jahre Bandgeschichte. Nicht übel. Herausgekommen ist das Ding bei Comatose Music.
“Lamentation”, der Opener, zeigt schon mal, wo lang es geht. Brutaler Death Metal neumodischer Art wird vorgetragen und darauf Mattis Klospülenartiger Growlgesang. Lecker. Gutes Riffing. Tempovariationen und gute Riffs beschreiben das Alltaggeschehen.
Kommt gut, eben so der nachfolgende Song “Dolorous” der von einem tragendem Riff, den Vocals und vor allen Dave`s durchrasselnder Doublebass lebt. So soll es sein.
Während man im old school Death Metal Bereich ja mittlerweile jeden Tag ein
geiles Album bekommt, sieht es im brutalen Death Metal Sektor anders aus. Die meisten slammen mittlerweile um die Wette. So nicht Pathology, die halten die Geschwindigkeit schön hoch, selbst bei den groovigen Elementen und bleiben sich somit treu. Auch die Songlänge ist schön konstant. Die 3 Minuten Marke ist so ein Grenzbereich, reicht auch total. Länger muss es beim brutalen Death Metal auch nicht sein. 10 Songs in 32 Minuten.
“Litany” kann mich aufgrund des gelungen Riffings und den Tempowechsel und der Geschwindigkeit absolut überzeugen und immer wieder Matti`s geiler Gesang drauf, der immer wieder an Brodequin erinnert, nur mit einer besseren Produktion versehen und ein wenig morderner, besonders eben im produktionstechnischen Bereich.
“Servitors” geht auch gleich von der ersten Sekunde voll auf die Fresse, Jawoll, herrlich. Man wechselt zwar das Tempo und baut sogar ein Soli mit ein, trotzdem ist das Tempo recht hoch gehalten.

Sicherlich ist brutal Death Metal stark limitiert, sofern man nicht im technischen Bereich abdriften möchte oder nur am slammen ist, aber diese Begrenzung umgehen die Burschen von PATHOLOGY sehr geschickt und gekonnt, in dem sie immer wieder geile, teilweise melodische Riffs, so wie eben bei “servitors” mit einbauen. Auch die durchrasselnde Doublebass zu rechten Zeit oder eben mal ein Soli passen hervorragend. Der Gesang ist zwar sehr eintönig, passt aber so schön und drückt ohne Ende.

Man muss aber schon ein Faible für diese Art von Mucke haben, anonsten wird es schnell anstrengend, was allerdings überwiegend am gleichbleibenden Gesang liegt.

Wer auf brutal Death Metal abfährt, der macht mit Album Nummer neun namens “Pathology” definitiv alles recht. Leckeres Ding, jawohl!

Tracks:
1. Lamentation 03:17
2. Dolorous 03:23
3. Litany 02:53
4. Servitors 03:20
5. Dissevered 03:08
6. Putrescent 02:54
7. Doth 03:10
8. Shudder 02:55
9. Opprobrium 03:12
10. Vermilion 03:44

08 Punkte

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