Pentagram Chile – The malefice

Erscheinungsdatum: 06.09.2013

Cyclone Empire / CD / Death – Thrash / Chile / 10 Songs / 53:08 min

Mein lieber Herr Gesangsverein, die wollen es aber auch wissen. Immer schön, wenn die Herrkunft schon im Namen vertreten ist, dann braucht man gar nicht mehr solange suchen. Da es wohl so einige zigtausend Bands mit den Namen “Pentagram” gibt, hat man sich entschlossen, den Ansatz beizufügen. Nötig hat man das eigentlich nicht, denn seit 1985 fungieren sie schon unter den Namen. Dieses ist gleichzeitig eine Huldigung an die Doom Metal Band PENTAGRAM, denn nach Meinung von PC haben die Doomer es alleine verdient, diesen Namen zu tragen. PENTAGRAM CHILE hat immer wieder mal Pausen eingelegt. Von 1989 – 1991, dann von 1993 – 2000, dann von 2002 bis 2008. Seit 2009 sind sie aber wieder konstant dabei. Man mag es kaum glauben, aber “The Malefice” ist quasi ihr Debuatalbum, sieht man mal vom Livealbum 2001 ab. Wer so lange im Geschäft ist,ja dem dürfte wohl der moderne Metal links am Hut vorbeigehen und, welch Überraschung, so ist es auch. Textlich wie musikalisch widmet man sich der Vergangenheit. Tod, Okkultismus, Satanismus. Drei Schlagwörter. Musikalisch liefern sie uns eine Mischung aus alten Thrash Metal und alten Death Metal. Wer mit Bands wie Venom, Slayer und Possessed aufwächst, ja der wird wohl nie was anderes machen wollen.Cyclone Empire hat die Klasse der Band erkannt und unter Vertrag genommen. Ausserdem haben die Burschen seit 2012 den THORNAFIRE Drummer in ihren Reihen, ein guter Mann, definitiv. Ungewöhnliches Debut, denn es handelt es sich mal eben um 53 Minuten, mal eben um 10 Songs. Geil. Die Band hat im Underground aber bereits Kultstatus und durfte ja auch in Wacken spielen. Auch die Musiker waren nicht untätig, zockte man doch bei den bekannten Bands Criminal und Lock Up. Soundtechnisch hat man sich auch der alten Zeit angepasst, allerdings mit differenzierten Klang, so dass zwar die dunkle Atmosphäre vorhanden ist, man aber alle Instrumente heraushören kann. Die Vocals von Herrn Reissenauer erinnern an den guten alten Cronos und kommen sehr geil rüber. Die Riffs sind halt typisch old school und sind sowohl im Thrash, als auch im Death angesiedelt. Bands wie Slayer, Sepultura, Hellhammer, Venom, Possessed und Dark Angel kommen einen da in den Sinn. Dabei variiren die Burschen sehr schön mit dem Tempo und haben auch mal groovige ELemente in ihren Reihen, so wie bei “Horror Vacui”. Gas geben und atmosphärisch in einen Song, das können sie auch. Hört euch den sechsminuten Song “The apparation” an. Sehr geil. Düsterer Thrash/Death der alten Sorte, Herz was willste mehr. Wer sie bis jetzt noch nicht kannte, sollte es schleunigst nachholen. Geiles Brett.

pentagram

Tracks:

1.     The Death of Satan
2.     La Fiura
3.     The Apparition
4.     Horror Vacui
5.     Spontaneous Combustion
6.     Grand Design
7.     Sacrophobia
8.     Arachnoids
9.    King Pest
10.     Prophetic Tremor

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