Placenta – Missgunts und Neid

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Erscheinungsdatum: 13.12.2013

Noizgate Records / CD / Deathcore / Deutschland / 10 songs / 42:17 min

Da sind sie wieder, die Berliner von Placenta. Die Bandbesetzung der Berliner, die seit dem Jahre 2000 unterwegs und mit ihrem fünften Album aufwarten, ist zwar gleich geblieben, aber musikalisch hat sich doch einiges geändert. Mir gefällt immer noch die EP “Brutalis” am besten, da diese am aggressivsten war und für mich auch nachvollziehbar. Als erstes muss man feststellen, dass die englischen Texte passe sind und man sich der deutschen Sprache bedient, was ich ganz löblich finde. Gesanglich shoutet man ganz ordentlich und verwendet weiterhin Cleanvocals, welche ich immer noch nicht mag. Nicht meine Welt, kommt aber ganz gut und passt. Auch hat man sich von der elektronsichen Seite getrennt und ist wieder mehr metallastig, aber immer noch überwiegt der Deathcore. Dieser wird allerdings mit feinen und teilweisen aggressiven Melodien verbunden. Manchmal scheinen sie etwas konfus vorzugehen und bringen chaotische Momente ins Spiel, welche aber sicherlich durchdacht und strukturiert sind. Die Drums sind teilweise schnell, teilweise aggressiv und passen gut ins Gesamtkonzept. Wiedermal lassen die Burschen sich nicht in eine Enge drängen. Schubladendenken kann man hier vergessen.Das straighte “Stretan Put” gefällt mir noch am besten und der Rausschmeißer “Schwarze Tauben steigen”, da dieser schleppend und düster daherkommt. Gute gemachter Deathcore mit Metalanteilen. Ich denke aber, dass einige Metaller da so ihre Schwierigkeiten haben werden, denn die Songs haben einige Ecken und Kanten. Reinhören.

Placenta-Missgunst_Und_Neid-Albumcover

Tracklist:

Schlafe Los
Wunderschön Und Wild
Baroness
Sretan Put
Nur Die Besten
Jure Juskan
Collage À Trois
Ein Riese
Tanzt
Schwarze Tauben Steigen

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