Poppy Seed Grinder – Bleeding Civilization

https://www.facebook.com/PoppySeedGrinder/

Erscheinungsdatum: 12.08.2017

Amputated Vein records / CD / Death_Grind /Tschechei / 10 Songs / 30:30 Minuten

Yeppo, als Yarda , der ansonsten noch bei “Alienation Mental” mich anschrieb, ob ich neues Material von den Poppy Seeds Grinder hören möchte, war ich sehe erfreut, zumal ich das alte Zeug mehr mag. Ruckzuck gab es böse Post aus der Tschechei und jawoll, da läuft der Krach. Seit 1997 lärmen die Burschen schon herum und sind nun bei Album Nummer drei,nach dem sie auch bereits 4 Demos auf dem Markt geworfen haben.

Tschechien, ein feines Land, sofern man es dreckig und hart mag. Seit Jahrzehnten lärmt man hier herum. Death Metal, Grindcore und Goregrind sind hier sehr gefragt. Schöne Sachen, denn damit trifft man meinen Nerv. Wäre es nicht so weit entfernt, wäre ich jedes Jahr auf dem Obscene Extreme oder Brutal Assault. Bands wie Gutalax, Spasm, Krabathor, Hypnos,Ingowing, Fleshless,Mincing Fory and Gutteral Clamour of queer decay, die genialen Pigsty oder eben auch Poppy Seed Grinder erfreuen mich seit Jahren, ohne direkt zur Spitze zu gehören. Lädt man tschechische Bands, hat man ehrliche Leute, geile Musik und Qualität. So , genug geschleimt.
Betrachtet man das gerade Geschriebene, wundert es wahrscheinlich keinen, dass ich das Album “Bleeding Civizilation” sehr unterhaltsam finde, logen.

POPPY SEED GRINDER kann man musikalisch in die “Brutal Death Metal ” Ecke packen. Allerdings ist dieser Begriff heutzutage mit sehr viel “Slam” vorbelastet und davon ist man weit entfernt.

30 Minuten, 10 Songs, Alarm im Darm und keine Gefangene. 1,2,3 auf die Fresse und ab dafür. Kurz zusammengefasst.

In der Kürze liegt die Würze. Diese bedeutet. 7 Songs unter 3 Minuten.

Man könnte sie als die osteuropäischen Dying Fetus bezeichnen, nur mit mehr Grindattacken und nicht ganz so mit technischen Spielereien. Songs wie “humans ared dead”, Gping Through” oder “Bleeding Civizilation” lassen einen nicht gerade verschnaufen. Vor allen ist das Album eins. Brutal,brutal und brutal. Da können sich so einige Ami-Brutal-Death-Slam-Tanz-Schwing-Kapellen definitiv eine Scheibe abschneiden. Die Drums ballern alles kaputt, können aber auch geschickt in den Groove wechseln. Die Riffs sind scharf und gut plaziert. Das Songwriting ansich ist absolut lecker und so richtig wird einen das beim dritten Durchgang erst bemerkbar, so war es zu mindestens bei mir. Die Ohren sind am bluten und so soll es auch sein. Die Grindattacken machen sowas von Laune. Einen Song möchte ich nicht hervorheben, hauen mich mehr oder weniger um. Sicherlich geht komplette Abwechslung anders, am in dem Radius , in dem man sich befindet, wurde alles richtig gemacht.

Über allen steht meiner Meinung nach aber der Gesang. Als Sänger bevorzuge ich auch eine gewisse Art der Abwechslung und somit machen sie mich glücklich, denn neben den typischen Grunts, gibt es sehr geile Screams und Squeals zu hören, also alles, was ich selber gerne betreibe und vor allem, was ich absolut gerne hören möchte.Top!

So einen richtigen Hit fehlt der Band noch. Für sowas hat man dann Bands wie Dying Fetus, Misery Index, Suffocation oder Cannibal Corpse, aber ansonsten ist “Bleeding Civizilation” ein sehr geiles Brutal Death Metal geworden, welches den Titel:”Brutal Death ” auch verdient. Attacke!

Tracks:
1. Dominant Class of Animals 04:17
2. Humans Are Dead 02:15
3. Variety X 03:25
4. Cesspit of Demagoguery 02:38
5. Going Through 02:42
6. Blindead 02:54
7. Disfigured Face of the Earth 02:50
8. Reign of Fear 02:52
9. Bleeding Civilization 03:30
10. Oppressed Reality 02:40

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