Punchers Plant – Homesick

Bei Betrachtung des Leuchtturms, welches das Cover ziert, könnte man meinen, die Burschen kommen aus meiner ostfriesischen Gegend, aber weit gefehlt. Die fünf Jungens stammen aus München. Im Jahre 2009 erschien ihr Debutalbum namens " State of Fear" und um ihren Bekanntheitsgrad ein wenig nach oben zu schrauben, überwiegend ausserhalb Bayerns, nahm man noch diese EP auf und stellt diese kostenlos im Netz zur Verfügung. Sehr löblich, keine Frage. Zwei Probleme habe ich allerdings in Bezug auf "Punchers Plant" festgestellt. Erstens bin ich nicht so der Hardcorefan und zweitens ist einer der Buschen ein Blauer (1860 München) und das kann ich als Bayern München Fan nicht tollerieren,hehe. Egal, ich bin wie immer sehr sachlich und objektiv, denn auch wenn ich nicht der große Liebhaber hardcoreischer Klänge bin, muss ich sagen, dass die Burschen genretechnisch gesehen alles richtig gemacht haben. Nach einem Intro und einen Choruspart geht man in die Vollen. Der Opener "Homesick" klingt höchstinteressant und der Refrainpart lädt einen förmlich ein, mitzugröhlen und zu tanzen. Auch die anderen Songs können sie sehen bzw. hören lassen. Überwiegend ist man in Partylaune, aber mit "Zombie Youth" zeigt man sich auch düster bzw. melancholisch, wobei man auch stilfremde Instrumente wie ein Klavier verwendet. Ich muss sagen, die Münchener haben es geschafft, mich an der Anlage zu beschäftigen und das ist sehr gut so. Die Mischung aus Melohardcore und Punk wurde hervorragend in Szene gesetzt.

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