Purtenance – Paradox of Existence

https://www.facebook.com/Purtenance

Erscheinungsdatum: 12.09.2017

Xtreem Music / CD / Death Metal / Finnland / 4 Songs / 18:44 Minuten

Finnen die zweite. Gearde Desecresy, nun Purtenance. Diese Finnen dürften aber dem ein oder anderen Leser ein Begriff sein. 1989 gestartet unter den Namen Purtenance Avulsion , dann in Purtenance umbenannt, 1992 “Member of Immortal Damnation” herausgebracht und dann erst einmal getrennt. Irgendwann haben Harri und Juha beschlossen, wieder was zu machen. 2012 war es so weit und ab dafür. 2013 kam dann das Album “Awaken from slumber” heraus und ich fand es tierisch geil. 2015 folgte dann …to spread the flame of ancient und nun diese Ep via Xtreem Musci.

Jawoll, der Opener “In the end only death will remain” haut mich auch gleich schon um. Sehr schön. Death Metal alter Schule. Mit Soli, Tempiwechsel und geilem Riffing und vor allem hohem Bangfaktor, aber auch Melancholie.
Diese ist besonders zu Beginn von “Vicious seed of Mortality” zu hören. Das langsame Anfangsriff mit schleppenden Drumpart ist schön bedrückend und düster, so wie man es von Finnen kennt. Dann ein Vorspieler und old school Geballer, yeah. I love it. Großartig. Midtempopart, der düster daherkommt, vor allem mit fetten Riffing und Tempiwechsel. Ist gebongt.
Kein Vergleich zu den kurz vorher gehörten Landesmännern von Desecresy. Diese Burschen sind wesentlich intensiver und diese EP werde ich sicherlich nicht das letzte Mal gehört haben, besonders diesen Song. Das Riffing ist so bedrohlich. Argh. Kommt geil, zumal die auf alt getrimmte Produktion oben drauf noch einen setzt und die durchrasselnde Doublebass so wieso.
Kurze Herzschläge und weiter geht es im langsamen Midtempo. Der längste Song der EP macht sich auf dem Weg, mich zu begeistern.”Paradox Existence”. Bedrohlicher Song, der so vor sich hin vegetiert, aber irgendwie zerstört. Nach 6 Minuten kommen die Herztöne wieder und man denkt, der Song ist zu Ende, aber dann holen sie noch mal ein fettes Riff heraus und knattern den Song im Midtempo zu Ende. Mir ist der Song aber zu lang.
Der Rausschmeißer ist dann wieder ein fixer Song und wie. In 1:44 gibt es schönen, schnellen old schooligen Death Metal. Jawoll, I love it. Welche Abwechslung zum Song davor.So entsteht keine Langeweile. Der Endpart ist vor allem gesangstechnisch fett. Allerdings hört der Song abrupt auf. Komisch.
Die ersten beiden Songs sind definitiv Granaten. Gute EP, die man an checken sollte.

Tracks:
1. In the End Only Death Will Remain 04:48
2. Vicious Seeds of Mortality 05:13
3. Paradox of Existence 06:59
4. Nekro Orgy 01:44

This entry was posted in Reviews. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *