Putrid Offal – Anatomy

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Erscheinungsjahr: 04.08.2017

Xenokorp / CDEP / Death Metal-Grind / Frankreich / 6 Songs / 16:14 Min

Da sind sie wieder, die wahnsinnigen Franzosen. PUTRID OFFAL war wohl die Band, die erste Band, die in Frankreich den Goregrind bzw. Death/Grind zelebrierte, auch wenn sie nicht wirklich viel veröffentlicht haben. 1991 fing der Spaß an , mit dem Demo “Unformed” und 2 Splits, mit Agathocles und Exculceration. Deswegen alleine sind sie schon Kult. 1992 erfolgte eine Split mit 5 weiteren Bands, unter anderen den geilen Suppuration und 1994 eine Promo. Und danch war Feierabend. Gittarist und Sänger Frank sowei Basser Fred waren aber der Meinung, es muss nicht für immer Schluss sein und so kam man 2013 wieder zurück. Der ehemalige Infest Gitarrist Philippe kam hinzu und Franck übernahm den Drumcomputer. Mittlerweile hat man mit Laye einen festen Drummer.
2014 die coole EP namens “Suffering” und 2015 die Compilation “Premature Necropsy” folgten und im Jahre 2015 war es denn endlich soweit. Das Debut namens “Mature Necropsy”, welches so richtig fett ist, folgte.
Viele Gigs riss man an und der Spirit ist am Leben, definitiv.
Nun schieben sie eine EP nach.

Geboten werden die Zuhörer aber nicht wirklich viel, also nicht viel neues zu mindestens. 2 neue Songs , 2 Re-Recorded Stücke und 2 Livesongs.

Die beiden Re-Recorded Songs befinden sich auch auf der “Mature Necropsy” CD, genauso wie die Liveversion von “Purulent Cold”.
Ob es sich bei “Requiem of a corpse” um einen neuen oder alten Song handelt, weiß ich jetzt gar nicht. Reiht sich aber nahtlos ein!

Los geht es aber mit den beiden neuen Songs :” Anataomy” und “Didactic Exploration”, die definitiv Lust auf mehr machen. Argh, Lecker Ding! Death Metal meets Grind und Goregrind. Hier wird ordentlich Gas gegeben und es gibt voll auf die Zwölf, aber man geht sehr versiert vor. Es werden immer wieder Auflockerungparts mit eingebaut, so dass es zu keiner Zeit langweilig wird oder es stumpf klingt. Die Burschen haben diesen Stil durchaus gefressen und sie wissen, wie man diese Mahlzeit ordnungsgemäß wieder ausscheidet. Besonders “Didactic Exploration” kommt mit einem sehr eingängigen Part daher, der sofort hängen bleibt.
Die beiden Neuaufnahmen klingen 2017 sogar noch geiler als im Jahre 2015. Sehr fett. Die beiden Livesongs geben einen Eindruck darüber, dass die Burschen es auch live drauf haben. Allerdings hätte ich mir 2 weitere neue Songs gewünscht.
Sei es drum.”Anatomy” ist ein sehr geiles Lebenszeichen der französische Legende und man darf hoffen, dass in 2018 ein volles Album folgen wird.

Tracks:
1. Anatomy
2. Didactic Exploration
3. Rotted Flesh [2017 re-recording]
4. Gurgling Prey [2017 re-recording]
5. Requiem for a Corpse [live]
6. Purulent Cold [live]

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