Putrid Torso – Grave Desecrating Ritual

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Erscheinungsjahr: 08.2017

Tribulacion Production – Epidemia Records / CD / Death Metal / Deutschland / 8 Songs / 27:07 Min

Der Thomas ( Goatthroat, Heretic Deathcult, Ruins of Unlight, Obscurys, ex-Old Skull, Global Misanthropy ) entschloss sich im Jahre 2012 ein Soloprojekt zu starten, der er mit der guten alten Welle aufgewachsen ist. Der Achtziger und Neunziger Death Metal war und ist eben das geilste, zu mindestens für uns alte Säcke. Ich darf und kann das beurteilen, denn ich bin 44 Lenze alt. Egal, 2013 hat er mit den Aufnahmen begonnen, damals noch mit einem Drumcomputer. Einen Sänger hatte er auch noch nicht. 2014 hat er einfach mal den Rogga von Paganizer gefragt und zack, er hatte Bock. War nur noch der blöde Drumcomputer. Also musste sein alter Kumpel Lille, den wir alle von Defeated Sanity kennen, ran und 2015 waren die Songs fertig, um veröffentlicht zu werden. Fehlte nur noch ein Label. Dieses stellte sich als ein weiteres Problem heraus, welches aber gelöst wurde und nun wird das Material endlich veröffentlicht,

Was lange währt, wird richtig gut. Nach einem Intro geht es ab. Wer hätte gedacht, dass “The ghouls of the Graveyard” ein old school Death Metal Song werden wird, hehe. Mittlerweile gibt es ja tausende von old schhol Death Metal Combos und da darf man ja sich als geneigter Zuhörer schon einmal fragen, ob ein weiteres Projekt wirklich nötig ist. Der Openerer klärt uns auf und lässt diese Frage erst gar nicht aufkommen, denn der geht ab wie ein Zäpfchen. Schneller Anfangspart mit Uftata Drums und durchlaufender Doublebass, kurzes melodisches Riff, Ballerpart, melodischer Part , Midtempogroover mit “Uargh” , yeah. Der Song macht absolut Laune.

Ansonsten wirbelt der Thomas ja mehr im Death/Black Bereich herum, aber hier hört man sein “Erwachsenwerden” und der Ende Achtziger, Anfang Neunziger Death Metal , sowohl schwedischer, als teilweise auch amerikanischer Natur,
“A morbid Rising” geht quasi in dieselber Richtung. Schöner groovender Anfang, absolute Kopfnickerparts, Midtempo – läuft.

So zieht es sich durch das ganze Album, welches wirklich Laune macht und mit Highlight`s aufwartet, sei es mit den Gitarren-Tunes oder den Vocals von Rogga.
Der auf alt getrimmte, düstere Sound drückt so herrliche die Atmosphäre dieses Album aus, denn diese 27 Minuten dürften einen Soundtrack für einen nächtlichen Friedhofsbesuch sein. Gerade die im Midtempo vorgetragene Grooves laden zum headbangen ein und die Riffs klingen nach reinem Horror.
Gerade beim Rausschmeisser “Midnight Mausoleum” wird diese Mischung aus Horror Metal und klassischen old school Death Metal schwedischer Machart noch einmal zum besten gegeben. Die drei, obwohl zusammengewürfelt, ergeben einen komplette Einheit. Tempowechsel, Horrormelodie, Groove und krasse Vocals ergeben eine absolut geile Einheit, welche ich persönlich gerne mal live sehen würde.

Mit “Grave Desecrating Ritual” ist Putrid Torso ein schönes “Back to the future” Album gelungen.

1. Intro
2. The Ghouls of the Graveyard
3. A Morbid Rising
4. The Boneless Crawlers
5. Collector of Zombies
6. A Crypt to Keep
7. Towards the Cemetary
8. Midnight Mausoleum

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