Pyromancer – Demo MMXV

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Erscheinungsjahr: 08.05.2015

Grim Wood Records / CD-Tape / Blackened Death / USA /5 Songs / 13:16 Min

Das Duo “Master of Graveyard Torment” – Drums, Vocals (Altars of Suffering, Apochryphal Revelation, Catacomba, Land of Phantoms, Master’s Curse, ex-Plague of Mankind) und Conqueror Horus – Guitars, Vocals (Tombstalker, Guignol ) stammen aus den USA und mehr ist irgendwie nicht bekannt. Diese EO ist auch schon 2015 erschienen, allerdings ist es jetzt erst auf meinem Tisch gelandet. Was solls. Mal sehen, was das Erstwerk von den Burschen so auf die Beine stellt.

Immer mitten in die Fresse rein, würden die Ärtze wohl singen. Ausruhen kann man sich woanders. PYROMANCER geben Vollgas und sind natürlich beim Papa damit gerne gesehen. Natürlich bieten uns die Amis nicht wirklich was neues, aber diese 13 Minuten sind totale Verwüstung und Zerstörung pur und somit hat man wirklich schon viel bei mir ereicht. Der Opener ” Conjuring the flame” geht gleich sowas direkt aufs Tempo und kann bei mir absolut punkten, denn sowohl riff- als auch drumtechnisch bietet man eine sehr geile Kombination aus Death und Black Metal, aber hallo. Auch die nachfolgenden “Barbaric wrath” und “Inferno” machen einen kaputt, im positiven Sinne natürlich. Wenn die Burschen keine inneren Dämonen haben, weiß ich auch nicht. Kompromisslos setzen sie ihre Aggressionen in musikalische Gewaltakkustik um und reissen einen mit. “Inferno” kommt da schon eher langsam aus den Boxen gekrochen und wartet mit einens schönen Midtempo Black Metal Geschrabbel auf, sehr fett und atmosphärisch, bevor man sich dann noch kurz entschliesst, Ernst zu machen. Das kurze “Abyssal Crucifixation” zerstört denn alles und der Rausschmeisser “violent God” kommt mit einen schönen dominanten Death Metal Riff daher und wird von old schooligen Drumming begleitet, Tempiänderungen und doppelter Gesang steht auf der Tagesordnung und ein völlig wahnsinniges Soli. Lecker Teil.
Die Produktion ist sowas auf alt,roh und rauh getrimmt,völlig geil, teilweise denn schon wieder zu viel.
Der Gesang ist sowohl old school deathig, als auch old school blackig. Der damals verwendete Hall darf nicht fehlen und macht das ganze Programm sehr infernalisch.

Roher, rauher, kompromissloser, schneller, aggressiver, mit Breaks und doppelten Gesang versehener Back Death. Für ein erstes Lebenszeichen echt ganz gei. Die Frage ist nur, ob man es schafft, diese Energie auch auf ein ganzes Album zu präsentieren. Meines Erachtens sehr schwierig, obwohl die Burschen schon gute Riffs, Breaks und Tempiwechsel präsentieren. Man darf gespannt sein…

Tracks
1. Conjuring the Flame 02:31
2. Barbaric Wrath 03:07
3. Inferno 03:01
4. Abyssal Crucifixion 01:54
5. Violent God 02:43

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