Resurgency – No worlds …nor gods beyond

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Erscheinungsdatum: 21.04.2017

FDA Records / CD / Death Metal / Friechenland / 9 Songs / 35:56 Minuten

Seit 2012 sind diese Griechen bereits unterwegs und huldigen den guten alten Death Metal. 2010 ein Demo, 2011 eine Split und 2012 dann das Debut, welches mir leider nicht bekannt ist, glaube ich .”False Enlightment”.Dieses wurde noch über Hellthrasher Productions veröffentlicht. Mittlerweile konnte man einen Deal beim deutschen Label “FDA Records” ergattern und zack, schon 5 Jahre später steht das Album 2 vor der Tür. so ganz unbekannt sind natürlich nicht dabei. Tolis von den geilen Inveracity, Panos von Suicidal Angels und Drummer George von Mass Infection sollten dem geneigten Undergroundfan ein Begriff sein.

Ohne große Umschweife geht die Griechen ans Werk. Griechenland ist ja in der Metalwelt ja schon lange kein unbekanntes Fleckchen mehr, aber einen eigenen Stil habe sie nicht, dafür aber immer wieder geile Bands am Start, die sich bekanntlicherweise die Ärsche live abspielen, um bekannter zu werden und weil sie einfach Bock drauf haben und den Metal lieben.

Bei RESURGENCY scheint es so, dass die Burschen als Jugendliche im Bunker oder einen adäquaten Proberaum eingeschlossen wurden und nur 2 Bands hören durften, eventuell 3. Morbid Angel und Deicide. Dieser typische amerikanische, technisch versierte und vollgasgebende Death Metal hat es ihnen angetan und Heidewitzka, das macht Spaß.
Während man doch irgendwie traurig darüber ist, welches Kindertheater mittlerweile bei Morbid Angel an der Tagesordnung ist, aber man gleichzeitig hofft, dass sie mal wieder ein geiles Album raushauen, gleichzeitig die alten Album aufsaugt, nebenbei sich über jeden Deicide Gig freut und froh ist,wenn Vader zum 50ten Mal einen live den Arsch versohlen, ja während dieser Zeit machen sich eben Bands auf und ehren ihre Lieblingsbands, ohne direkt zu kupfern oder zu klauen. Und zu diesen Bands gehören eben auch RESURGENCY. Hört euch mal die Songs “No worlds nor gods beyond” oder “Upset sun in shades deforms”. Geilstes Riffgewitter und absolute geile Mischung eben aus MA Und Deicide. “Upset…” ist gleich zu Beginn vom Riffing her eine schnellere Variante von Gods of Emptiness. Lecker.
Oder das völlig zerstörende “Emancipation by knowledge” . “I don`t see…..” Geiler Refrainpart. Der Song liefert so ein geiles fettes Riffing ab, dass es nur die Schwarte kracht. Das Drumming ist so etwas von technisch, schnell und tight und zerstört mich total. Hinzu kommt noch ein geiles Soli und ein schleppender Teil, der aber von der Doublbebass und druckvollen Drumming total zermürbt wird.

Auch der Opener “Thresholds of Infinite Pain” und auch der Rausschmeisser “Quartered Mental Existence” bieten absolut reinen, amerikanischen Death Metal der alten Schule, wie man ihn heutzutage kaum noch zu hören bekommt. Entweder driften die Bands in die Slam Ecke ab oder bieten eben den absolut technischen und progressiven Death.
Die Liebe zu Morbid Angel wird auch besonders deutlich bei “Trough the gate Inside out”. Solche Parts hört man eben kaum noch. Schönes, langgezogenes Riff, darauf eine absolut fette, schnelle Doublebass. Eine Errungenschaft der Metalwelt, die ich absolut liebe. Danach Soli drauf und ab geht er. Tempo anziehen und Party on. Yes!
Refrainpart mit Mitgröhlpart:”Through the Gate inside out!”. Läuft und dann schleppen und tanzen. Da ist man schon ganz schön nah am Original! Aber so was von geil!
Lediglich das fast zweiminütige “Permutatiin rites” erschliesst mich nicht so ganz. Irgendwie ein abgebrochener Song oder so.

Fazit:

RESURGENCY ist mehr als eine Coverband von Morbid Angel und Deicide. Sicherlich hat man keine “Hits” und an die genannten Bands kommt man nicht dran, aber megafette Riffs am Start, eine drückende Produktion und ein absolut geilen Drummer, der sich nicht vor Pete Sandoval verstecken muss. Hinzu kommt die Fähigkeit, die Instrumente zu beherrschen, technisch fit zu sein und ein Händchen fürs Songwriting zu besitzen. Man übertreibt nicht bei den Parts und sie bieten die Songs einen guten Flow.
Ja, Lecker. ich drück nochmal die Repeattaste und empfehle mich und euch, dieses Werk käuflich zu ergattern.

Tracks:
1. Thresholds of Infinite Pain 03:56
2. Progenitors of Suffering
3. No Worlds nor Gods Beyond
4. Upset Sun in Shades Deforms
5. Celestial Commemoration
6. Emancipation by Knowledge
7. Permutation Rites
8. Through the Gate Inside Not
9. Quartered Mental Existence

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