Revolting – Monolith of Madness

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Erscheinungsjahr: 19.01.2018

F.D.A.Records / Cd-Download / Death Metal / Schweden / 10 Songs / 36:30 Minuten

Bei Revolting handelt es sich um eine Combo, die immer ziemlich fettes Zeug abliefert, aber nie so richtig aus dem Underground herauskommt. Dabei sind Schweden zumindestens in Deutschland doch absolut angesagt. Seid 2008 sind die Burchen nun am Ball und knallen uns ihr 6tes Album um den Latz. Ja und wer steckt dahinter? Na klar, der Rogga, wer sonst. Hier unter den Namen Revolting Rogga. Die Death Metal Maschinne ist wieder unterwegs.Martin und Tobias von Nekropolis sind ebenfalls am Start.

Okidoki. Schweden. Natürlich liefern sie uns wieder ein old school Brett ab. Was denn sonst. Ist das innovativ? Kein bißchen! Stört mich das? Kein bißchen! Macht das Album Laune? Aber Hallo! Sind die Songs geil? 666%!

Sämtliche Trademarks werden hier bedient und rein theoretisch brauche ich auch gar nicht näher drauf eingehen, denn diese 10 Songs sind reines Seelenwasser für schwedische Musikliebhaber. Natürlich werden wieder einige meckern. Es wäre reiner Abklatsch oder es wäre schon 1000 Mal da gewesen.Stimmt ja auch, aber was geil ist, ist eben geil. Nur weil es Sachen schon desöfteren gab, kann man da ja trotzdem noch einmal bei. Eure Frauen schlafen ja auch jedes Mal auf Neues mit Euch und sagen nicht. Nee, hatte ich schon. Ich suche mir was Neues, hehe.

Abgesehen davon flutscht das Album von oben bis unten und dürfte jetzt schon ein Kandidat auf das beste old school Death Metal Album schwedischer Natur im Jahre 2018 sein. Rogga und seine Genossen hauen ein geiles Riff nach dem anderen heraus, kombinieren diese hervorragend und erzeugen in meinen Gesicht desöfteren ein breites Grinsen. Ja, ich liebe diesen Sound. Ich vergöttere Bands wie Dismember und Entombed, keine Frage.

Neben den typischen schwedischen Riffs und Uftata Parts werden auch herrliche Solis und atmosphärisch angehauchte Melodie eingestreut. Argh, lecker. Und Sänger Desmond Root kotzt sich so richtig die Seele aus dem Leib. Hervorragend.

Wie gesagt, das ganze Album klingt geil und ist eine Hommage an die alte Zeit und an die alten Bands und man braucht eigentlich keinen Song vervorheben, aber hört euch mal “March of the Revolter an” Argh!

“March of the Revolter” verbindet alles, was ich so an diese Art des Death Metal ausmacht. Den Gitarrensound, atmosphärische Elemente, Uftata und Geschwindigkeit. Fettes Teil. Auch der Nachfolger “The Faceless Deformity” nimmt mich mit auf die Reise.

Gleich nach dem Opener mit dem geilen Namen “Blood, Blood, Blood” war mir klar, dass ich die Repeattaste drücken werde. Nicht weil ich es wegen dem Review machen muß (ich höre jedes Album drei Mal durch), sondern weil ich da Bock drauf habe. Für mich ist Rogga jetzt schon eine Legende, definitiv.

Metalheads, die wie ich einfach gestrickt sind und auch nach über 30 Jahren Metalhören immer noch “Fanboys” sind, wird dieses Album absolut begeistern. Und wieder einmal schallt aus meinem Munde kurz vor dem Tore Valhalla`s. “Death Metal Victory”!!! Wer letztes Jahr das Endseeker Album großartig fand, so wie ich, der muß sich dieses Album unbedingt zulegen. Das Jahr 2018 fängt ja schon einmal absolut geil an. Definitiv das beste Album von Revolting.

Tracks:
1. Blood Blood Blood 03:49
2. Procession to the Monolith 03:20
3. Ode to Hastur 03:54
4. Cadaver Patrol 03:41
5. Night of the Tentacles 03:47
6. March of the Revolter 03:09
7. The Faceless Deformity 03:45
8. Broomstick Legions 03:20
9. A Wedding for the Dead 04:04
10. From Out the Deep 03:41

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