Sentient Horror – The crypt below

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Erscheinungsjahr: 30.03.2018

Redefining Darkness Records – Testimony Records / MCD / Death Metal / USA / 5 songs / 20:45 Min

Testimony Records schickt sich ja so langsam an. neben FDA Records das wichtigste Label zu werden, sofern es um old school Death Metal geht.
Sentient Horror” aus der USA ist ein Teil des Labels und das Debutalbum namens “Ungodly Forms” schlug nicht nur bei mir ein wie eine Bombe. Der old school Death Metal ist ja wieder in wie sonst etwas und diese Retrowelle surfe ich gerne mit, sofern das Material gut ist.

Die Amis bieten uns hier vier neue Songs und eine Coverversion, aber dazu später mehr. Das geile Coverartwork wurde vom Szenebekannten Juanjo Castellano vorgenommen.

Los geht es mit “Enter crypts below” und zack, schon schallert der typische HM2 Gitarrensound aus den Boxen, so klingt er zumindestens. Wer mich hier ein wenig verfolgt und auch meine Radiosendung “Radio Mähdrescher”, der wird sicherlich fesgestellt haben, dass ich diesen Sound absolut liebe.
Stockholm Death Metal von jungen Amerikaner, die den Sound verinnerlicht haben, geile Riffs schreiben können, ein Gefühl für die Atmosphäre von damals haben und einfach wissen, wie old school Death Metal zu klingen hat. Jawoll, so einfach ist das. Natürlich ist das nicht neu, logo, aber eben einfach nur geil gemacht. Ich mag diese Band. Aus.

Die anderen drei Songs bringen es genauso auf dem Punkt. Ich brauche hier eigentlich auf keinen der Songs genauer eingehen, da die relativ gleich aufgebaut sind und unheimlich fett aus den Boxen geballert kommen.

Auffallend zum Debut ist aber, dass der melodische Anteil zurückgegangen sind und somit hat eine gewisse Weiterentwicklung innerhalb der Band und des Songwritings stattgefunden. Meines Erachtens steht diese Änderung der Band sehr gut zu Gesichte, denn das Songwriting klingt im Ganzen noch besser und komplexer.

Ausser dem hat man die Uptempoelemente erhöht und ja, darauf steht der Papa ja durchaus. Sollte bekannt sein, hehe.

Neue Köche verderben eben nicht immer den Brei. Die Band hat einen neuen Drummer und einen neuen Gitarristen. Besonders die Spielweise des Drummers Evan Daniele (ansonsten noch bei “Dead and Dripping”) ist irgendwie härter und kompromissloser.

Soundtechnisch klingt man wie die alten Helden, aber natürlich transparent dargestellt. Kein Wunder, denn das Teil ist zwar in Amerika gemischt worden ( Subterrean Watchower Studio), aber von Mastermind Dan Swäno gemastert worden. 1A natürlich.

Und so bekomme ich einen guten Übergang zum Review hergestellt, denn die Burschen haben “Darkday gecovert, natürlich von Edge of Sanity. Allerdings mehr las ein Cover, denn sie haben noch selber ein Intro dazu geschrieben. Passt absolut und ist eine gute Idee, bevor man dann das kongeniale Riff von Darkday hört. Gutes Cover, kommt aber nicht ans Original heran. An Edge of Sanity kommt eh keiner ran, meiner Meinung nach.

Auf jeden Fall ist diese EP absolut hörenswert und es ist schön zu sehen uns zu hören, dass Bands zwar den alten schwedischen Sound huldigen, aber eben auch versuchen, eigene Elemente mit einzubauen. Hier und da kommen auch noch Elemente des amerikanischen und auch des brittischen Death Metals dazu. Guter Mix, der eben nicht nach einer 08/15 Kopie von Dismember oder Entombed klingt. Interessant. Bin auf das ganze Album gespannt. In dieser Form können sie ganz oben mitspielen.

Tracks:
1. Enter Crypts Below 03:39
2. Bled Dry by the Night 03:47
3. Hatchet Crimes 03:32
4. Hell Marked 04:13
5. Darkday (Edge of Sanity cover) 05:34

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